th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Kärntner Skigebiete: Investitionsmotor mit Spaßfaktor

Die Kärntner Seilbahnunternehmen investieren heuer über 13 Millionen Euro in neue Anlagen, Komfortverbesserung, effiziente Beschneiung und Sicherheitsvorkehrungen. Damit sorgen sie für beste Bedingungen für die gesamte heimische Tourismusbranche.

Die kühlen Temperaturen und einige angezuckerte Berge sind die ersten Vorboten: In wenigen Wochen startet die Wintersaison – und Kärntens Seilbahnen sind dafür bestens gerüstet. "Wir sind gut aufgestellt und freuen uns auf den bevorstehenden Winter", betonte Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, bei der heutigen Auftaktpressekonferenz.

Reinhard Zechner, Klaus Herzog und Wolfgang Löscher starten top motiviert in die Wintersaison 2016/17. Foto: wkk/Lobitzer
Reinhard Zechner, Klaus Herzog und Wolfgang Löscher starten top motiviert in die Wintersaison 2016/17. Foto: wkk/Lobitzer


Bevor er einen detaillierten Einblick in die Winterpläne gab, ließ er gemeinsam mit Reinhard Zechner, Sprecher von Kärntens besten Sommerbergbahnen, den äußerst erfolgreichen Bergsommer Revue passieren: "Der Seilbahn-Sommer ist seit einigen Jahren stark im Kommen und wirkt sich wirtschaftlich in alle Richtungen positiv aus." Bereits 200 heimische Seilbahnbetriebe bieten an rund 130 Tagen ihren Gästen den Einstieg in die Erlebniswelt Berg in der warmen Zeit. In nur einem Jahrzehnt hat sich die Zahl der Sommertouristen verdoppelt und brachte nicht nur eine entsprechende Umsatzsteigerung, sondern ermöglichte auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. "Und der Trend hält an! Wir entwickeln uns dynamisch weiter und können auch in der Saison 2016 einen zweistelligen Gästezuwachs verbuchen", freute sich Zechner.

Investition in den Winter

Laut Klaus Herzog sei es für die Betriebe äußerst wichtig,  Sommer- und Wintergästen ein optimales Umfeld bieten zu können. Für die bevorstehende Saison 2016/17 wird daher von der Seilbahnwirtschaft wieder Geld in die Hand genommen. Dabei hob der Obmann die Bedeutung der Branche für den Tourismus, aber auch für die Einheimischen hervor: Denn die Seilbahnen bieten nicht nur mehr als 1000 sichere Arbeitsplätze im Winter, sondern jeder Euro Umsatz bei einer Seilbahn bewirkt weitere sechs Euro Umsatz in der Region. 64 Mitgliedsbetriebe betreiben 260 Seilbahnen inklusive Schlepplifte und investieren für die kommende Wintersaison insgesamt etwa 13 Millionen Euro in die Themen Sicherheit, Komfort und Schneegarantie. Herzog: "Unser Ziel ist es, den Gästen ein unvergessliches Wintererlebnis zu bieten. Dazu gehört neben bequemen Aufstiegshilfen und perfekten Pisten natürlich auch ein vielfältiges Eventprogramm." Auf der Turrach (3,5 Mio.), dem Nassfeld (2,5 Mio.), in Bad Kleinkirchheim (zwei Mio.) und auf der Gerlitzen (1,3 Mio.) wird am meisten investiert.

Der Schwerpunkt liegt auf Investitionen in noch mehr Schneesicherheit und noch bessere Pistenpräparierung. "Ungefähr 80 Prozent der Kärntner Pisten werden beschneit. Dabei setzen wir auf 100 Prozent erneuerbare Energie. So sorgen wir für Unabhängigkeit vom natürlichen Schneefall und für ein garantiertes Schnee-Erlebnis für unsere Gäste", erklärte Klaus Herzog. Dazu kommen hohe Investitionen in die Technik - angefangen bei neuen Pistengeräten über die Nachrüstung von Liften bis hin zu Investitionen in Speicherteiche und Fun-Parks. "Alles in allem sind das lauter Investitionen in noch mehr Qualität", so der Fachgruppenobmann und sagte in aller Deutlichkeit: "Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Kärntner Tourismus. Zählt man die Investitionen der vergangenen zehn Jahre zusammen, ergibt das eine viertel Milliarde Euro, die die Seilbahnwirtschaft für Modernisierungen und Verbesserungen ausgegeben hat. Das bringt klarerweise zahlreiche Wertschöpfungeffekte für andere Branchen." In Zahlen ausgedrückt kann man davon ausgehen, dass die Bruttoumsätze durch Seilbahnnutzer pro Saison etwa 362 Millionen Euro betragen. Hauptprofiteure sind dabei die Branchen Beherbergung, Freizeit, Gastronomie, Seilbahnen, Sporthandel, Transport und sonstiger Handel. Nähere Details zur Wertschöpfungsstudie werden am 15. November 2016 bei der Fachgruppentagung der Seilbahnwirtschaft in Klagenfurt präsentiert.

