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Kärntner Seilbahnen: Mit Vorfreude und Mut in den Skiwinter

Die Kärntner Seilbahnunternehmen blicken trotz Herausforderungen mit Zuversicht in die Wintersaison. Die Schneesehnsucht der Gäste, die gute Nachfrage im Vorverkauf und Investitionen in Millionenhöhe machen Vorfreude auf einen gelungenen Skiwinter.

Freuen sich auf die Wintersaison: Fachgruppenobmann Manuel Kapeller-Hopfgartner, Hochrindl-Geschäftsführerin Alexandra Bresztowanszky und TopSKiPass-Geschäftsführer Wolfgang Löscher
© WKK/Studiohorst

Am Mölltaler Gletscher hat die Wintersaison 2022/23 bereits begonnen. Alle anderen Kärntner Skigebiete bringen ihre Anlagen, angesichts der prognostizierten Minusgrade in Stellung und freuen sich beste Rahmenbedingungen für einen gelungenen Skiwinter in Kärnten herzustellen: „Der kommende Winter 2022/23 verspricht aus Gästesicht wieder ein großes Stück an Normalität und viele wunderschönen Momenten auf den Kärntner Pisten. Natürlich sehen wir uns mit zusätzlichen Herausforderungen durch die wirtschaftlichen und energietechnischen Veränderungen der letzten Monate konfrontiert. Aber durch große Anstrengungen in der Vergangenheit in Bezug auf Energieeffizienz sowie unserem Willen weiterhin Teil der Lösung zu sein, bietet die kommende Saison für unsere Gäste die Möglichkeit, den Freizeitspaß Skifahren hier in Kärnten in seinen ganzen Facetten zu erleben“, versprach Manuel Kapeller-Hopfgartner, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, beim heutigen Pressegespräch.

1.200 sichere Arbeitsplätze

Trotz der pandemiebedingt schwierigen Saisonen in den letzten Jahren sowie den aktuellen Herausforderungen durch Inflation und Energiekosten, haben die Kärntner Seilbahnbetriebe ihre Produkte und Dienstleistungen weiterentwickelt und verbessert. Sie bieten dadurch nicht nur mehr als 1.200 sichere Arbeitsplätze im Winter, sondern sind auch die Basis für circa 7.000 weitere Arbeitsplätze in den Hotels, Gastronomiebetrieben und Handelsgeschäften in deren Einzugsgebiet. Insgesamt werden für die kommende Wintersaison über 15 Millionen Euro hauptsächlich in den Bereichen Komfort, Nachhaltigkeit und Effizienz aufgebracht. „Jeder Betreiber hat an einer stetigen Verbesserung und Entwicklung seiner Angebote festgehalten. Das ist in Zeiten wie diesen wirklich beachtlich und zeugt von einem starken Willen weiterhin positive Akzente für die Kärntner Wirtschaft und den Kärntner Tourismus setzen zu wollen“, berichtete Fachgruppenobmann Kapeller-Hopfgartner.

Schwung des Sommers in den Winter mitnehmen

Mit einem Plus von 1,6 Prozent verlief die Sommersaison für die Kärntner Seilbahnbetriebe sehr erfreulich. "Wir blicken auf einen überaus erfreulichen Sommer 2022 zurück, in dem wir 1,1 Millionen Gäste auf unseren Sommerbergen begrüßen konnten. Juli und August waren hervorragend, ebenso der Oktober. Völlig atypisch war der September, mit seinen heuer ungewöhnlich vielen Schlechtwettertagen", lautete die positive Sommerbilanz von Kapeller-Hopfgartner. Das seit Jahren konsequente Investieren in die Steigerung der Sommer-Attraktivität mache sich bezahlt. "Die große Nachfrage ermöglicht es uns, zwischen Anfang Mai (Weissensee ab 6. Mai 2022) und Anfang November (Katschberg bis 5. November 2022) Gästen wie Einheimischen vielfältige Bergerlebnisse zwischen Heiligenblut und Klippitztörl, zwischen Petzen und Katschberg zu bieten", betonte der Fachgruppenobmann die strategische Bedeutung der Seilbahnen für die Saisonverlängerung im Frühjahr und Herbst.

Aufbauend auf eine erfolgreiche Sommersaison, sehen sich die Betreiber bestätigt, dass man auch im Winter am richtigen Weg ist.

Lust auf Skifahren ist groß

Neueste Umfragen sowie die direkten Rückmeldungen der Seilbahnbetriebe bestätigen: Die Lust auf Skifahren ist groß! „Wir verzeichnen überdurchschnittlich viele Zugriffe auf die Infoseiten unserer Homepages, die bereits zahlreichen Anfragen von Touristen sowie Einheimischen und die Rückmeldungen der Betriebe zur Buchungslage – speziell über Weihnachten und im Februar - stimmen uns positiv, dass wir wieder Anschluss an das Niveau von 2018/19 finden werden“, analysierte Kapeller-Hopfgartner.

