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Kärntner Handwerk erobert München

Elf Kärntner Unternehmen stellten auf der Internationalen Handwerksmesse in München ihre Produkte zur Schau.

© KK/Blasi Die elf Kärntner Betriebe des WK-Gemeinschaftsstandes freuten sich darauf, den Besuchern der Internationalen Handwerksmesse München ihre Produkte vorzustellen.
Wenn mitten in München Speck, Hirter Bier und das I-Love-Kärnten-Brot aufgetischt werden, ist wieder Messezeit. Auf der IHM, der Internationalen Handwerksmesse München, präsentierten elf Betriebe aus Kärnten ihre Produkte. Den Platz dafür bot der Gemeinschaftsstand der WK Kärnten, der schon seit einigen Jahren den heimischen Betrieben als ­Präsentationsfläche auf der Messe dienen soll. „Wir haben bereits 47 Firmen nach München gebracht und auch heuer sind mit Griffner, Holc Laßnig und V+V Ocko wieder drei neue Betriebe mit dabei“, erzählt Meinrad Höfferer, Leiter der WK-Außenwirtschaft und EU. 

Messe kann ein Sprungbrett sein

Der Gemeinschaftsstand wird nicht nur zur Produktpräsentation genutzt, sondern auch als Sprungbrett in den deutschen Markt. „Viele Firmen buchen unseren Stand und sind im nächsten Jahr vielleicht schon in einer anderen Halle oder durch Kontakte am bayerischen Markt“, berichtet Höfferer. Es sei nicht schwierig, hier Fuß zu fassen, denn die Mentalität ist sehr ähnlich und es
gibt keine Sprachbarrieren. Eine weitere Motivation, sich für den Markt vor der Haustüre zu engagieren, ist die starke Kaufkraft. Deutschland ist nach wie vor das wichtigste Exportland. Im ver-gangenen Jahr wurden Waren im Wert von 2,1 Milliarden Euro von Kärnten nach Deutschland verkauft und eine positive Handels­bilanz erzielt.

„Produkte und Geschäftspartner aus Kärnten sind in Bayern besonders beliebt“, weiß auch Johanna Jungmayr vom Außenwirtschaftscenter München. „Sowohl die Bayern als auch die Österreicher sind sehr traditionell und legen Wert auf Qualität – eine wichtige Basis, um geschäftlich zusammenzuarbeiten“. Ein erster Schritt in diese Richtung kann der Besuch einer Fachmesse sein.

Wer sich für einen Platz am WK-Stand interessiert, hat im nächsten Jahr wieder die Chance, sich zu bewerben. Ziel ist es, die Qualität der Betriebe auf der IHM zu halten und Kärnten noch stärker zu positionieren.


Die Kärntner auf der IHM

Wir können unseren Messeumsatz jedes Jahr etwas steigern. Die Bayern folgen dem Trend zum Selbstversorger und unsere Hochbeete oder der Hühnerstall sind Produkte am Puls der Zeit.
Armin Buttazoni, Buttazoni Stahlbau, Himmelberg
Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren etwas gewandelt – früher gab es mehr Fachpublikum, heute ist es gemischt. Unsere Stammkunden halten uns aber nach wie vor die Treue und es wird sehr viel gekauft.
Elisabeth Funk und Wolfgang Gross, Eurobond, St. Paul
Das Griffner Haus feiert seine Premiere auf der IHM. Das Interesse der Besucher ist groß. Neben jenen, die vor haben, ein Haus zu bauen, sind es vor allem Schüler und Studenten, die sich über  ökologisches Bauen informieren.
Markus Zellner, Griffner Fertighaus, Griffen
Die Harmonika ist kein Produkt, das man im Internet bestellt. Daher ist ein Messeauftritt für uns sinnvoll. Wir möchten mehr Neukunden gewinnen. Dabei bemerken wir aber auf allen Messen einen leichten Rückgang.
Hannes Müller, Harmonika Müller, Bad St. Leonhard
Wir haben bereits eine Niederlassung in München, möchten uns aber stärker am deutschen Markt positionieren und unseren Namen bekannter machen. In erster Linie geht es aber darum, die Leute zu informieren.
Martin Schedler, Leeb Balkone, Gnesau
Ich bin durch den Newsletter der WK auf die IHM aufmerksam geworden und habe mich kurzfristig angemeldet. Der Markt für Naturpools ist in einem so zahlungskräftigen Land gegeben. Ich nutze die Chance.
Herbert Laßnig, Holc Laßnig, Völkermarkt
Wir sind das erste Mal auf der IHM dabei und zeigen den Messebesuchern unsere Zirbenkissen und -öle. Ein Bekannter hat uns den Stand der WK empfohlen und wir schätzen uns glücklich, dabei zu sein.
Perisa Jako, Peter Ocko V+V, Klagenfurt
Vor drei Jahren haben wir den Gemeinschaftsstand der WK genutzt, um uns auf der Messe vorzustellen. Mittlerweile haben wir einen Stand in der Halle für Mode. Unkonventionelle Trachten kommen in Bayern gut an.
Thomas Rettl, Rettl, Villach
Seit über 20 Jahren besuche ich die IHM und habe mir in dieser Zeit sehr viele Stammkunden aufgebaut. Sie kommen jedes Jahr aufs Neue, um sich zu informieren und neue Modelle zu testen. Naturholzmodelle sind im Trend.
Arno Sussitz, Rudolf Novak Harmonikas, Klagenfurt
Mit dem Messeauftritt möchten wir unseren Außendienst in Augsburg unterstützen. Das Stecksys­tem unserer Holzbeete ist bekannt und die Nachfrage nimmt jedes Jahr zu. An den ersten Tagen gingen 1500 Broschüren weg.
Alfred Fiedler, Timberra Holz­systeme, Rangersdorf
In schlechten Zeiten wird mehr repariert anstatt weggeworfen. Das kommt unserem Geschäft zugute. Wir konnten bereits unseren Vorjahresumsatz verbessern.
Tanja und Christian Brand, Pasco, St. Paul


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