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Kärntens Zukunft liegt in der IT

Mitten im Zeitalter der Digitalisierung braucht die Wirtschaft gut ausgebildete IT-Fachkräfte. "Studienmöglichkeiten dürfen nicht eingeschränkt werden", fordert WK-Fachgruppenobfrau Maria Theresia Radinger.

Die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs steht aufgrund der globalen Entwicklungen und der zunehmenden Digitalisierung auf dem Prüfstand. Die Ausbildung junger Menschen in den Bereichen Informatik und Technik wird in Zukunft noch wichtiger und Fähigkeiten auf diesen Gebieten zu entscheidenden Berufskriterien. "Die Digitalisierung bringt für uns alle eine neue Dynamik und ist ein bedeutender Faktor für die Zukunft", sagt Maria Theresia Radinger, Obfrau der Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)  in Kärnten. Sie unterstützt damit die Forderung von Fachverbandsobmann Alfred Harl nach einer verstärkten Ausbildung in der Information- und Kommunikationstechnik-Branche (IKT).
Bundessprecher Martin Zandonella, Fachverbandsobmann Alfred Harl, Albert Luger (IHS Kärnten), Sabrina Burtscher (TU Wien) und Fachverbandsgeschäftsführer Philipp Graf bei der Präsentation des Statusreports.
© WKÖ/Paris Tsitsos Bundessprecher Martin Zandonella, Fachverbandsobmann Alfred Harl, Albert Luger (IHS Kärnten), Sabrina Burtscher (TU Wien) und Fachverbandsgeschäftsführer Philipp Graf bei der Präsentation des Statusreports.
Statusreport zur Bewusstseinsschaffung

2017 wird ein Bündel an Maßnahmen zur Stärkung der Digitalisierung in Österreich umgesetzt. An erster Stelle stehen Aus- und Weiterbildung. "Die Qualifizierung von Mitgliedsbetrieben ist uns ebenso wichtig wie die Ausbildung von jungen IT-Fachkräften", erklärt Radinger. Damit Österreich in Sachen Digitalisierung eine Führungsrolle einnehmen kann, bedarf es eines breiten Fundamentes an IT-Fachkräften, die mit Visionen, Innovationen und Umsetzungsstärke neue Lösungen erarbeiten. Aus diesem Grund verfasst der Fachverband UBIT ab heuer einen regelmäßigen Statusreport zur IKT-Ausbildung und der Sicherstellung des Fachkräftebedarfs in Österreich. Darin werden beispielsweise die Digitalisierung der Wirtschaft, der Status Quo der Universitäten oder auch Kritikpunkte thematisiert und evaluiert.

IKT-Ausbildung als Schlüsselelement
Um den Wirtschaftsstandort Österreich, insbesondere Kärnten, nachhaltig zu stärken, sind mehr Informatiker notwendig. Eine Reduktion der Informatik-Studienplätze, wie etwa von der TU Wien angekündigt, ist völlig kontraproduktiv: Tatsächlich ist der Berufsstand der IT heute gefragter denn je und gilt als Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes. Martin Zandonella, Berufsgruppensprecher der IT des Fachverbands UBIT und Sprecher der Kärntner IT-Branche, konkretisiert: "Die Nachfrage der Studien im Bereich Informatik ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während 2011 noch 1.585 Bachelor-Studierende an Österreichs Universitäten ein Informatikstudium begonnen haben, waren es 2015 bereits 2.228 Studierende. Das entspricht einem Anstieg von über 40 Prozent innerhalb von vier Jahren." Diese positive Entwicklung lässt sich allerdings nicht auf Kärnten ummünzen: "An der AAU und FH Kärnten werden ausgezeichnete Informatik-Studien und auch genügend Studienplätze angeboten, leider stagniert aber das Interesse bei den Studierenden trotz ausgezeichneter Berufsaussichten", weiß Zandonella. Generell sieht der IT-Sprecher auch bei den Studienanfängern Probleme: "Wir verzeichnen eine enorme Drop-out-Quote in den ersten Semestern. Diese gilt es zu bekämpfen und nicht die höhere Nachfrage an Studienplätzen!"

Angekündigte Investitionen der Politik in den Ausbau von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Studiengängen an Fachhochschulen sollen der Reduktion der Studienplätzen entgegenwirken. "Bis wann hunderte fehlende Plätze geschaffen oder ob die Absolventen im europäischen Spitzenfeld mithalten können, bleibt abzuwarten. Die Politik ist gefordert, die nötigen Maßnahmen, nicht zuletzt aus der 'digital roadmap', rasch umzusetzen. Nur das bringt Österreich und Kärnten weiter", meint UBIT-Sprecherin Radinger abschließend.

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