th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kärntens Seilbahnen fordern baldigen Saisonstart

Präventionskonzepte, Online-Ticketing, Hygienemaßnahmen: Die Kärntner Seilbahnen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Nun fordert man ein baldiges Ende des Seilbahn-Lockdowns, um Einheimischen eine Corona-Auszeit am Berg bieten zu können.

Seilbahnen:Gut gerüstet für diese spezielle Wintersaison
© Nassfeld
Der aktuelle Lockdown gilt auch für Seilbahnen – und noch ist ungewiss, wie es ab 6. Dezember weitergehen wird. „Wir sehen uns bestens gerüstet und hoffen, dass wir Anfang Dezember wieder ‚grünes Licht‘ bekommen“, sagt Manuel Kapeller-Hopfgartner, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Kärnten.

Viele Kärntner Seilbahnen haben bereits ihre Beschneiungsanlagen in Betrieb genommen. „Das Bedürfnis der Menschen nach Erholung und einer kleinen Auszeit aus dem Alltag ist groß. Wir bereiten uns darauf vor, den Kärntnerinnen und Kärntnern genau das bieten zu können.“ Natürlich müsse man davon ausgehen, dass es heuer kaum oder zumindest weniger Gäste aus dem Ausland geben werde. Es werde daher die betriebswirtschaftliche Entscheidung jedes Seilbahnbetreibers sein, wie viele Lifte in Betrieb genommen werden. „Wir gehen aber davon aus, dass unser Angebot gut angenommen wird. Die Menschen wollen sich in freier Natur bewegen und unsere Skigebiete bieten dafür einen sicheren Rahmen“, so Kapeller-Hopfgartner.

Gut gerüstet für diese spezielle Wintersaison

Zwar wisse man noch nicht, welche Entscheidung die Politik Anfang Dezember treffen werde, „aber unsere Forderung ist es, zeitgleich mit dem Handel wieder starten zu können“, sagt der kaufmännische Leiter der Bergbahnen Gerlitzen Alpe. Dass sich die Seilbahnen vorbildlich an die Corona-Regelungen halten können, habe man bereits im Sommer bewiesen. Es wurden die höchsten Sicherheitsstandards eingehalten, Präventionskonzepte erarbeitet und innovative Schwerpunkte gesetzt. Gondeln werden seitdem beispielsweise durch Kaltvernebelung desinfiziert und eine Fahrt dauert selten länger als 10 Minuten. Bei Bedarf kann die Fahrgeschwindigkeit erhöht werden, um Menschenansammlungen im Anstellbereich zu vermeiden. Außerdem wird verstärkt auf Online und SB-Ticketing gesetzt.

„Unsere Branche hat sich von Anfang an bestens auf die neuen Herausforderungen eingestellt“, so der Kärntner Fachgruppenobmann. Rückblickend sei man überaus erfolgreich gewesen: „Es hat sich von Juni bis September kein einziges Cluster auf unsere Beförderungsmittel zurückführen lassen.“ Eine Verlängerung des Lockdowns für Seilbahnen wäre deshalb völlig unverständlich. „Ich erwarte mir zumindest, dass diese Anstrengungen honoriert werden. Man kann nicht eine Branche schließen, die genau jenes Erlebnis bietet, nach dem sich die Menschen derzeit sehnen und die gleichzeitig bestens vorbereitet ist!“

85 Prozent sind Sessel- und Schlepplifte

Vorteilhaft sei außerdem die betriebliche Struktur der Seilbahnen in unserem Bundesland: In Kärnten gebe es viele kleinere Seilbahnbetreiber, deren Angebot zum Großteil von Wintersportlern aus der jeweiligen Region genutzt werde. Dazu komme, dass es sich bei 85 Prozent der Anlagen um offene Beförderungsmittel, also um Sessel- und Schlepplifte, handelt. Was sich in den vergangenen Jahren – speziell in Konkurrenz zu größeren Skigebieten in anderen (Bundes-)Ländern – nicht immer als Vorteil erwiesen hat, bietet gerade jetzt die ideale Voraussetzung, um den Gästen ein sicheres Bergerlebnis bieten zu können.

„Es hat sich gezeigt, dass das Infektionsrisiko im Freien deutlich geringer ist als in geschlossenen Räumen. Beim Großteil unserer Lifte ist man rund um die Uhr im Freien – sowohl beim Anstellen als auch beim Transport selbst.“  Dazu komme, dass der Mund-Nasen-Schutz in Form eines Schlauchschals im Wintersport ohnehin weit verbreitet ist. „Ich bin überzeugt: Durch Einhalten der vorgeschriebenen Maßnahmen werden wir unseren Gästen ein absolut sicheres Freizeiterlebnis bieten können“, betont Manuel Kapeller-Hopfgartner.

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Seilbahnen
Mag. Gerhard Eschig
T 05 90 90 4-500
E gerhard.eschig@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Industry meets Makers im Makerspace

Industry meets Makers: Probleme suchen Löser

Industriebetriebe stellen Aufgaben, Maker entwickeln dazu passende Ideen: Das ist der Grundgedanke von Industry meets Makers. Von 21. bis 24. Juni können interessierte Lösungsfinder im MAKERSPACE Carinthia an den Briefings arbeiten. mehr

Vatertag ist ein ganz besonderer Tag für den Kärntner Handel

Haberl: „Der Vatertag ist ein ganz besonderer Tag für den Kärntner Handel“

Seit 1955 wird in Österreich am zweiten Sonntag im Juni Vatertag gefeiert. Auch heuer wieder soll er Anlass bieten, Väter zu ehren und sich mit kleinen Aufmerksamkeiten bei ihnen zu bedanken. mehr