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Klares Nein zur nächsten vorgeschlagenen Bürokratie-Keule für unsere Wirte!

Kein Verständnis für die Forderung der Landwirtschaftskammer nach einer verpflichtenden Kennzeichnung der Herkunft aller verwendeten Lebensmittel hat die Kärntner Gastronomie. Damit würde man den Gästen nicht mehr Service bieten, sondern nur den Bürokratieaufwand weiter erhöhen.

Die Forderung der Landwirtschaftskammer nach einer verpflichtenden Kennzeichnung der Herkunft aller verwendeten Lebensmittel in der Gastronomie hat heute für heftiges Kopfschütteln unter den Kärntner Gastronomen gesorgt. Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie, ärgert sich: "Der bürokratische Aufwand würde sich dadurch weiter erhöhen. Und ich sage in aller Deutlichkeit: Das Limit an Auflagen, Pflichten und Verordnungen für uns Wirte ist erreicht!"

Im Übrigen fordere die Landwirtschaftskammer damit etwas, das ihre Mitglieder selbst nicht erfüllen: "Von den Wirten wird gefordert, dass sie künftig die Herkunft von jedem einzelnen Lebensmittel angeben sollen. Aber was ist mit den Landwirten? Wer von ihnen legt offen, woher er seine Futtermittel bezieht? Wenn die Landwirtschaftskammer mehr Regionalität will, soll sie zuerst mit der Arbeit in ihren eigenen Reihen beginnen!"

Gerade in Kärnten gebe es keinen Bedarf für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. "Unsere Wirtshäuser setzen vor allem auf regionale und saisonale Lebensmittel - und informieren ihre Gäste darüber", so Sternad. Auch die Bereitschaft der Kärntner Gastronomen zur Einhaltung von Top-Standards ist sehr groß: "Kärntens Gastgewerbe hat den höchsten Weiterbildungsstandard in ganz Österreich. Allein heuer sind mehr als 4.500 Gastronomen und Hoteliers zu den freiwilligen Allergen-Schulungen gekommen."

Dazu komme, dass die Herkunftsbezeichnungen schon heute streng kontrolliert werden - und zwar nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz. Werden hier Übertretungen festgestellt, sind Strafzahlungen die Folge. „Ein Etikettenschwindel ist also gar nicht möglich“, betont Stefan Sternad. "Eine gesetzliche Verankerung der Herkunftsbezeichnungspflicht wäre nichts anderes als ein weiterer Ausbau der Bürokratie - und dagegen werden wir uns mit aller Kraft wehren", kündigt er an.

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