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Kärntner Schüler aktivierten ihren Erfindergeist

Der Ideenwettbewerb innovation@school fördert und fordert Kärntner Schülerinnen und Schüler in ihrer Kreativität und ihrem Erfindergeist. Was dabei rauskommt? Innovative Projekte, die dank starker Partner auf den Markt gebracht werden.

Das siegreiche EC-damper testbench for high speed gears-Team
© WKK/Lobitzer

Beim Ideenwettbewerb innovation@school rauchten die jungen Köpfe. In diesem Schuljahr haben sich 91 Projektgruppen aus den Höheren Technischen Lehranstalten folgender Aufgabe gestellt: Die Entwicklung und praktische Umsetzung einer neuartigen Idee für einen Wirtschaftspartner. "Gemeinsam mit der Kärntner Sparkasse möchten wir der jungen Generation die Chance geben, ihre Kreativität voll auszuschöpfen, ihren Erfindergeist zu aktivieren und ihre Teamfähigkeit zu stärken", erklärte Christoph Aste, Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros und somit Mitinitiator von innovation@school.
 
Durch die praxisnahe Kooperation zwischen den Kärntner Bildungsträgern und der Kärntner Wirtschaft können die Schüler in die Arbeitswelt hineinschnuppern. Dass es sich bei vielen Teams um mehr als nur ums "Hineinschnuppern" handelt, wurde schnell klar. "Es haben uns wirklich tolle Projekte erreicht. Die Schüler erarbeiteten umsetzbare Konzepte rund um die Branchen Informations- und Kommunikationstechnik, Industrie und Gewerbe, Energie und Umwelt, Tourismus sowie Gesundheit und Soziales", zeigte sich Johann Krainer - der Vorsitzende der Kärntner Sparkassenstiftung - von der Vielfalt begeistert. Von den 91 eingereichten Arbeiten wurden zehn von einer Fachjury ausgewählt und in die Umsetzungsphase gebracht. Dabei unterstützten namhafte Unternehmen die jungen Kreativen. "Wir freuen uns sehr, dass so viele Betriebe die Gelegenheit genutzt haben und unseren Schülerinnen und Schülern zur Seite gestanden sind", so Siegfried Huber, Vorstandsdirektor der Kärntner Sparkasse.
 
