th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kärntner Seilbahnen: Investitionsplus für Winterspaß

28 Millionen Euro investieren die Kärntner Seilbahnunternehmen heuer in Kom-fortverbesserungen, Beschneiung und Sicherheitsvorkehrungen. Damit sind sie ein wichtiger Motor für die gesamte heimische Tourismusbranche.

Die ersten Schneeflocken zieren die Kärntner Berge und die Kärntner Seilbahnbetriebe sind bestens gerüstet.
© WKK/Lobitzer Reinhard Zechner, Sprecher der "Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen", Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Seilbahnen, Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipasses und Hannes Karpjuk, Leiter des Unfallverhütungsdienstes der AUVA.

Die ersten Schneeflocken zieren die Kärntner Berge und die Kärntner Seilbahnbetriebe sind bestens gerüstet: „Wir bereiten uns auf die bevorstehende Wintersaison vor, sind gut aufgestellt und freuen uns auf die Skiopenings“, betonte Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, und hob beim heutigen Pressegespräch die Bedeutung der Branche für den Tourismus, aber auch für die Einheimischen hervor. Denn die Seilbahnen bieten nicht nur mehr als 1.100 sichere Arbeitsplätze im Winter, sondern jeder Euro Umsatz bei einer Seilbahn bewirkt weitere sieben Euro Umsatz in der Region. 51 Mitgliedsbetriebe betreiben 189 Seilbahnen inklusive Schlepplifte und investieren für die kommende Wintersaison insgesamt 28 Millionen Euro in die Themen Sicherheit, Komfort und Schneegarantie. Herzog: „Wenn wir uns die Customer Journey vor Augen führen, dann muss es perfekt sein, damit der Gast zuhause seinen Freunden und in den sozialen Medien erzählt, dass es ein toller Schitag in Kärnten war!“

Kärntner Bergsommer

Die Investitionen kommen selbstverständlich nicht nur den Wintergästen zugute, sondern die Kärntner Bergbahnen sind auch im Sommer ein echter Gästemagnet. „Mehr als eine Million Gäste brachten unsere Seilbahnunternehmen im Sommer 2019 auf die Berge. Das ist ein Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, freute sich Reinhard Zechner, Landessprecher Kärnten der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Seit 2001 leistet diese Kooperation Pionierarbeit in Sachen Sommer-Bergerlebnis. „Sechs dieser österreichweit 61 für ihre Erlebnisqualität zertifizierten Berge befinden sich in Kärnten. Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Goldeck, Katschberg, Nassfeld und Turracher Höhe bilden die Speerspitze des Seilbahnen-Bergsommerangebots im Land“, ergänzte Zechner.

Seilbahn-Investitionen im Überblick

Der Schwerpunkt bei den getätigten Investitionen der Kärntner Seilbahnunternehmen liegt auf noch mehr Schneesicherheit und noch besserer Pistenpräparierung. „Ungefähr 90 Prozent der Kärntner Pisten werden beschneit. Damit sorgen wir für Unabhängigkeit vom natürlichen Schneefall und für ein garantiertes Schnee-Erlebnis für unsere Gäste“, so Herzog. Dazu kommen hohe Investitionen in die Technik – angefangen bei neuen Pistengeräten über die Nachrüstung von Liften bis hin zu Berggastronomie und Fun-Parks. „Alles in allem sind das lauter Investitionen in noch mehr Qualität“, erklärte der Fachgruppenobmann und betonte in aller Deutlichkeit: „Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Kärntner Tourismus und bringen durch ihre hohen Investitionen zahlreiche Wertschöpfungseffekte für andere Branchen.“

Noch immer Trend

„Unsere Investitionen kommen unseren Gästen und Mitarbeitern zugute“, erläuterte Herzog weiter und räumte mit den Vorurteilen gegenüber dem Skisport auf: „Skifahren ist kein Risikosport und genauso wenig ist es out, über die Piste zu wedeln!“ Hohe Qualität der Seilbahnanlagen, intensive Pistenpräparierung und eine aufgestockte Pistenrettung sorgen dafür, dass die Sicherheit auf den Pisten hochgehalten wird. Die Anzahl der Skiunfälle hat sich in den vergangenen zehn Jahren halbiert – und das trotz steigender Beförderungszahlen. Steigende Teilnehmerzahlen bei den Skier Days beweisen: Skifahren ist jung und „in“. Der Altersdurchschnitt der Skifahrer liegt bei 39 Jahren, ein Drittel der alpinen Wintersportler ist unter 30. „Jeder sechste weltweite Skitag wird auf heimischen Pisten verbracht. Das sagt eigentlich schon alles. Österreich und auch Kärnten stehen bei den Wintersportlern hoch im Kurs“, meinte Herzog.

