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Kreative Kärntner Köpfe, die ihrem Weg in die Selbstständigkeit folgen

Viele heimische Unternehmen haben sich in den unterschiedlichsten Branchen einen Namen gemacht, doch nicht nur aufgrund von Qualität und Leistung – in vielen Fällen gab eine kreative Geschäftsidee den auslösenden Funken für den Erfolg.

Claudia Blasi
Mario Srienz und Raphael Urf sehen die Welt von obe
© KK Mario Srienz und Raphael Urf sehen die Welt von oben

Ob als Einzelkämpfer oder im Team, ob in der Stadt oder am Land – Kärntens Unternehmer leisten täglich Großes. Kreativität ist dabei der Schlüssel zum Erfolg – so steht es auch in Büchern geschrieben, die persönlichen und unternehmerischen Fortschritt versprechen. Doch was ist Kreativität eigentlich und wie entstehen daraus Geschäftsideen? Für einige Unternehmer des Landes war es einfach der mutige Schritt in Richtung Bauchgefühl. Andere wiederum hatten schon immer den Traum, sich selbstständig zu machen, und folgten beharrlich ihrem Weg. Doch auch vom Gegenteil berichten die Unternehmen: Sie folgten flexibel dem Fluss des Lebens und gelangten dabei an ein Ziel, das sie vorher nicht einmal kannten.

Was jedoch alle verbindet – sie waren mit dem bestehenden Angebot unzufrieden und wollten etwas besser machen. Unzufriedenheit war der Zündstoff für neue Ideen und der Anstoß zur Veränderung.

Auch gegen Argumente wie „Das geht sicher nicht“ oder „Wer soll das kaufen?“ waren die Gründer resistent. Von Vorteil sei neben guten Nerven auch Neugier und Ausdauer. Für Kreativität scheint es also keine klare Erfolgsformel zu geben. Sie ist vielmehr der Mut, neue Trends zu setzen, anstatt sie zu kopieren. 

Geschäftsmodell mit Vogelperspektive

Der Klagenfurter Raphael Urf (rechts) hat seine Geschäftsidee im wahrsten Sinne des Wortes zum Fliegen gebracht. Sein Unternehmen CopterLogServices ist ein Flugdienstleister und bietet Multicopter-Luftaufnahmen für Versicherungs-, Industrie- und die Filmbranche an sowie Analysen für die Agrar- und Forstwirtschaft. Erst kürzlich wurde die erste in Österreich bewilligte Testreihe gestartet, mittels Spezialdrohnen punktgenau Pflanzenschutzmittel einzusetzen. „In diesem Bereich sind wir führend, doch es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten“, erzählt Urf. Die Hälfte der Aufträge liegen im Filmbereich. Die Drohnenflotte umfasst zehn Stück, von 300 Gramm bis 25 Kilogramm. Als Pilot kommt unter anderen Mario Srienz (links) zum Einsatz.

Fünf weitere Beispiele kreativer Kärntner Köpfe lesen Sie online in der Kärntner Wirtschaft, Ausgabe 49.

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