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Klagenfurter Wirtschaft fordert Ende des Baustellenchaos

Die Wirtschaftstreibenden in der Landeshauptstadt haben die anhaltende Geschäftsstörung durch Dauerbaustellen satt und verlangen von den Stadträten Scheider und Umlauft professionelles Baustellenmanagement.

Die Langzeit-Baustellen in Klagenfurt stellen nicht nur die Nerven von Anrainern und Autofahrern auf eine harte Probe. Auch die Wirtschaftstreibenden haben unter den mit den Bauarbeiten einhergehenden Beeinträchtigungen zu leiden. Nun sind sie mit ihrer Geduld am Ende: Sie fordern von den zuständigen Stadträten Otto Umlauft (Wirtschaft und Stadtplanung) und Christian Scheider (Straßenbau) die Einführung eines professionellen Baustellenmanagements, um die negativen Auswirkungen auf ihre Unternehmen so gering wie möglich zu halten. WK-Bezirksstellenobmann Max Habenicht: "Verfolgt man einige Baustellen in der Stadt, hat man oft den Eindruck, dass die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. An die Folgen für die betroffenen Geschäfte denkt offenbar niemand."

Konkret nennt Habenicht die Dauerbaustellen am Fleischmarkt und am Anfang der Pischeldorferstraße beim Brunnplatz, die seit Monaten für aktive Kundenvertreibung bei den umliegenden Unternehmen sorgen würden. Auch die nunmehr notwendig gewordene Neuerrichtung der Glanbrücke an der Pischeldorferstraße drohe bereits jetzt, nicht nur zum Dauerärgernis für Anrainer und Autofahrer, sondern auch zur Kundenfrequenz- und Umsatzbremse für die weiter stadtauswärts liegenden Geschäfte zu werden. Habenicht: "Den Herren im Stadtsenat muss klar werden, dass uns Unternehmer jeder Tag Baustelle bares Geld kostet. Wir erwarten uns bessere Information über geplante Bauvorhaben, präzise Vorbereitung und kürzest mögliche Umsetzung - sonst werden wir auch auf anderem Wege gegen diese anhaltende und unzumutbare Geschäftsstörung vorgehen."

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