Sicher Skifahren macht schlau

Das bestätigte ebenfalls Hannes Karpjuk, Leiter des Unfallverhütungsdienstes der AUVA: „Skifahren macht schlau - könnte man sagen, wenn man die Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung betrachtet. Denn der Wintersport mit seinen vielfältigen Bewegungsformen unterstützt die Bildung der lernförderlichen Rahmenkompetenzen wie die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit bei Kindern.“ Deshalb bringen die AUVA und die Kärntner Seilbahnwirtschaft Volksschulen sicher auf die Piste: Im Zusammenwirken mit dem Österreichischen Skischulverband, der Bildungsdirektion Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Klagenfurt werden Volksschullehrerinnen durch eine Ski:Sicherheits:Fortbildung motiviert und unterstützt, um Wintersporttage sicher durchzuführen.

Moderate Preisgestaltung

Unterschiedliche und oft kostenintensive Rahmenbedingungen erfordern bei Betrieben, und damit auch bei Seilbahnunternehmen, Preisanpassungen. Dass diese aber moderat ausfallen, bestätigte Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipasses: „Bei den Liftkarten gibt es eine Preiserhöhung von einem Euro pro Tageskarte. Und auch den Preis vom Kärntner Skipass haben wir lediglich um zwei Prozent angehoben.“ Die derzeit große Nachfrage nach dem Kärntner Skipass zeigt, dass Skifahren und Snowboarden noch immer die Wintersportarten schlechthin sind. „Der Pass gilt von 1. September bis 12. Mai, ist in allen Kärntner Skigebieten gültig, kann täglich benutzt werden und wer schnell ist, kann sich bis Anfang Dezember den Vorverkaufspreis sichern“, führte Löscher aus.

Unterstützung des Landes notwendig

Keinen Zweifel lässt Löscher allerdings daran, dass noch größere Investitionen auf die Branche zukommen: In den kommenden fünf Jahren seien zwischen 150 und 200 Millionen Euro nötig, um die in die Jahre gekommenen Anlagen zu erneuern und im Wettbewerb – vorwiegend mit den westlichen Bundesländern – Schritt zu halten. Löscher: „Dazu wird auch die Unterstützung durch das Land Kärnten notwendig sein, um die wir in der kommenden Zeit intensiv ersuchen werden. Immerhin sind die Seilbahnen im Sommer wie im Winter ein ganz wesentlicher Faktor für den gesamten Tourismus.“

Angebote für Kärntner Schulen

Die „Erlebniswoche im Schnee“ weckt auch bei den jüngsten Kärntnerinnen und Kärntnern den Spaß am Skifahren. Im Vorjahr ermöglichten die Kärntner Seilbahnen und der Kärntner Landesschulrat rund 10.000 Kindern dieses und weitere Angebote. Und auch heuer können die Schülerinnen und Schüler wieder über die Piste flitzen:

  • Erlebniswoche im Schnee für Volksschulen:
    • Eintägig im Zeitraum zwischen 20. - 24. Jänner 2020
    • Gratistageskarte
    • oder: 3-Tages-Paket um 13,50 Euro
    • Anmeldung läuft bis Ende November 2019
       
  • Wintersportwoche für Sekundarstufen I und II (NMS, PTS, ASO, AHS, BMHS, BS)
    • mindestens fünf unmittelbar aufeinanderfolgende Tage, die mit Nächtigungen in einem Auswärtsquartier in Kärnten verbunden ist
    • bei fünf Tagen 39,00 Euro 

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten

Fachgruppe der Seilbahnen
Mag. Gerhard Eschig
T 05 90 904-500
E gerhard.eschig@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Die österreichische „Cafetiere des Jahres“, Tamara Nadolph.

Österreichs „Cafetier des Jahres“ kommt aus Kärnten

Tamara Nadolph hat gestern einen der renommiertesten Wettbewerbe der österreichischen Baristabranche gewonnen. Sie trägt nun ein Jahr lang den Titel „Cafetier des Jahres“. mehr

Ausschlaggebend für die überraschende Ansiedelung, die nun an der Universität Klagenfurt vorgestellt wurde, ist ein enger Schulterschluss von Infineon-Chefin Sabine Herlitschka und Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Kärntens Wirtschaft bekommt Fraunhofer-Forschungszentrum

Bündnis aus Wirtschaftsvertretern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird Kärntner Klein- und Mittelbetriebe bei der Digitalisierung unterstützen. mehr