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Kärntner Sozialpartner wehren sich gegen Mauterhöhung

"Weiterer Anschlag auf den Wirtschaftsstandort" wird entschieden abgelehnt.

In einem gemeinsamen Schreiben an Verkehrsminister Stöger setzen sich heute Kärntens Sozialpartner gegen die geplante Erhöhung der Sondermauten auf der Tauernautobahn und im Karawankentunnel zur Wehr. Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, ÖGB, Industriellenvereinigung und Landwirtschaftskammer kritisieren, dass damit der Wirtschaftsstandort Kärnten zusätzlich benachteiligt werde, während  die Sondermauttarife Pyhrnautobahn, Brennerautobahn und Arlbergtunnel sogar deutlich gesenkt würden.

Kärnten könne seine Hauptmärkte im Norden und im Süden nur über "doppeltbemautete"  Autobahnen erreichen. WK-Präsident Jürgen Mandl: "Zwei Drittel des Kärntner Exportvolumens geht über die Tauernautobahn Richtung Deutschland und der Großteil der Touristen erreicht ihr Urlaubsland Kärnten über diese Strecke. Seit Jahrzehnten wird der Wirtschaftsstandort Kärnten durch diese Sondermaut in seiner Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt und somit in seiner Entwicklung gehemmt."

Die Sozialpartner lehnen eine Erhöhung der Sondermauten daher einhellig und entschieden ab. Mandl: "Der Herr Minister sollte bei seiner Entscheidung bedenken, dass die Geduld der Kärntner Bevölkerung und auch der Unternehmer hinsichtlich der kaltherzigen Behandlung durch Wiener Zentralstellen sehr endenwollend ist."

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