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Kärntens Gastronomie setzt auf zufriedene Mitarbeiter und gute Sozialpartnerschaft

Die heimische Gastronomiebranche nimmt die Sorgen ihrer Mitarbeiter ernst. Um noch bessere Rahmenbedingungen bieten zu können, arbeiten WK-Fachgruppe Gastronomie und Gewerkschaft intensiv zusammen. Die ersten Meilensteine werden in Kürze präsentiert.

Die Kärntner Gastronomen nehmen die Sorgen ihrer Mitarbeiter ernst. Wir wissen, dass es noch vieles zu tun gibt, aber wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Wegen und Lösungen.
© WKK
Eine Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich ist derzeit in aller Munde. Laut dieser kann sich rund ein Viertel der befragten Kellner vorstellen, den Beruf zu wechseln. Offen bleibt, ob es sich bei den Befragten um Fachkräfte und/oder Hilfskräfte handelt. Man kann durchaus anzweifeln, ob es sich dabei um ein repräsentatives Ergebnis handelt. In dieser Studie wurden vermutlich nicht (nur) Personen befragt, die diesen Beruf erlernt haben, sondern auch Arbeitskräfte, die zum Teil nur eine Saison lang als Praktikant oder Hilfskraft im Tourismus tätig sind. „Dass sich diese vorstellen können, künftig auch in einem anderen Beruf zu arbeiten, ist verständlich. Qualifikation nimmt in unserer Branche eine wichtige Rolle ein. Durch das neue Festlohnsystem ist der Lehrabschluss beispielsweise die Basis für weitere Karriereschritte und eine höhere Bezahlung. Als Hilfskraft kommt man im Tourismus – ebenso wenig wie in anderen Branchen – eben nicht weiter“, sagt Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie.

Gleichzeitig gibt es auch Grund zur Freude: Bei den Köchen ist die Arbeitszufriedenheit zuletzt deutlich angestiegen. Nur sieben Prozent spielen mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln. „Dieses Ergebnis freut uns enorm. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist für unsere Betriebe entscheidend – auch für den unternehmerischen Erfolg. Denn motivierte Mitarbeiter sind die Basis für zufriedene Gäste“, so Sternad. Deshalb ist es den Kärntner Gastronomen ein Anliegen, die Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeiter stetig zu verbessern. „Wir sind hier auch im ständigen Austausch mit der Gewerkschaft in Kärnten und konnten erst vor kurzem einige Meilensteine für die heimische Tourismusbranche beschließen“, berichtet der Fachgruppenobmann. Details dazu werden in Kürze präsentiert, nämlich beim gemeinsamen Pressegespräch von WK-Fachgruppe Gastronomie und Gewerkschaft anlässlich der Fachmesse GAST in Klagenfurt (Einladung folgt).

„Wir möchten eines klar stellen: Die Kärntner Gastronomen nehmen die Sorgen ihrer Mitarbeiter ernst. Wir wissen, dass es noch vieles zu tun gibt, aber wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Wegen und Lösungen“, so Sternad. So fand erst gestern – gemeinsam mit dem AMS Kärnten - die Tourismus-Jobbörse mit großem Erfolg statt. Auch die positiven Kärntner Lehrlingszahlen zeigen, wie engagiert die Kärntner Wirte und Hoteliers sind: Im vergangenen Jahr gab es ein Plus von 22,3 Prozent bei den Lehrlingen im ersten Lehrjahr. Damit ist der Tourismus die Branche mit dem höchsten Zuwachs an Lehranfängern in Kärnten. „Natürlich ist unsere Branche, wie jede Dienstleistungsbranche, arbeitsintensiv. Das müssen wir auch so kommunizieren. Unser Ziel ist es nicht, irgendwelche Traumwelten zu schaffen, indem wir sagen, die Arbeit im Tourismus wäre nicht mit Herausforderungen verbunden. Aber gleichzeitig ist es auch eine Arbeit mit Standortgarantie und sehr guten Karrierechancen“, sagt Sternad.

Um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, werde es auch künftig gemeinsame Anstrengungen von WK und Gewerkschaft geben. „Unser Ziel ist es, für beide Seiten, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer, eine noch größere Win-Win-Situation zu schaffen und die Arbeit im Tourismus noch attraktiver zu gestalten.“ Dass die Arbeiterkammer Oberösterreich, anstatt konstruktive Vorschläge einzubringen und an Lösungen mitzuarbeiten, eine ganze Branche mit ihrer Umfrage diskreditiert, hält Stefan Sternad für bedenklich: „Die Arbeiterkammer Oberösterreich lebt eine Form der Sozialpartnerschaft, wie sie vielleicht vor 30 Jahren üblich war, aber für die es heute keinen Platz mehr gibt: Schimpfen auf die anderen und schlechte Stimmung verbreiten, das bringt niemandem etwas. Zum Glück profitieren wir in Kärnten von einer guten sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Gastronomie
Mag. Guntram Jilka
T 05 90 90 4 - 610
Eguntram.jilka@wkk.or.at

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