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Kärntens Spediteure und Logistiker sind Dreh- und Angelpunkt für Versorgung

Spediteure & Logistiker behalten auch in Krisenzeiten den Überblick. „Unter größtem körperlichen und psychischen Einsatz tragen wir alles dazu bei, um die Funktionsfähigkeit unseres Landes aufrecht zu erhalten“, berichtet Obmann Markus Ebner. 

„Wir bringen, was Sie täglich brauchen; und das auch in schweren Zeiten“, bringt es Markus Ebner, Obmann der Kärntner Spediteure und Logistiker auf den Punkt.
© Pixabay

„Wir bringen, was Sie täglich brauchen; und das auch in schweren Zeiten“, bringt es Markus Ebner, Obmann der Kärntner Spediteure und Logistiker auf den Punkt. Durch die Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, stehen die Spediteure und Logistiker derzeit vor Mammutaufgaben. Einerseits gilt es, eine lückenlose Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und den Warenaustausch von Gütern des täglichen Bedarfs, Medizinartikeln und Produkten für die Industrie- und Gewerbebetriebe aufrecht zu erhalten. Andererseits müssen Mitarbeiter geschützt und Schließungen oder Grenzkontrollen bewältigt werden.

Stau sorgt für Verzögerungen

„Die Kärntner Spediteure und Logistiker sind sehr viel in Italien und generell im Alpen-Adria-Raum unterwegs, da dort der größte Teil des Warenaustauschs, etwa bei den adriatischen Häfen, stattfindet“, erklärt Hannes Ogris, Fachgruppenobmann-Stellvertreter und erzählt von den Erfahrungen der letzten Tage: „Die Straßen in Italien sind, was den Pkw-Verkehr betrifft, großteils leer, es gibt nur den notwendigsten Lkw-Verkehr. An den Grenzen zu Österreich sind wir immer wieder mit Staus konfrontiert, da hier Kontrollen stattfinden. Diese gelten allerdings nur für Fahrer mit österreichischem Kennzeichen, ausländische Lkw dürfen passieren – was nicht nachvollziehbar ist, denn auch diese haben zum Teil Güter für Österreich geladen."

Arbeiten unter schwersten Bedingungen

Ogris sieht speziell die Lkw-Fahrer mit extrem schwierigen Bedingungen konfrontiert: „Aufgrund der Schließungen von Restaurants und Bars müssen die Fahrer möglichst viel Verpflegung im Wagen haben. Mittlerweile sind auch die Toiletten an den Autobahnparkplätzen gesperrt, bei den meisten Firmen wird den Fahrern der Zutritt zu Toilettenanlagen verwehrt.“ Trotz all diesen Herausforderungen lautet das oberste Credo für die Kärntner Speditions- und Logistikunternehmen, die Versorgung der Mitmenschen zu garantieren. „Unsere Unternehmen und Mitarbeiter leisten in diesen Tagen einen unschätzbaren Beitrag“, zeigen sich Markus Ebner und Hannes Ogris dankbar.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Transport und Verkehr
Mag. Gerhard Eschig
T 05 90 90 4-500
E gerhard.eschig@wkk.or.at

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