Dieser Meinung ist auch Wolfgang Löscher, Geschäftsführer der Kärntner Skipass Vertriebs- und Marketing GmbH: „Der Vorverkauf der TopSkiPass-Saisonkarte für 30 Skigebiete in Kärnten und Osttirol läuft derzeit sehr gut. Durch zahlreiche Neukunden (plus 20 Prozent), sowie einem stabilen Anteil an treuen Skipass-Käufern, sind wir nach der ersten Vorverkaufsphase sogar über dem Niveau aus dem Vergleichszeitraum von 2019“.

Kein Wunder, denn die Kärntner Skigebiete bieten mit ihrem großflächigen Angebot beste Rahmenbedingungen, um sich in der Natur zu erholen, mit seinen Liebsten wunderschöne Momente zu verbringen und den Winter auf den Kärntner Bergen in all seiner Pracht zu erleben.

Seilbahn-Investitionen im Überblick

Der Schwerpunkt bei den getätigten Investitionen der Kärnten Seilbahnunternehmen konzentriert sich heuer ganz klar auf Verbesserungen und nachhaltige Maßnahmen im Bereich Komfort: Komfort für die Skigäste durch leistungsfähige und zugleich ressourcenschonende Beschneiungsanlagen, Maschinen zur energieeffizienten Schaffung von besten Pistenteppichen in Kärnten und natürlich durch Investitionen in Aufstiegshilfen. „Denn neben der Schneegarantie, die wir hier in Kärnten abgeben können, möchten wir alles tun, um das Skifahren auf der Sonnenseite der Alpen zu einem unvergesslichen Erlebnis für unsere Skifahrerinnen und Skifahrer zu machen“, erläuterte Manuel Kapeller-Hopfgartner.

Auch speziell in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Funparks wurden wieder zahlreiche Maßnahmen durchgeführt. Die Kärntner Skilandschaft ist auch von vielen kleineren Skigebieten mit einer familienfreundlichen Infrastruktur geprägt. „Wir zeichnen uns vor allem durch die Überschaubarkeit und unsere Arbeit in der Nachwuchsförderung aus“, meinte Alexandra Bresztowanszky, Geschäftsführende Gesellschafterin bei der SHL Hochrindl Lifte GmbH, die ebenfalls optimistisch in die Wintersaison blickt. Sie berichtete auch über den Trend zur Regionalität: „Für uns stehen nachhaltige, ökologisch und ökonomisch vertretbare Investitionen im Vordergrund. Wir merken auch, dass die Gäste das honorieren und immer mehr wieder die Regionalität suchen und gezielt in ein kleineres Skigebiet in Wohnnähe fahren.“ Für viele Kinder ist das dann auch der Start in den Skisport. „Wir stellen bewusst Familien und Schulen in den Mittelpunkt. Wir möchten Kinder und Jugendlichen mit speziellen Angeboten und Vergünstigungen zum Skisport motivieren“, so Bresztowanszky.

„Alles in allem sind das lauter Investitionen in noch mehr Qualität,“ erklärte der Fachgruppenobmann und sagte in aller Deutlichkeit: „Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Kärntner Wintertourismus und bringen zahlreiche wichtige Wertschöpfungseffekte für andere Branchen. Dieser Situation sind wir uns bewusst und nehmen daher unsere Aufgabe auch sehr ernst.“

Moderate Preisgestaltung

Die Preisgestaltung für die kommende bzw. bereits laufende Wintersaison hat sich heuer als besonders schwierige Aufgabe herausgestellt. Massive Preiserhöhungen in den Bereichen Baustoffe, Rohstoffe und Energie haben die Betreiber der Kärntner Seilbahnen vor große Herausforderungen gestellt. Alleine der Gestehungspreis für Strom ist im Vergleich zum Vorjahr um circa 300 Prozent gestiegen. In Summe führt dies zu einer Kostensteigerung von über 20 Prozent. Die Preise für Liftkarten wurden im Schnitt aber nur um sechs bis acht Prozent angehoben. „Wir haben alles darangesetzt, Preistreiber, wie etwa Baustoffe, Strom und andere Ressourcen, nicht an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Kärnten steht nach wie vor für hohe Qualität zu einem moderaten Preis“, ergänzte Kapeller-Hopfgartner. Dies spiegelt sich im Vergleich mit den Nachbarbundesländern wieder. Während in Kärnten die Tageskarten in den größeren Skigebieten zwischen 53 und 56,50 Euro liegen, wird in anderen Destinationen bereits weit über 60 Euro verlangt. Kärnten besitzt bekanntlich auch eine große Skigebietsvielfalt mit einem ebenso tollen Angebot. In den kleineren Skigebieten liegen Tageskarten im Bereich zwischen 32 und 43 Euro. Fast jedes Skigebiet bietet zudem spezielle Aktionen und Familienpakete an.

