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Kostenlose PCR-Tests sind wichtiger Baustein für sichere Gastronomie

Künftig werden PCR-Testungen für alle Beschäftigten in Gastronomiebetrieben angeboten. „Eine wichtige und richtige Entscheidung“, sagt die WK-Fachgruppe Gastronomie. Es müsse alles getan werden, um einen zweiten Lockdown zu verhindern.

Künftig werden PCR-Testungen für alle Beschäftigten in Gastronomiebetrieben angeboten.
© pixabay/Vesna_Pixi
Österreichs Gastronomie-Beschäftigte können künftig regelmäßige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 in Anspruch nehmen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund übernommen. „Wir begrüßen diese Entscheidung der Bundesregierung. Damit wird ein weiterer Schritt unternommen, um Gäste und Gastgeber in Österreich bestmöglich zu schützen“, sagt Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie. Man habe sich bereits seit Wochen bemüht, die politischen Entscheidungsträger von der Bedeutung dieser Maßnahme zu überzeugen. Zum Hintergrund: Bisher konnten nur Mitarbeiter aus Beherbergungsbetrieben die kostenlosen PCR-Tests in Anspruch nehmen. „Umso mehr sind wir erleichtert, dass unsere Bemühungen jetzt Früchte tragen“, so Sternad.

Grundsätzlich sei jede Maßnahme zu begrüßen, die einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen verhindern können. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Für unsere Branche wäre es wirtschaftlich untragbar, wieder für Wochen oder Monate schließen zu müssen. Das würde die heimische Gastronomieszene nicht nur erschüttern, sondern wäre das Ende für viele Betriebe“, warnt der Fachgruppenobmann.

Deshalb sei man auch bereit, weitere Maßnahmen mitzutragen – wie beispielsweise eine Datenerfassung für Gäste. „Dabei kann es sich aber nur um eine freiwillige Maßnahme halten. Wir können unsere Gäste nicht dazu zwingen, ihre Daten anzugeben. Unsere Gäste werden mit Ihrer Corona-Disziplin wesentlich dazu beitragen und entscheiden wie es mit der Gastronomie weitergehen kann“, gibt Sternad zu bedenken. Das verpflichtende Führen von Listen lehnt der Wirtesprecher ab. „Das ist weder den Betrieben noch den Gästen zumutbar und entspricht auch nicht den geltenden DSGVO-Richtlinien. Wir können nicht überprüfen, ob die Angaben der Gäste korrekt sind.“ Als Alternative kann er sich vorstellen, Gästen die Verwendung der Corona-App des Roten Kreuzes zu empfehlen.

Insgesamt müsse man auf die Bereitschaft der Gäste setzen, die bereits vorgegebenen Richtlinien und Empfehlungen einzuhalten.
Wirte sind aufgerufen die geltenden Maßnahmen wie Desinfizieren, Lüften und das Einhalten von Mindestabständen ab Herbst verstärkt einzuhalten.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Gastronomie
Mag. Guntram Jilka
T 05 90 90 4-610
E guntram.jilka@wkk.or.at

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