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Kärntner Seilbahnen: Ganzjähriger Freizeitspaß mit Investitionsplus

Die Kärntner Seilbahnunternehmen investieren heuer in etwa 15 Millionen Euro in neue Anlagen, Komfortverbesserung ,effiziente Beschneiung und Sicherheitsvorkehrungen. Damit sorgen sie für beste Bedingungen für die gesamte heimische Tourismusbranche.

Freuen sich auf eine starke Wintersaison: Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipass, Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen und Reinhard Zechner, Landessprecher Kärnten der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen.
© WKK/Lobitzer Freuen sich auf eine starke Wintersaison: Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipass, Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen und Reinhard Zechner, Landessprecher Kärnten der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen.

Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, Reinhard Zechner, Kärnten-Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, und Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipass, trafen sich heute zum Pressegespräch, um über den Wirtschaftsfaktor der Seilbahnen in Kärnten zu berichten. Dabei wurde nicht nur die laufende Vorbereitung auf die Wintersaison 2017/18, plus dazugehöriger Zahlen, Daten und Fakten, sondern auch ein Rückblick über den bisherigen Kärntner Bergsommer präsentiert.

Sommerbergbahnen machen gemeinsame Sache

„Mehr als eine Million Gäste – so viele wie noch nie – brachten unsere Seilbahnunternehmen im Sommer 2017 hinauf auf die Berge“, freute sich Reinhard Zechner, Landessprecher Kärnten der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Seit 2001 leisten die „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen Pionierarbeit in Sachen Sommer-Bergerlebnis. „Sechs dieser österreichweit 61 für ihre Erlebnisqualität zertifizierten Berge befinden sich in Kärnten. Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Goldeck, Katschberg, Nassfeld und Turracher Höhe bilden die Speerspitze des Seilbahnen-Bergsommerangebots im Land“, führte Zechner aus und hat noch mehr gute Nachrichten im Gepäck: „Alle 16 Sommerbergbahnen im Land bündeln ab jetzt ihre Kräfte. Gemeinsam gestalten sie zukünftig den Sommer in luftigen Höhen noch attraktiver.“

Liftbetreiber investieren sechs Millionen in den Winter

Fachgruppenobmann Klaus Herzog betonte die Bedeutung der Branche für den Tourismus und die Einheimischen. Die Seilbahnen bieten nicht nur mehr als 1000 sichere Arbeitsplätze im Winter, sondern jeder Euro Umsatz bei einer Seilbahn bewirkt weitere sechs Euro Umsatz in der Region. 64 Mitgliedsbetriebe betreiben 260 Seilbahnen inklusive Schlepplifte und investieren für die kommende Wintersaison insgesamt etwa 15 Millionen Euro in die Themen Sicherheit, Komfort und Schneegarantie. Herzog: „Unser Ziel ist es, den Gästen ein unvergessliches Wintererlebnis zu bieten. Dazu gehört neben bequemen Aufstiegshilfen und perfekten Pisten natürlich auch ein vielfältiges Eventprogramm.“ In Bad Kleinkirchheim (vier Mio), am Nassfeld (3,95 Mio), auf der Petzen (zwei Mio), in Innerkrems (1,5 Mio) und am Großglockner (1,2 Mio) wird heuer am meisten investiert.

412 Millionen Euro Umsatz angepeilt

Die Schwerpunkte bei den getätigten Investitionen liegen auf noch mehr Schneesicherheit und noch besserer Pistenpräparierung. Außerdem setzen die Kärntner Seilbahnunternehmen auf das Thema Nachhaltigkeit: „Ungefähr 80 Prozent der Kärntner Pisten werden beschneit. Damit sorgen wir für Unabhängigkeit vom natürlichen Schneefall und für ein garantiertes Schnee-Erlebnis für unsere Gäste. 90 Prozent der Energie kann bereits aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden. Skifahren ist grün“, so Herzog. Dazu kommen hohe Investitionen in die Technik – angefangen bei neuen Pistengeräten über die Nachrüstung von Liften bis hin zu Investitionen in Speicherteiche und Fun-Parks. „Alles in allem sind das lauter Investitionen in noch mehr Qualität,“ erklärte der Fachgruppenobmann und sagte in aller Deutlichkeit: „Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Kärntner Tourismus. Zählt man die Investitionen der vergangenen zehn Jahre zusammen, ergibt das eine viertel Milliarde Euro, die die Seilbahnwirtschaft für Modernisierungen und Verbesserungen ausgegeben hat. Das bringt klarerweise zahlreiche Wertschöpfungseffekte für andere Branchen.“ In Zahlen ausgedrückt kann man davon ausgehen, dass die Bruttoumsätze durch Seilbahnnutzer pro Saison etwa 412 Millionen Euro betragen. Hauptprofiteure sind dabei die Branchen Beherbergung, Freizeit, Gastronomie, Seilbahnen, Sporthandel, Transport und sonstiger Handel. „Eine Wertschöpfungsstudie hat ergeben, dass ein Tagesgast im Schnitt 106 Euro, ein Nächtigungsgast 135 Euro und ein Saisongast 88 Euro ausgibt. Aufgeschlüsselt auf die verschiedenen Branchen wird der größte Teil für Unterkunft und Seilbahnen aufgewendet. Dicht gefolgt von Restaurants, Mobilität und Ausrüstungseinkäufe“, schlüsselte Herzog auf.  

