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Kronlechner: "Lohndumping schadet heimischer Wirtschaft"

Heimische Betriebe geraten immer mehr durch Lohn- und Sozialdumping ausländischer Firmen unter Druck. "Der Großteil der ausländischen Betriebe spielt nicht nach unseren Regeln. Daher sind engmaschige Kontrollen eine Überlebensgarantie für unsere Firmen", meint Klaus Kronlechner, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Klaus Kronlechner Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk
© WKK

Kärntner Baubetriebe haben täglich mit Hürden zu kämpfen. So sind starre Arbeitszeitgesetze, hohe Stundenlöhne und eine enorme Steuer- und Abgabenquote nur drei der häufigsten Herausforderungen. "Wir fordern die Einhaltung der österreichischen Arbeitsbedingungen von hereinarbeitenden Firmen. Das ist keine Schikane, sondern es wird sichergestellt, dass die heimischen Betriebe gleiche Voraussetzungen im Wettbewerb haben", unterstreicht der Spartenobmann Klaus Kronlechner in aller Deutlichkeit.   

Umfallen beim Werkslohn

Ein kürzlich aufgetretener Fall eines Hausbesitzers aus Kärnten, der eine slowenische Firma für Bauarbeiten beauftragte, wird, vertreten durch ein Kärntner Rechtsanwaltsbüro, nun vom EuGH behandelt. Für Kronlechner die reinste Farce: "Der slowenische Betrieb hat die Anforderungen, in Österreich arbeiten zu dürfen, genauso einzuhalten wie die hier ansässigen Betriebe. Ist das nicht der Fall, sind die Konsequenzen klar: Er fällt um den Werkslohn um. Wenn ein heimischer Unternehmer Auflagen nicht erfüllt, hat er auch mit Strafen zu rechnen. Man darf hier nicht mit zweierlei Maß messen." 

Heimische Firmen bedeuten Qualität und Gewährleistung

Für Klaus Kronlechner sind die österreichische Betriebe außerdem ein Qualitätsgarant: „In ganz Österreich haben wir im Gewerbe und Handwerk 250.000 Unternehmer, die 500.000 Mitarbeiter beschäftigen, 42 Prozent aller Lehrlinge ausbilden, rund 22 Prozent zum BIP beitragen und so Einkommen und Wohlstand schaffen. Die ausgezeichneten Fachkräfte bieten Qualität und Gewährleistung.“

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