Auch beim Kärntner Skipass findet man auch heuer wieder ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis für die Nutzung von über 800 Pistenkilometern in 30 Skigebieten in Kärnten und Osttirol. Dies bestätigte Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipasses: „Wir haben die Saisonkarten nur zwischen sechs und acht Prozent im Normalverkauf angehoben. Die Kinderkarten sind überhaupt nicht gestiegen. Außerdem läuft nach wie vor der Vorverkauf mit sehr attraktiven Angeboten an allen Verkaufsstellen. Es heißt dennoch schnell sein – denn der Vorverkauf läuft bis 8. Dezember 2022."

Schlüsselthema Energie

Die Kärntner Seilbahnwirtschaft benötigt rund 1,2 Prozent des Kärntner Strombedarfs, nur 0,3 Prozent entfallen dabei auf die Beschneiung. „Wir sind nicht der Stromfresser für den uns viele halten“, bringt es Seilbahnsprecher Kapeller-Hopfgartner auf den Punkt und hält fest: „Außerdem war uns als besonders naturnahe Unternehmen schon immer ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen wichtig. So haben wir alleine in den letzten zehn Jahren 20 Prozent an Energie eingespart.“ Für die Seilbahnbranche liegen aber auch Alternativenergien auf der Hand: „Wir verstehen uns nicht nur als unverzichtbarer Bestandteil des Wintertourismus, sondern aufgrund unserer bestehenden Infrastrukturen auch als starker Partner bei Alternativenergieprojekten in Form von Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft“, so Kapeller-Hopfgartner.

Der Fachgruppenobmann erläutert: „Wir verfügen in den heimischen Skigebieten über gute ausgebaute Zufahrtswege, Stromleitungen, Verrohrungen, aber auch Strombezugs- und Einspeiserechte. Diese hervorragende Infrastruktur kann mit dem geringstmöglichen ökologischen Fußabdruck sofort genutzt werden.“ Wie bei einem Energiegipfel mit Landesrat Sebastian Schuschnig in der Vorwoche bereits diskutiert, mache laut dem Branchenexperten Kapeller-Hopfgartner aber die Bürokratie einen Strich durch die Rechnung. Auf der vorherrschenden Widmung „Grünland/Skipiste“ könne man laut ihm fast alles machen — nur keine PV-Anlage, die bedarf nämlich einer Umwidmung. Er sieht hier eine Benachteiligung im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen, die beispielsweise auf einer Industriewidmung bei mehr als 50 Prozent Eigenverbrauch sehr wohl PV-Flächen errichten könnten. „Wir fordern hier eine rasche Gleichstellung. In Summe haben wir eine Kostensteigerung bei Energie und Lieferanten von 20 Prozent, haben aber die Preise nur um acht Prozent erhöht, damit Skifahren für die Familie leistbar bleibt. Auf längere Sicht reißt uns das die Investitionsbasis weg.“

Angebote für Kärntner Schulen

Die „Erlebniswoche im Schnee“ weckt auch bei den jüngsten Kärntnerinnen und Kärntnern den Spaß am Skifahren. Das Angebot der Kärntner Seilbahnen in Richtung der Schulen sowie Schülerinnen und Schüler wurde auch heuer ausgesprochen. So können die Kinder und Jugendlichen wieder zu einem günstigen Preis über die Piste flitzen:

  • Erlebnistag im Schnee für Volksschulen:
    • Eintägig im Zeitraum zwischen 16. - 20. Jänner 2023
    • Gratistageskarte
    • Anmeldung läuft bis 12. Dezember 2022
       
  • 3-Tages-Paket für Volksschulen um 16,50 Euro
     
  • Wintersportwoche für Sekundarstufen I und II (NMS, PTS, ASO, AHS, BMHS, BS)
    • mindestens fünf unmittelbar aufeinanderfolgende Tage, die mit Nächtigungen in einem Auswärtsquartier in Kärnten verbunden ist
    • bei fünf Tagen 45 Euro
       
  • Gratisschulskitag in ausgewählten Skigebieten am 14. Dezember 2022
 
Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Transport und Verkehr
Fachgruppe Seilbahnen
Mag. Andreas Michor
T 05 90 90 4-500
andreas.michor@wkk.or.at

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