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Kärntner Start-ups flogen auf Hotspot Dublin

Die Exportoffensive macht’s möglich: Kärntner Start-ups hoben nach Dublin, Irlands Brutstätte für kreative Köpfe, ab.

Benger Silberbauer Höfferer Makerspace Klagenfurt
© WKK/Waschnig Für Meinrad Höfferer, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU in der Wirtschaftskammer Kärnten, Anja Silberbauer, Geschäftsführerin von Harmony & Care, und Wirtschaftslandesrat Christian Benger geht es morgen mit 40 Start-ups nach Dublin.

Horizontaler Kräutergarten, multifunktionale Maschinen und eine Mix-and-Match-Einrichtung aus Containerwänden und Designermöbel: Eine Umgebung, in der sich Start-ups wohlfühlen. Genau dort, nämlich bei den Firmen ABC House GmbH und pixapo GmbH in der Postgarage, gaben heute Wirtschaftslandesrat Christian Benger, WK-Außenwirtschaftsleiter Meinrad Höfferer und Unternehmerin Anja Silberbauer den Startschuss für die morgige Start-up-Reise nach Dublin. Im Rahmen der Exportoffensive, die mit 500.000 Euro aus dem Wirtschaftsreferat und weiteren 500.000 Euro von der Wirtschaftskammer finanziert wird, wurde nun bereits zum dritten Mal eine solche Delegationsreise speziell für Start-ups organisiert. „Wir schaffen mehrfachen Nutzen: Wir stärken die Exportstärke des Landes, wir forcieren unseren Start-up-Schwerpunkt und eröffnen unseren jungen Unternehmen die Welt“, fasste Benger die Ziele zusammen. „Die Reise wäre ohne die Unterstützung des Landes und der WK nicht möglich. Kärnten setzt verstärkt auf den Export als Wirtschaftssäule Nr. 1 in unserem Bundesland. Neben den klassischen Export-Unternehmen geht es immer mehr darum auch Start-up-Betriebe und die Kreativwirtschaft aktiv im Export zu unterstützten“, bestätigte Meinrad Höfferer. 

Neue Chancen für Kärntner Start-Ups

Von 5. bis 7. Juli geht es für 40 Unternehmerinnen und Unternehmer nach Irland. Christian Benger führt die Reise gemeinsam mit Marc Gfrerer, dem Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft Kärnten an. „Wir eröffnen unseren Start-ups neue Chancen in einem der aufstrebenden Hotspots der europäischen Gründerszene. Die Gründer kennen keine Grenzen, deshalb machen wir sie mit diesen Reisen auf“, so der Landesrat.

Kontakte und Vernetzung bedeuten Erfolg

Auch heuer wieder dabei ist Anja Silberbauer, Geschäftsführerin von Harmony & Care. Die junge Unternehmerin hob die professionelle Organisation und das zwar intensive, aber spannende Programm hervor und betonte: „Start-ups brauchen für ihren Erfolg Kontakte, Vernetzung, internationalen Informationsaustausch, um wachsen zu können. Diese Delegationsreisen geben uns die Möglichkeit, nun den irischen Markt für Kärnten zu entdecken“.  Immerhin wurde das Reiseziel weder von Kammer noch vom Land vorgegeben, sondern es hat die Community entschieden, welche Metropole für Kärnten interessant ist.

Irische Netzwerke nutzen

Meinrad Höfferer strickte mit seinem Team wochenlang an dem perfekten Programm und legte dabei großen Wert darauf, dass jeder der mitreisenden Unternehmer von den Tagen in Dublin profitiert: „Auf unserer Agenda stehen sehr viele Termine, dennoch ist es wichtig, dass die Start-ups Möglichkeiten haben, Kontakte zu knüpfen. Dublin punktet mit einem extrem guten Netzwerk für Start-ups. Genau da sollen auch unsere Unternehmer anknüpfen und umsetzbare Projekte mit nach Hause nehmen können.“ Aber die Start-up-Reise nach Dublin ist nicht der einzige Exportschwerpunkt, der heuer stark von den Kärntner Betrieben nachgefragt wird. „Wir beweisen unsere Exportfreundlichkeit zusätzlich durch den eingeführten Exportassistenten. Dieser wird ebenfalls aus der Exportmillion finanziert und erfreut sich großer Beliebtheit“, weiß der Außenwirtschaftschef. Anja Silberbauer bestätigt das, denn auch Harmony & Care will mit Hilfe eines Exportassistenten ambitionierte Ziele in anderen Ländern erreichen.   

Dublin-Infos

Mehr als 1.500 multinationale Unternehmen haben in Irland eine Produktions- oder Vertriebstochter und bilden mit irischen Firmen Cluster in den Sektoren Pharma und Biotech, Medizintechnik, Nahrungsmittel und Getränke, Finanzdienstleistungen und natürlich ICT. „Die Start-up-Kultur in Irland in diesen Bereichen ist äußerst ausgeprägt. Immerhin werden den jungen Gründern in Irland rund 10 Millionen Euro zur Entwicklung von Technologielösungen zur Verfügung gestellt“, erklärte Benger. 

Durch Coworking Spaces, Business Incubators und Accelerators stehen den Start-ups Kapital und Mentoring zur Verfügung. In Dublin allein gibt es an die 1.200 Start-ups, über 30 Coworking Spaces, 15 Inkubatoren und acht Acceleratoren. 

In vielen dieser Strukturen sind ausländische Start-ups aktiv, speziell aus den USA, Deutschland, Frankreich und Italien. Zurzeit entstehen überall in Irland Business Innovation Centers, die speziell auf Start-ups abzielen. In Dublin gibt es sogar einen eigenen Commissioner for Start-ups. Auch die in Irland ansässigen IT-Konzerne fördern die Start-up-Kultur: Mit dem Dell Centre for Entrepreneurs unterstützt das Technologieunternehmen irische Start-ups durch Hilfe bei der Finanzierung, Mentoring und der Bereitstellung von technischer Expertise und Infrastruktur. Ebenso in Irland aktiv ist das Google for Entrepreneurs Tech Hub Network und kooperiert dabei mit dem Tech Coworking Space Dogpatch Labs in den Dublin Docklands („Silicon Docks“). 

Treffen mit internationalen Schwergewichten

Das Programm für die Reise umfasst das Kennenlernen der Start-up-Szene in Dublin, Gespräche mit lokalen Unternehmen, Behörden und Fachexperten. Betriebsbesuch bei IBM Ireland, Google Ireland, Microsoft Ireland, Besuch des Start-up Hubs/Inkubators DEN-Dogpatch LABS – einem Start-up Hub, der sich intensiv mit der Förderung von Start-ups in Irland beschäftigt, stehen im Speziellen am Programm.

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