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Kärntner Sozialpartner legen Roadmap für Beschäftigungs- und Wirtschaftspolitik vor

Signal der Sozialpartnerschaft: Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer haben ein umfassendes Paket für mehr Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen in Kärnten ausgearbeitet.

Signal der Sozialpartnerschaft: Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer haben ein umfassendes Paket für mehr Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen in Kärnten ausgearbeitet.
© WKK/fritzpress

Bei der letzten Regierungssitzung mit den Sozialpartnern in dieser Legislaturperiode haben heute Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer ein gemeinsames Maßnahmenpaket für den Wirtschafts- und Lebensstandort Kärnten vorgelegt. In vier umfassenden Kapiteln widmen sich die Fachleute von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite dem Unternehmerland Kärnten (A), der unternehmensfreundlichen Verwaltung (B), den qualifizierten Mitarbeitern (C) und den besten Standortbedingungen (D). Über Weihnachten und den Jahreswechsel will sich die Politik mit den vorgeschlagenen Strategien eingehend befassen, eine Präsentation soll im Jänner erfolgen.

Eine gute Wirtschaftspolitik ist immer unternehmer- und arbeitnehmerfreundlich, sind Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer überzeugt. Die Grundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes sind starke industrielle Leitbetriebe, das große Potential der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sowie ihre gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter. WK-Präsident Mandl: „Passen die Rahmenbedingungen, werden diese Unternehmen investieren, neue Märkte bearbeiten und dadurch hochwertige Arbeitsplätze schaffen, Steuerleistung generieren und Wohlstand sichern. Die globalen Faktoren sind derzeit so günstig wie schon lange nicht.“

Diesen Aufwind bekommt nach schwierigen Jahren auch derzeit schon der Kärntner Arbeitsmarkt zu spüren. AK-Präsident Günther Goach: „Für die Arbeiterkammer ist vor allem die Qualifizierung der Arbeitskräfte der Schlüssel für eine verbesserte Standortentwicklung. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind die Grundvoraussetzung für Wachstum und Innovation.“ Wie der derzeit schon merkbare Fachkräftemangel zeige, dürfe die Ausbildung von Facharbeitern nicht nur eine Forderung sein. Ein Sozialpartnerprojekt mit Vorbildwirkung – die Lehrwerkstätte in Villach – sei bereits 2014 realisiert worden. Goach: „Wir benötigen solche Investitionen in die Zukunft.“

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