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„Lebende Baustelle“ auf der Freizeitmesse Klagenfurt – Kärntner Lehrlinge bauten ein Haus

Drei Tage lang wurde im Foyer der Klagenfurter Messe gehämmert, geschnitten, gemessen und gemauert. Lehrlinge aus sechs Lehrberufen errichteten im Rahmen der Freizeitmesse von 1. bis 3. April gemeinsam und höchst professionell ein Musterhaus.

Lehrling auf der lebenden Baustelle der WK Kärnten
© WKK

Die Initiative „lebende Baustelle“ wurde von den Landesinnungen Bau und Holzbau, der Landesinnung Dachdecker, Glaser und Spengler sowie der Landesinnung Maler und Tapezierer im Jahr 2018 ins Leben gerufen, um Jugendlichen und deren Eltern die einzelnen Lehrberufe anschaulich vorzuführen und den Wert des Handwerks in den Fokus zu rücken.
„Wir möchten dem Publikum zeigen, welche Vielfalt an Lehrberufen es im Bereich des Baugewerbes gibt und welche Leistungen Handwerker erbringen“, sagt Manfred Zechner, Spartengeschäftsführer der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Kärnten. Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und kreativ. Die Jugendlichen werden in ihrer Ausbildung nicht nur mit der neuesten Technik vertraut gemacht, sondern sie erlernen auch jahrhundertealte handwerkliche Fertigkeiten.

Bewusstsein für das Handwerk wecken

Die Maurer-, Dachdecker-, Zimmerer-, Glaser-, Maler- und Spengler-Lehrlinge arbeiteten mit Begeisterung und Präzision an einem gemauerten Ziegelhaus mit Dachstuhl und vollständigem Kaltdach sowie unterschiedlichen Eindeckungen. Mit im Team waren die Landessieger der Lehrlingswettbewerbe der Dachdecker und Spengler. An einem klassischen Bildstock wurden verschiedene Bauweisen – Beton für den Sockel, Holz für den Mittelteil und eine Biberschwanzdoppeldeckung aus selbst gefertigten Aluminiumschindeln fürs Dach – anschaulich demonstriert. Darüber hinaus wurde eine Bleiglasverglasung mit aufwändiger Bemalung, wie sie bereits im Mittelalter praktiziert wurde, eingesetzt. „Damit möchten wir das Bewusstsein für dieses Handwerk wecken. In einzelnen Schritten zeigen wir, wie eine solch komplexe Aufgabe umgesetzt wird“, erzählt Glasermeisterin und Lehrlingsausbildnerin Christine Starzacher.

Spengler werden nicht nur für Arbeiten am Dach gebraucht, sie sind auch im Interieur-Bereich tätig. Auf der „lebenden Baustelle“ zeigten sie, wie kunstvolle Flechtwerke aus Kupferblech entstehen, die für Türen oder Einrichtungsgegenstände verwendet werden.
Am ersten Messetag konnten die Besucher auch den jungen Malerinnen und Malern zusehen, die eifrig ihre Werkstücke für den Landeslehrlingswettbewerb schufen und eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass dieser Beruf weit mehr als nur Anstreichen ist.

„Auf der ,lebenden Baustelle‘ haben unsere Lehrlinge gezeigt, mit welcher Freude sie bei der Arbeit sind und was sie alles schaffen und erschaffen können. Damit konnten wir bei unseren Besucherinnen und Besuchern wieder das Interesse für das Handwerk und diese vielfältigen Lehrberufe wecken“, freut sich Zechner.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Harald Dörfler
T 05 90 90 4-120
harald.doerfler@wkk.or.at

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