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„Hüftschuss“: Kärntner Wirtschaft protestiert gegen NoVA-Erhöhung

„Eine unzumutbare Belastung für die Unternehmen ohne realistische Alternativen“, kritisiert WK-Präsident Mandl die Pläne der Bundesregierung.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Entschieden gegen die Pläne der Bundesregierung zur drastischen Anhebung der Normverbrauchsabgabe spricht sich heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl aus. Bei genauer Betrachtung entpuppe sich die angekündigte „Ökologisierung“ der NoVA als reines Belastungspaket ohne praktischen Nutzen für den Umwelt- und Klimaschutz. „Die Unternehmen müssen mit dramatischen Mehrbelastungen rechnen und haben in Wahrheit keinerlei technisch ausgereifte Alternativen, um ihren Mobilitäts- und Transportbedarf zu decken“, beanstandet Mandl.

Nicht Umweltpolitik sondern grüner Aktionismus

Denn weder stünden derzeit marktfähige Elektrofahrzeuge für die Wirtschaft zur Verfügung noch sei die Infrastruktur für E-Tankstellen auf einem Niveau, das den professionellen Betrieb solcher Fahrzeuge als Kleintransporter für Firmen bei Montageservices oder Lieferdiensten ermögliche. Mandl: „Bei allem Verständnis für die Bedeutung des Klimawandels: Das ist nicht Umweltpolitik, das ist grüner Aktionismus auf dem Rücken der Wirtschaft zum schlechtest möglichen Zeitpunkt.“

Das Beispiel eines derzeit noch NoVA-befreiten Lieferwagens der Marke Iveco Daily zeige, dass dieses Fahrzeug bereits im nächsten Jahr durch die Ausweitung der NoVA um mehr als 8.000 Euro teurer werde, im geplanten zweiten Schritt der NoVA-„Ökologisierung“ 2024 gar um fast 13.500 Euro. Mandl: „Der Anschaffungspreis eines Standard-Kastenwagens steigt nach diesen Vorschlägen von aktuell 29.900 Euro auf mehr als 43.000 Euro im Jahr 2024! Das ist vor allem für die kleineren Transporteure, für die Gewerbe- und Handwerksbetriebe – noch dazu vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise - völlig unzumutbar.“ 

Hauruckaktionen schaden Klima und Wirtschaft

Dieser ökologische Hüftschuss der zuständigen Ministerin würde bedeuten, dass die Betriebe ihre derzeitigen, vielleicht in der Abgasreinigung nicht auf dem letzten Stand befindlichen Fahrzeuge noch viele Jahre länger nutzen würden, was die Ökobilanz belaste und den Nutzfahrzeughandel schwerst in Mitleidenschaft ziehen werde. Mandl: „Auch uns Unternehmern, die wir oft in Familien generationenübergreifend denken und handeln, liegt unsere Umwelt am Herzen, da hat keine Partei ein Monopol darauf. Aber derartige politische Hauruckaktionen schaden sowohl dem Klima als auch der Wirtschaft!“ 

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