Sicherheit auf den Pisten wurde ausgebaut

„Unsere Investitionen kommen fast ausschließlich unseren Gästen zugute,“ so Fachgruppenobmann Klaus Herzog und räumt mit den Vorurteilen gegenüber dem Skisport auf: „Skifahren ist kein Risikosport und genauso wenig ist es out über die Piste zu wedeln!“ Hohe Qualität der Seilbahnanlagen, intensive Pistenpräparierung und eine aufgestockte Pistenrettung sorgen dafür, dass die Sicherheit auf den Pisten hoch gehalten wird. Die Anzahl der Skiunfälle hat sich in den letzten zehn Jahren halbiert – und das trotz steigender Beförderungszahlen. Das liegt nicht zuletzt auch an dem engmaschigen Rettungssystem. Steigende Skier Days beweisen: Skifahren ist jung, „in“ und gut. Der Altersdurchschnitt der Skifahrer liegt bei etwa 39 Jahren, ein Drittel der alpinen Wintersportler ist unter 30. „Jeder sechste weltweite Skitag wird auf heimischen Pisten verbracht. Das sagt eigentlich schon alles. Österreich und auch Kärnten stehen bei den Wintersportlern hoch im Kurs“, meinte Herzog. 

Moderate Anpassung bei Liftkarten

Unterschiedliche und oft kostenintensive Rahmenbedingungen erfordern bei Betrieben, und damit auch bei Seilbahnunternehmen, Preisanpassungen. Dass diese aber moderat ausfallen, bestätigte Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipass: „Bei den Liftkarten gibt es eine Preiserhöhung von 1,9 bis zwei Prozent. Und auch den Preis vom Kärntner Skipass haben wir lediglich um 1,9 Prozent angehoben.“ Die derzeit große Nachfrage nach dem Kärntner Skipass zeigt, dass Skifahren und Snowboarden noch immer die Wintersportarten schlechthin sind. „Der Pass gilt von 1. September bis 6. Mai, ist in allen Kärntner Skigebieten gültig, kann täglich benutzt werden und wer schnell ist, kann sich bis Anfang Dezember den Vorverkaufspreis sichern“, führte Löscher aus.

Schüler erleben Woche im Schnee

Besonders wird auf die Schüler- und Nachwuchsförderung geachtet. Die „Erlebniswoche im Schnee“ weckt auch bei den jüngsten Kärntnerinnen und Kärntnern den Spaß am Skifahren. Pro Jahr ermöglichen die Kärntner Seilbahnen und der Kärntner Landesschulrat 5000 Kindern aus 300 bis 350 Schulen dieses Angebot. Und auch heuer können die Schülerinnen und Schüler wieder über die Piste flitzen: 

  • Erlebniswoche im Schnee für Volksschulen:
    • Eintägig im Zeitraum zwischen 22. - 26. Jänner 2018
    • Gratistageskarte
    • oder: 3-Tages-Paket um 12,00 Euro
  • Wintersportwoche für Sekundarstufen I und II (NMS, PTS, ASO, AHS, BMHS, BS)
    • mindestens fünf unmittelbar aufeinanderfolgende Tage, die mit Nächtigungen in einem Auswärtsquartier in Kärnten verbunden ist
    • pro Skitag 7,50 Euro, bei fünf Tagen 37,50 Euro

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Transport und Verkehr
Fachgruppe der Seilbahnen
Mag. Gerhard Eschig
T
05 90 90 4-500
E gerhard.eschig@wkk.or.at

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