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Kärntner MRT-Institute fordern neue Verträge mit Sozialversicherungsträgern

Die limitierten Ausgaben der Sozialversicherungsträger für MRT-Untersuchungen führen zu langen Wartezeiten. Gelöst werden kann dieses Problem nur durch eine Neuverhandlung der Verträge!

Die Wartezeiten für eine Magnetresonanztherapie (MRT) in den privaten Kärntner Diagnostik-Instituten sorgen derzeit für mediale Diskussionen. "Es stimmt, unsere Institute sind überlastet", sagt Dr. Manfred Baldt, Berufsgruppensprecher der MRT-Institute. "Wir können an dieser Tatsache aber nichts ändern, da wir uns als Dienstleister an die Verträge mit den Sozialversicherungsträgern zu halten haben."

In diesen ist eine Deckelung der Ausgaben vorgesehen. Das bedeutet, die Ausgaben seitens der Sozialversicherungsanstalten sind mit einem bestimmten Betrag limitiert. Fixiert wurde außerdem eine Steigerungsrate bei den Untersuchungen von rund zwei Prozent jährlich. Tatsächlich ist die Zahl aber um fünf bis acht Prozent gestiegen. "Wir führen sämtliche Untersuchungen durch, die mit den Sozialversicherungsanstalten vereinbart wurden und von ihnen bezahlt werden, aber durch den steigenden Bedarf sind auch die Wartezeiten gestiegen."

Diese Situation könne nur verbessert werden, wenn der Hauptverband reagiere, fordert Baldt: "Den Sozialversicherungsträgern muss erlaubt werden, die Honorarbegrenzung auszuweiten. So können wir zusätzliches Personal in unseren Instituten beschäftigen und die Wartezeiten rasch verringern." Andernfalls werden die Wartezeiten weiter ansteigen. "Es handelt sich dabei um kein reines Kärntner Phänomen, sondern um eine österreichweite Entwicklung. Der medizinische Bedarf ist größer als die vorgesehenen Ausgaben."

Dass man das Problem lösen könne, indem man die Krankenanstalten zu mehr ambulanten Untersuchungen auffordert, glaubt Manfred Baldt nicht: "Auch die Spitalsgeräte sind voll ausgelastet, die intramuralen Untersuchen steigen stark an. Eine Lösung ist nur durch eine Neugestaltung der Verträge mit den privaten Diagnostik-Instituten möglich."

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