Moderate Preisgestaltung

Unterschiedliche und oft kostenintensive Rahmenbedingungen erfordern bei Betrieben, und damit auch bei Seilbahnunternehmen, Preisanpassungen. Dass diese aber moderat ausfallen, bestätigte Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipass: "Bei den Liftkarten gibt es eine Preiserhöhung von 1,5 bis zwei Prozent. Und auch den Preis vom Kärntner Skipass haben wir lediglich um 1,5 Prozent angehoben." Die derzeit große Nachfrage nach dem Kärntner Skipass zeigt, dass Skifahren und Snowboarden noch immer die Wintersportarten schlechthin sind. "Der Pass gilt von Anfang September bis Mitte Mai, ist in allen Kärntner Skigebieten gültig, kann täglich benutzt werden und wer schnell ist, kann sich bis Anfang Dezember den Vorverkaufspreis sichern", führte Löscher aus.

Noch immer Trend

Den anhaltendenden Spaß rund um den Pistensport sieht auch Fachgruppenobmann Herzog und räumte mit den Vorurteilen auf: "Skifahren ist kein Risikosport und genauso wenig ist es out über die Piste zu wedeln!" Hohe Qualität der Seilbahnanlagen, intensive Pistenpräparierung und eine aufgestockte Pistenrettung sorgen dafür, dass die Sicherheit auf den Pisten hoch gehalten wird. Die Anzahl der Skiunfälle hat sich in den letzten zehn Jahren halbiert – und das trotz steigender Beförderungszahlen. Das liegt nicht zuletzt auch an dem engmaschigen Rettungssystem. Steigende Skier Days beweisen: Skifahren ist jung, "in" und gut. Der Altersdurchschnitt der Skifahrer liegt seit Jahren bei etwa 39 Jahren. Ein Drittel der alpinen Wintersportler ist unter 30 Jahren. "Jeder sechste weltweite Skitag wird auf heimischen Pisten verbracht. Das sagt eigentlich schon alles. Österreich und auch Kärnten stehen bei den Wintersportlern hoch im Kurs," meinte Herzog.

"Erlebniswoche im Schnee": Angebot für Kärntner Schulen

Die "Erlebniswoche im Schnee" weckt auch bei den jüngsten Kärntnerinnen und Kärntnern den Spaß am Skifahren. Pro Jahr ermöglichen die Kärntner Seilbahnen und der Kärntner Landesschulrat 5000 Kindern aus 300 bis 350 Schulen dieses Angebot. Und auch heuer können die Schülerinnen und Schüler wieder über die Piste flitzen

  • Erlebniswoche im Schnee für Volksschulen:
    • Eintägig im Zeitraum zwischen 23. und 27. Jänner 2017
    • Gratistageskarte
    • oder: 3-Tages-Paket um 12,50 Euro
  • Wintersportwoche für Sekundarstufen I und II (NMS, PTS, ASO, AHS, BMHS, BS):
    • mindestens fünf unmittelbar aufeinanderfolgende Tage, die mit Nächtigungen in einem Auswärtsquartier in Kärnten verbunden sind
    • pro Skitag 7,50 Euro, bei fünf Tagen 37,50 Euro

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Gewerbeordnung: Bekenntnis zur Liberalisierung, aber mit Augenmaß

Im Gewerbe und Handwerk ist die Stimmung gedämpft. Akuter Facharbeitermangel und eine drohende Ausweitung der Nebenrechte setzen heimische Betriebe zunehmend unter Druck. mehr

  • Presseaussendungen 2015

Präsident Mandl für weitere fünf Jahre an der Spitze der Wirtschaftskammer

Mit 64 von 68 Stimmen wurde Jürgen Mandl kürzlich als Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten vom Wirtschaftsparlament bestätigt und von WKÖ-Präsident Christoph Leitl angelobt. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Empörung über Sparvereins-Aus bei Bawag P.S.K

Wie gutes Service NICHT funktioniert, zeigt die Bawag P.S.K. vor: Bis September will das österreichische Bankinstitut alle Sparvereine als Kunden loswerden. Damit bringt sie viele Kärntner Wirte in eine schwierige Lage. mehr