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Kühlen ist seit über 70 Jahren ihr Geschäft

Kälteanlagen kannte man in Kärnten noch nicht, als Rudolf Tertsche 1946 sein Unternehmen gründete. Doch die Kärntner waren schnell von den Vorzügen der modernen Technologie überzeugt. Heute setzt das Klagenfurter Unternehmen auf Klima- und Kältetechnik.

Angelika Dobernig
Klaus und Petra Kronlechner führen die Geschäfte des Familienunternehmens in dritter Generation.
© Just Klaus und Petra Kronlechner führen die Geschäfte des Familienunternehmens in dritter Generation.
In Kärnten wurde noch in Brunntrögen, Erdkellern und mit Eisblöcken gekühlt, als Rudolf Tertsche während des Zweiten Weltkriegs aus Wien heimkehrte. Dort hatte er die Zukunft kennengelernt: Kühlen mit Kältetechnik. Sein Enkel Klaus Kronlechner, der heutige Geschäftsführer der Gebrüder Tertsche KG, erzählt: „Mein Großvater hatte in Wien als Kältetechniker gearbeitet. In Kärnten wurde er zum Pionier: Gemeinsam mit seinem Bruder gründete er 1946 das erste Kältetechnik-Unternehmen Kärntens.“ Als Zwei-Mann-Betrieb startete die Kältetechnik Tertsche KG in einer 20 Quadratmeter großen Werkstatt am Alten Platz in Klagenfurt. Die Nachfrage war groß, bald brauchte man eine größere Werkstatt. 1951, fünf Jahre nach der Unternehmensgründung, hatte man bereits sieben Mitarbeiter angestellt. „In den kommenden Jahren sind sie dann viermal umgezogen, weil sie so stark expandierten“, berichtet der Geschäftsführer.

Klimatechnik als zweites Standbein


In den 60er-Jahren beschäftigte das Unternehmen 30 Mitarbeiter, die selbst Kühlmöbel aus Nirosta herstellten. Auch das war ein ­Novum in Kärnten.
Zu dieser Zeit bekam das Klagenfurter Unternehmen erstmals Konkurrenz: „Etwa 15 Jahre lang waren wir in Kärnten völlig allein auf dem Markt, dann wurden weitere Kältetechnik-Unternehmen gegründet.“ 1978 übernahm Wilhelm Kronlechner, Vater des heutigen Geschäftsführers, das Unternehmen. Bereits acht Jahre später folgte die nächste Betriebsübergabe an Klaus Kronlechner.
Die Arbeit hat sich in all den Jahren stark verändert: Während anfangs noch selbst produziert wurde, stehen heute Planung, Montage und Wartung der Anlagen im Vordergrund. Und die Produktpalette hat sich ebenfalls erweitert: Neben Kälte- werden seit etwa drei Jahrzehnten auch Klimaanlagen angeboten. „Als ich damals begonnen habe, waren wir auf Kältetechnik spezialisiert, Klimaanlagen waren noch kein ­großes Thema. Ich war mir aber sicher, dass sie ein Produkt der Zukunft sind“, so Kronlechner.
Er baute die Klimatechnik als zweites Standbein des Unternehmens auf. Anfangs lief das klimatisierte Geschäft noch bescheiden. „Viele Jahre lang haben wir damit etwa fünf bis zehn Prozent des Umsatzes erwirtschaftet.“ In den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft aber deutlich gewandelt. „Klima- und Kältetechnik sind bei uns jetzt fast gleichauf.“

Betriebsübergabe in fünf Jahren geplant


Die Gebrüder Tertsche KG war immer schon ein Familienunternehmen. Zuerst wurde es von zwei Brüdern geführt, dann vom Vater an den Sohn übergeben, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau führt.
Und die vierte Generation steht bereits in den Startlöchern. „Meine beiden Söhne, Wolfgang und Maximilian, arbeiten schon seit einigen Jahren im Unternehmen mit. In fünf Jahren haben wir die Betriebsübergabe an die beiden geplant. Unser Familienbetrieb wird also auch in der vierten Generation weiter bestehen.“


Die gesamte Erfolgsgeschichte lesen Sie in Ausgabe 26/27 der "Kärntner Wirtschaft".

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