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Kärntner Wirtschaftsoffensive: Stimmungsbarometer zeigt nach oben

Mit einem Bündel an Maßnahmen will WK-Präsident Mandl die Investitionen der Betriebe beleben. Der Zeitpunkt passt: Die Stimmung der Unternehmer steigt.

"Nur Investitionen von Unternehmen sichern bestehende und schaffen neue Arbeitsplätze, bringen Einkommen und halten den Wohlstand im Land." Nach vier Jahren mit stagnierenden bis leicht rückläufigen Wachstumszahlen in Kärnten geht es Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl nun darum, endlich wieder Investitionen auf den Boden zu bringen: "Wie schaffen wir es, die Stimmung zu drehen, mehr Beschäftigung zu erreichen und langfristig den Wohlstand im Land zu sichern?"

Das Stimmungsbarometer bei den Kärntner Unternehmen steigt. 85% der Firmen wollen wieder investieren, 2015 waren es nur 25%. Die Wirtschaftsoffensive von Präsident Jürgen Mandl - hier mit Gerhard Genser - trägt erste Früchte. Foto: WKK/fritzpress
Das Stimmungsbarometer bei den Kärntner Unternehmen steigt. 85% der Firmen wollen wieder investieren, 2015 waren es nur 25%. Die Wirtschaftsoffensive von Präsident Jürgen Mandl - hier mit Gerhard Genser - trägt erste Früchte. Foto: WKK/fritzpress


Die von Mandl ausgerufene "Wirtschaftsoffensive“ setzt daher auf verschiedenen Ebenen an:

Investitionsplattform

Das ist praktizierte Heimatverbundenheit: Auf der Investitionsplattform "CARINTHIANS INVEST IN THE BEST" (www.investinthebest.at) finden junge Geschäftsideen bzw. Innovationen bestehender KMU und potentielle Investoren aus Kärnten zueinander. Der Kapitalsuchende beschreibt online seine Geschäftsidee oder sein Vorhaben, diese Informationen werden einem Kreis registrierter und überprüfter Investoren übermittelt, die das Projekt beurteilen und gegebenenfalls Kontakt aufnehmen können. Mandl: "Ich bin positivst überrascht, wir haben jetzt bereits mehr als 90 Projekte und rund 50 potentielle Investoren auf der Plattform."

Investitionszuwachsprämie

Um Kärntens Betriebe bei Investitionen unterstützen zu können, hat Mandl Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner davon überzeugt, eine Investitionszuwachsprämie in der Höhe von 3,5 Millionen Euro aufzulegen, die ab 1. September vergeben wird. Der Investitionszuwachs zu den vergangenen Jahren muss zwischen 100.000 und 400.000 Euro betragen, die Förderung beträgt zehn Prozent. Die Vergabe wird unbürokratisch erfolgen, interessierte Unternehmer berät Mag. Alfred Puff von der WK Kärnten (alfred.puff@wkk.or.at, 05 90 904-741.) Mandl: "Schon jetzt kann ich aufgrund der Rückmeldungen von Betrieben sagen: Der Bedarf und das Interesse sind sehr groß." Gute Chancen rechnet sich Mandl auch bei der vom Bund ausgeschriebenen Förderung für drei Innovationszentren in Österreich aus: "Ich glaube, dass wir hier mit unserem geplanten Maker Space in der Postgarage richtig liegen."




Exportoffensive

2015 haben 2500 Kärntner Betriebe die Export-Schallmauer von sieben Milliarden Euro durchstoßen. Mehr als eine Milliarde Euro beträgt der Außenhandelsbilanzüberschuss. Kärnten ist damit nicht nur unter den Top-5-Bundesländern, die Förderstruktur ist sogar die beste in ganz Österreich. Für nächstes Jahr stellen Wirtschaftslandesrat Christian Benger und die Wirtschaftskammer 700.000 Euro bereit, um den Kärntner Export bei Messebeteiligungen, Markterschließungskosten und mit dem brandneuen Exportassistenten weiter zu unterstützen. Die USA stehen im Export bereits an der zweiten Stelle, sogar die Bilanz mit Exportweltmeister Deutschland ist positiv. Mandl: "Der Export ist die Konjunkturlokomotive in Kärnten!"

Bürokratieentlastung

Mehr als 70 Prozent der Kärntner Unternehmer sehen einer aktuellen Umfrage zufolge die Unternehmerfreundlichkeit der Politik und Verwaltung sehr kritisch. Mit LH Kaiser konnte Präsident Mandl nunmehr die Beseitigung bürokratischer Hemmnisse, die gemeinsame Abwicklung von Bau- und Betriebsanlagengenehmigungen in allen Kärnten Gemeinden, die Installierung von Verfahrenskoordinatoren mit klar geregelten Kompetenzen und die Einführung von Allroundsachverständigen in den BH vereinbaren. Mandl: "Es gelingt uns, immer mehr kleine Baustellen für den Unternehmer wegzuräumen."

KWF-Förderungen

Auch der Wirtschaftsförderungsfonds unterstützt Mandls Kärnten-Offensive mit maßgeschneiderten Programmen, deren Details noch verhandelt werden. Dazu zählen eine Qualitätsförderung für Tourismus-Kleinstbetriebe, eine Unterstützung für eigenkapitalfinanzierte Investitionen, eine Investitionsförderung für mittlere Betriebe zwischen 50 und 250 Mitarbeitern und eine brandaktuelle Beratungsaktion für alle Branchen über die Auswirkungen der Digitalisierung.

Richtiger Zeitpunkt

Mandls Offensive kommt zum richtigen Zeitpunkt: Eine repräsentative aktuelle Konjunkturumfrage zeigt nach Jahren eine signifikante Trendwende. Die Erwartungen zum Wirtschaftsklima liegen zum ersten Mal seit 2010 im positiven Bereich. Alle erhobenen Erwartungsindikatoren – vom Gesamtumsatz über Exporte und Auftragslage bis hin Beschäftigung - weisen erstmals wieder nach oben. Deutlich verbessert hat sich auch das Investitionsklima: Wollten im November 2015 nur 25 Prozent der Betriebe investieren, waren es bei der Umfrage im Mai und Juni dieses Jahres 85 Prozent. Gerhard Genser, Leiter der Wirtschaftspolitik der WK Kärnten: "Dieser Wert ist umso erfreulicher, weil fast die Hälfte davon Neuinvestitionen plant. Und unsere Umfragen waren in der Vergangenheit immer wesentlich näher an der Realität als die Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute."

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