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Kränkl: "Das digitale Arbeiten bringt mehr Kunden"

Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden, egal wo man gerade ist: Das Internet macht es möglich. Aber die Menschen müssen sich erst an die digitale Zusammenarbeit gewöhnen. Wie diese Herausforderung im Alltag gemeistert werden kann, weiß Coach und Mediatorin Kathrin Kränkl.

© WKK/Lobitzer Schon vor mehr als 15 Jahren lernte Kathrin Kränkl die Vorzüge und Herausforderungen der digitalen Zusammenarbeit kennen.

Ist Kommunikation durch die Technik schneller geworden?

Kathrin Kränkl: Kommunikation oder Entscheidungswege sind gar nicht viel schneller geworden, nur die Übertragung der Botschaften. Egal, wie digitalisiert ein Prozess momentan ist, noch ist es so, dass an irgendeiner Stelle die Geschäfte trotzdem von Menschen gemacht werden. Sie entscheiden, ob etwas gekauft wird oder nicht. Und da wird es spannend. 

Wo liegt darin die Herausforderung?

Die Herausforderung ist, dass wir in der persönlichen Kommunikation immer unsere fünf Sinne anwerfen können und vieles unbewusst wahrnehmen. Das hilft uns  bei der Kommunikation. Zum Beispiel bei Online-Coachings oder Telefonkonferenzen bekommem wir gewisse Reaktionen nicht mit. Wir müssen also lernen mit den Ohren zu sehen und Wege finden, um das, was fehlt, zu kompensieren. 

Wie geht das?

Wenn Sie etwa mit jemanden telefonieren, fokussieren Sie auf die fehlenden Sinne. Hören Sie einmal bewusst auf die Hintergrundgeräusche. Bellt ein Hund? Sprechen Sie es an. Sie können dadurch viel erfahren und eine persönliche Note einbringen.

Was ist bei der Kommunikation noch wichtig?

Sprechen Sie in Bildern. Menschen legen keine Fakten oder Zahlen ab, sondern mer-ken sich Bilder. In dem Moment, in dem es um Bilder geht, ist die Aufmerksamkeit wieder da.

Videokonferenzen sind oft langwierig.

Verwenden Sie optische Unterstützungen und eine klare Agenda. Damit halten Sie die Leute bei der Stange.

Können Geschäfte auch im Dienstleistungs- oder Beratungsbereich ohne persönliches Treffen funktionieren?

Ja. 80 Prozent meiner Geschäftspartner und Kunden treffe ich nicht persönlich. Manche kenne ich nicht einmal. Und trotzdem haben wir eine sehr gute Geschäftsbeziehung und bewegen sehr viel miteinander. 

Welche Vorteile bringt das digitale Arbeiten?

Es erweitert den Radius und bringt Kunden. Sie können mit mehr Leuten zusammenarbeiten, das macht Spaß und vergrößert den Markt. Die Technik ist inzwischen erschwinglich, manchmal sogar kostenlos und erweitert Ihren persönlichen Werkzeugkasten. Je nach Situation wählen Sie einfach das passende Werkzeug aus.

Viele lesen keine E-Mails mehr. Was wäre eine Alternative?

Stimmt, weil sie nicht dazu kommen. Deshalb wollen einige größere Unternehmen ganz weg von den E-Mails. Für Projekte arbeite ich gerne auf Plattformen, auf denen gemeinsam Dokumente gespeichert und kommentiert werden. Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, muss ich nicht hunderte E-Mails lesen, sondern sehe sofort, was ist der letzte Stand der Dinge. Machen Sie sich langsam mit neuen Tools vertraut. 

Was sollten Unternehmen nie vergessen?

Innovation ist der treibende Motor für Selbstständige. Bleiben Sie an Ihren Ideen dran, unabhängig davon, ob Sie gleich Anerkennung bekommen.

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