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Kärntner Wirtschaft akzeptiert Corona-Verschärfungen

Beibehaltung von 3G am Arbeitsplatz ist Erfolg der Interessenvertretung, unterstreicht WK-Präsident Jürgen Mandl. Unterstützung für durch Betretungsverbote besonders betroffene Unternehmen gefordert.

2G Regeln gelten ab 8.11.2021
© Bihlmayerfotografie - stock.adobe.com
Nachdem schon in den vergangenen Tagen in Kärnten die Sorge um neuerliche Reisewarnungen aufgrund der dynamischen Infektionsentwicklung in Österreich zugenommen hat, nimmt die Wirtschaftskammer die am Freitagabend beschlossenen Verschärfungen bei den Corona-Regelungen zähneknirschend zur Kenntnis. „Selbstverständlich ist die Einschränkung auf 2G für viele betroffene Branchen wieder ein herber Rückschlag und kostet Kundenfrequenz und Umsatz, wovor wir seit Wochen gewarnt haben. Gesamtwirtschaftlich ist diese Lösung aber immer noch besser, als der Infektionsausbreitung weiter tatenlos zuzusehen, was nicht nur vermeidbares menschliches Leid verursacht, sondern letztlich die gesamte touristische Wintersaison in Frage stellt“, erklärte WK-Präsident Jürgen Mandl heute in einer ersten Reaktion.

PCR-Test-Chaos vermieden

Besonders hob Mandl hervor, dass es der wirtschaftlichen Interessenvertretung gelungen sei, die 3G-Regel am Arbeitsplatz beizubehalten. Damit sei eine folgenschwere Fehlentscheidung vermieden worden, so Mandl: „Alles andere hätte einen bis dato in der Corona-Pandemie noch nie dagewesenen Proteststurm aus allen Branchen ausgelöst, denn aufgrund von behördlichen Versäumnissen gibt es die erforderlichen Kapazitäten für flächendeckende PCR-Tests außer in Wien derzeit nirgends.“

Einbußen im Tourismus und weiteren Branchen

Für den heimischen Tourismus ist die vorgezogene Einführung der 2G-Regel eine drastische Einschränkung, doch die Betriebe seien nach dem Totalausfall des vergangenen Jahres auf eine Wintersaison 2021/22 angewiesen. Die Verschärfung sei ein wichtiges Signal in Richtung der Herkunftsmärkte Deutschland, Italien, aber auch Osteuropa, dass sich Österreich ernsthaft bemühe, seinen Gästen ein sicheres Wintersporterlebnis zu bieten. „Nachdem aber ausgerechnet in der jungen Zielgruppe zwischen 15 und 35 rund 40 Prozent nicht geimpft sind, bedeutet das klarerweise deutliche Einbußen. Aus meiner Sicht ist es also unerlässlich, rechtzeitig über eine angemessene Unterstützung der betroffenen Branchen und Betriebe zu sprechen“, betonte Mandl in Richtung der Bundesregierung.

Unterstützung dringend notwendig

Dabei gehe es um Umsatzausfälle, aber auch um den reduzierten Umsatzsteuersatz, der sich in der Vergangenheit als wichtige Krisenhilfe bestätigt habe und auf weitere Sport- und Freizeitbetriebe wie etwa Fitnessstudios ausgedehnt werden müsse. Gleiches gelte für die körpernahen Dienstleister, die ebenfalls besonders von den Betretungsverboten für Nicht-Geimpfte betroffen seien. Auch auf die Veranstaltungswirtschaft sei Rücksicht zu nehmen, wenn jetzt die Regeln verschärft und damit Gästezahlen eingeschränkt würden. Schon jetzt würden zahlreiche Veranstaltungen in ganz Kärnten wegen der neuen Regelungen abgesagt. Mandl: „Diese Betriebe leben jetzt alle seit bald zwei Jahren in Ausnahmesituationen und können nichts dafür, dass es nicht gelungen ist, einen ausreichend großen Teil der Bevölkerung von der Notwendigkeit der Impfung zu überzeugen!“

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