Die Top Ten    

Projekt Schule Kurzbeschreibung Partner
Digital Imaging System (DIS) HTBLA Mössingerstraße Aufnahmeplattform zum Lesen von Barcodes. Mehrere Codes können synchron verarbeitet werden. Eine multifunktionale Anwendung als Analysegerät ist möglich, bei gleichzeitig höheren Geschwindigkeiten und weniger Fehlern. WILD Electronics
Hololens Visualisierung HTBLA Wolfsberg Mittels Hololens Visualisierung kann eine Zusammenführung der Realität mit der virtuellen Welt erreicht werden. Ganze Maschinen und auch Fahrzeuge können virtuell erstellt und in Lebensgröße als Hologramm projiziert werden. Dies ermöglicht eine schnelle und fehlerfreie Planung. Magna Steyr Fahrzeugtechnik
Spindelprüfstand HTBLA Wolfsberg Der Spindelprüfstand ermöglicht die Überprüfung um Schwingungen festzustellen. Das Prüfgerät ist universal einsetzbar und kann hohe Wuchtgenauigkeiten messen. K-TEC Service GmbH
EC-damper testbench for high speed gears HTBLA Mössingerstraße Bei elektromechanischen Getrieben kommt es bei der Drehzahlregelung zu unerwünschten Schwingungen. Die Entwicklung im Projekt kann mittels Wirbelstromdämpfer technisch effizient und kostengünstig  dieses Schwingungen kompensieren. SET GmbH
Vibration Alert System -VAS HTBLA Mössingerstraße Belüftungsmotoren sorgen für konstante Luftzirkulation in Reflow-Öfen bei der Herstellung von Leiterplatten. Diese können Vibrationen verursachen, wodurch Bauteilverschiebungen beim Einlötprozess erfolgen können. Das Entwicklungsprojekt misst exakt die Vibrationen in den Belüftungsmotoren, zeigt bereits zukünftige Defekte in den Motoren auf. Dadurch können die Produktionsausfälle stark reduziert werden. Flex Althofen
Multifunktionaler Wintersportschuh Euregio HTBLuVA Ferlach Die Aufgabe war es einen multifunkt. Wintersportschuh für die Sportarten Langlaufen und Schneewandern zu entwickeln. Dazu wurden 3 Komponenten der multifunktionale Sportschuh, die sportliche Variante des Schneeschuhtellers und die Mini-Variante für Spazieren im flachen Gelände entwickelt. Materialien, Kundenanforderungen und mehrere Designentwürfe wurden erstellt. Atomic Austria GmbH
Zentrale Datenauswerte- und Kontrolleinheit für ein Level IV autonomes Fahrzeug HTBLA Mössingerstraße Entwickelt wurde ein Systemdemonstrator um Kundenanwendungsbeispiele für automotive Halbleiterbauteile zu veranschaulichen. Mittels Funkübertragungen werden vom Elektro-GoKart Daten an die externe Auswerteeinheit gesendet. Infineon Technologies Austria AG
Prototypenherstellung eines Betondruckers für Fassaden- und Wandelemente HTBLuVA Villach & HTBLA Lastenstraße Entwicklung/Weiterentwicklung des Betondruckverfahrens mit Berücksichtigung der unterschiedlichsten Betongüter, der österr. Normungen, Tragsicherheit bis hin zu bautechnischen Anforderungen. Hier wurden verschiedene Testreihen mit Betondruckköpfen gemacht. Ing. Siegried Berglitsch & Mai International GmbH
Schrägschnitt von gebeugtem Echtmaterial und schnittkantigen Schlaufenstücken HTBLA Lastenstraße Die Herstellung von Lederuhrarmbändern erfolgt bisher bei der Durchführung des Schrägschnittes manuell. Die Entwicklung soll eine automatische/halbautomatische Schnittführung ermöglichen. Dadurch ist eine gleichbleibende und bessere Qualität im Vergleich zum manuellen Schnittverfahren erreicht. Hirsch Armbänder GmbH
Cloudbasierte Schadenmeldungen für Immobilien HTBLuVA Villach Per Web-App oder mobiler App kann eine Schadensmeldung von Immobilien abgegeben werden und Fotos hochgeladen werden. Der Anwender sieht alle Schäden und kann auch Aufträge zu Behebungen geben. Der Schadenmelder kann beispielweise mit Hausverwaltungen, Tourismusverwaltungen usw. die gemeinsame Plattform in einer Cloud verwenden. HTBLuVA Villach

innoGala 2018
Bei der gestrigen innoGala war es dann endlich soweit: Die großartigen Projekte wurden der Öffentlichkeit präsentiert und sorgten ordentlich für Furore. Abermals entschied die Jury und kürte die beste Idee. "Die Qualität und perfekte Umsetzung der Konzepte war beeindruckend. Die Jugendlichen und Unternehmer profitieren gleichermaßen von der Zusammenarbeit", meinte Juryvorsitzender und Vizepräsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten Kurt Gasser. Das spannende Rennen entschied schlussendlich das Team EC-damper testbench for high speed gears für sich und darf sich über ein entsprechendes Preisgeld freuen.

Kurt Gasser ist schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr gespannt: "Der Spaßfaktor und der Lerneffekt der Schüler sind enorm und auch von den Unternehmen habe ich durchwegs positives Feedback bekommen. Durch die Ideen der Schülerinnen und Schüler werden Prozesse optimiert und neue Produkte auf den Markt gebracht. innovation@school ist eine einmalige Win-win-Situation - das machen wir gerne wieder!"

Rückfragen:
Volkswirtschaftliche Gesellschaft Kärnten
Mag. Herwig Draxler
T 05 90 904 - 770
Eherwig.draxler@wkk.or.at

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