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Kärntens Spediteur-Lehrlinge bewiesen Organisationstalent und Know-how

Zum fünften Mal fand heuer der Lehrlingswettbewerb der Spediteure in der Wirtschaftskammer Kärnten statt. Mit insgesamt 18 Lehrlingen wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt.

Lehrlingswettbewerb der Spediteure 2020
© WKK/Lobitzer Die erfolgreichen Lehrlinge Erik Spitzer (2. Reihe) und Simon Waldhauser (1. Reihe), Susanna Rathkohl (Mitte) und Stefanie Neumeister (rechts) freuen sich mit Fachgruppenobmann Markus Ebner.

Die Arbeit der Kärntner Speditions- und Logistiklehrlinge könnte nicht vielfältiger sein. Sie organisieren weltweit Transporte per Schiff, Bahn, Lkw oder Flugzeug, erledigen Zollformalitäten und die finanzielle Abwicklung über Banken. Die Bedeutung der Ausbildung von jungen Logistiktalenten wurde in diesem besonderen Jahr auch der breiten Bevölkerung bewusst, als es um die Versorgungssicherheit und Aufrechterhaltung der Logistikketten im Lockdown ging.

„Obwohl es ein Wettbewerb ist, steht das gemeinsame Schaffen im Vordergrund. Das macht es so besonders“, erzählt Simon Waldhauser, der gestern die Auszeichnung als bester Teilnehmer bei der ‚AustriaSkills‘-Qualifikation in Kärnten erhalten hat. Das bedeutet: Er wird im November für sein Bundesland bei dem österreichweiten Wettbewerb antreten. Ist er auch dort erfolgreich, winkt ihm eine Teilnahme bei den ‚EuroSkills‘.

Teilnehmerrekord 

Der diesjährige Wettbewerb brachte eine Rekordteilnehmeranzahl von 18 jungen Speditionskaufleuten, die sich in einem mehrphasigen Wettbewerb miteinander gemessen haben: In einem 90-sekündigen Elevator Pitch zum Thema „Mein Traumberuf Speditionskaufmann“, in einem Multiple-Choice-Online-Test und in zwei Fachgesprächen in unterschiedlichen Kommissionen wurden die jungen Talente auf die unterschiedlichen Skills, wie Kommunikationsfähigkeit, Beratung, Versicherung und Recht, Verkehrsgeographie oder logistisches Fachwissen getestet.

Markus Ebner, Obmann der Fachgruppe in der Wirtschaftskammer Kärnten, ist sich sicher: „Die Unternehmenschefs und Mitglieder der Fachgruppe Spedition und Logistik sind beeindruckt vom Talent und vom hohen Niveau der jungen Speditionskaufleute. Wir können uns auch weiterhin zur 100 Prozent darauf verlassen, dass unsere Speditionen dafür sorgen, dass der tägliche Griff in gefüllte Regale möglich bleibt, und dass auch der Import und Export weiter funktionieren.“

Susanna Rathkohl, Lehrling bei der Spedition Gebrüder Weiss in Maria Saal und Siegerin des Lehrlingswettbewerbs: „Der Lehrlingswettbewerb war für mich eine neue Herausforderung und auch eine gute Vorbereitung für die Lehrabschlussprüfung.“ Die Palette reicht von dringenden Transporten über den Transport von Wertgegenständen bis hin zu unerwarteten Aufgaben, die schnell erledigt werden müssen. „Es ist eine tägliche Herausforderung, das alles gut zu meistern. Genau das macht unsere Arbeit auch so spannend“, so Rathkohl.

Bekanntheitsgrad der Lehre hat bereits Früchte getragen

Die herausragenden Talente sind die beste Werbung für einen Lehrberuf, der in der Öffentlichkeit noch zu wenig bekannt ist, ist sich der WK-Obmann sicher: „Unsere Arbeit, den Bekanntheitsgrad der Lehre in Kärntens Speditionen zu erhöhen, hat beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb bereits Früchte getragen. Wir hatten noch nie so viele Teilnehmer wie heuer. Neben dem Landeslehrlingswettbewerb haben wir auch die ‚AustriaSkills‘ als weitere Qualifikation. Dies soll ein zusätzlicher Ansporn für junge Menschen sein, die bereits in unseren Betrieben arbeiten. Darüber hinaus können wir so unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“

Wie wichtig es ist, die Leistungen der heimischen Lehrlinge hervorzuheben, betonte auch Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten: „Diese Wettbewerbe sind die ideale Plattform, um zu zeigen, was unser Nachwuchs leistet. Deshalb möchte ich mich auch bei allen Betrieben bedanken, die Zeit und Geld in die Teilnahme investieren und ihre Lehrlinge bestens darauf vorbereiten. Das ist eine Investition in die Zukunft der gesamten Branche.“

Die perfekte Berufswahl

Der Zweitplatzierte beim Lehrlingswettbewerb, Erik Spitzer, freut sich: „Ich wollte wissen, was ich kann und ob ich zu den Besten in Kärnten gehöre.“ Er hat sich für die Lehre zum Speditionskaufmann bei der Spedition Lagermax in Villach entschieden, nach dem er seine Matura an der HAK in Villach geschafft hatte.

Auch die Drittplatzierte, Stefanie Neumeister hat sich für eine Lehre nach der Matura entschieden. „Ich habe mich schon immer für kaufmännische Berufe interessiert, die vielfältig sind und in denen ich meine Stärken wie das Organisieren und Planen gut einsetzen kann.“ Für sie war es eine tolle Erfahrung, ein zweites Mal teilzunehmen: „Ich habe für mich wirklich die perfekte Berufswahl getroffen – denn, wenn man in der Früh aufsteht und gerne in die Arbeit geht, hat man bereits gewonnen. Das habe ich letztes Jahr schon gesagt und kann es heuer nur wiederholen.“ Stefanie Neumeister arbeitet ebenfalls bei der Spedition Gebrüder Weiss und hat ihre Lehrabschlussprüfung im Juli bestanden.

Die Ergebnisse im Überblick:
Vorausscheidung „Austrian Skills“:

  1. Platz: Simon Waldhauser, Lagermax, Villach

Landeslehrlingswettbewerb der Speditionskaufleute:

  1. Platz: Susanna Rathkohl, Gebrüder Weiss, Maria Saal
  2. Platz: Erik Spitzer, Lagermax, Villach
  3. Platz: Stefanie Neumeister, Gebrüder Weiss, Maria Saal
Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Spedition und Logistik
Mag. Gerhard Eschig
T 05 90 90 4 - 500
Egerhard.eschig@wkk.or.at

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