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Koper: Der Hafen vor Kärntens Haustür

Die einzige Seehafenstadt Sloweniens bietet Kärntens Unternehmern die beste Verbindung zu Handelspartnern auf der ganzen Welt. Bei einer Studienreise informierten sich die heimischen Außenhändler über die aktuellen Potenziale des "Luka Koper".

Zeitig in der Früh machten sich eine Delegation von Kärntner Außenhändlern und Spediteuren sowie Mitglieder des Slowenischen Wirtschaftsverbandes auf den Weg nach Koper - mit dem Ziel die Möglichkeiten des Luka (slowenisch für Hafen) Koper zu entdecken. "Für Außenhändler und Spediteure ist es sehr wichtig, dass sie sich die Gegebenheiten vor Ort ansehen und gleichzeitig wichtige Kontakte knüpfen können", erklärte Werner Kruschitz, Obmann des WK-Landesgremiums Außenhandel, den Grund für die Studienreise.

In Koper angekommen, begrüßten Alojz Fabjan (Sales & Marketing Luka Koper) und Eva Pfurtscheller (Deputy Director Advantage Austria) die 20-köpfige Gruppe. Bei einem informativen Vortrag berichtete Fabjan über die ständige Weiterentwicklung des Hafens. Und die Eckdaten sind beeindruckend: 280 Hektar groß, 12 Terminals, 1000 Mitarbeiter und Platz für 26 Schiffe. Koper bildet gemeinsam mit Rijeka, Triest und Venedig  die "North Adriatic Port Association (NAPA)". Die Kooperation dieser vier Häfen konnte in den vergangenen zehn Jahren ihren Umschlag verdoppeln und ist besonders für Österreich bzw. Kärnten von größer infrastruktureller Bedeutung. "Der Hafen Koper ist ein Mehrzweckhafen. Wir schlagen Container, Projekt- und Generalgüter, Fahrzeuge, flüssige Güter, Lebensmittel und lebende Tiere um. Insgesamt beträgt die Umschlagsmenge von Österreich sechs Millionen Tonnen gehandelter Güter pro Jahr", hielt der Marketingvertreter von Luka Koper fest. Ein ganz klarer Vorteil für Händler und Spediteure ist die gute Hinterlandverbindung Kopers. "Wir verzeichnen 11 bis 12 Bahnankünfte pro Tag. Durch die gute Bahnabdeckung können wir Güter schnell, also innerhalb von ein bis zwei Tagen, weiterbringen", so Fabjan.

Eine gelungene Studienreise: Die Kärntner Delegation von Außenhändlern und Spediteuren sowie die Mitglieder des Slowenischen Wirtschaftsverbandes im Hafen von Koper. Foto: WKK
Eine gelungene Studienreise: Die Kärntner Delegation von Außenhändlern und Spediteuren sowie die Mitglieder des Slowenischen Wirtschaftsverbandes im Hafen von Koper. Foto: WKK


Damit spricht er einen wichtigen Punkt für die Kärntner Delegation an: Das Hinterland des Hafens. "Dieses erstreckt sich über den gesamten Bereich von Mittel- und Osteuropa. Das bedeutet für die Händler und Spediteure, dass sie neben Österreich und Slowenien auch Ungarn, Italien, Kroatien, Tschechien, die Slowakei, Polen und Süddeutschland abdecken können", zeigte sich Werner Kruschitz begeistert. Und das ist nicht das einzig Positive, denn auch in Koper stehen die Zeichen auf Weiterentwicklung: "Bis 2020 wollen wir die Mole 1 verlängern, Kapazitäten steigern und Bahnverbindungen ausbauen. Spezielles Augenmerk wird dabei auf die Baltisch-Adriatische-Achse gelegt. Eine Modernisierung der Verbindung Laibach-Villach und ein zweites Gleis sind wichtige Projekte", führte Alojz Fabjan aus. Für Kärnten heißt das, dass es noch einfacher wird, Waren zu importieren bzw. exportieren. Diese Einschätzung teilt auch Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaft in der Wirtschaftskammer: "Mit dem Ausbau der Baltisch-Adriatischen-Achse kann eine deutliche Verbesserung für den gesamten Wirtschaftsstandort erzielt werden. Die Bevölkerung, das Gewerbe und der Handel würden davon profitieren."

Wie intensiv schon heute die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Slowenien und Österreich sind, zeigte sich an den Ausführungen von Eva Pfurtscheller: "In Slowenien gibt es 700 österreichische Niederlassungen. Mit gut einem Drittel aller Auslandsinvestitionen ist Österreich der größte Investor im Land. Generell ist die Zufriedenheit der österreichischen und auch der Kärntner Unternehmer in Slowenien gestiegen."

Mit vielen positiven Eindrücken im Gepäck ging es für die Unternehmerinnen und Unternehmer am späten Nachmittag wieder zurück nach Kärnten.

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