th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kärnten als neue Heimat in der EU

Mit dem EU-Beitritt hat sich viel getan. Seit 1995 sind alleine in Kärnten knapp drei Milliarden Euro an Förderungen und Projekte geflossen. Etliche Bürger anderer EU-Staaten sind nun erfolgreich als Unternehmen tätig. 

Birgit Sacherer
Kommenden Sonntag, 26. Mai, finden die Wahlen für das neue EU-Parlament statt.
© Fotolia/weyo Am Sonntag, 26. Mai, finden die Wahlen für das neue EU-Parlament statt.

Kärnten ist EU. Das kann man mit Sicherheit behaupten. Laut dem „Statistischen Handbuch Kärnten 2018“ verzeichnete das südlichste Bundesland mit Stichtag 1. Jänner 2018 einen Bevölkerungsstand von 560.898 Personen. Davon, so ist es im Bericht festgehalten, sind dies 34.724 „EU-28-Ausländer“. Und, auch was die Herkunft der Unternehmer aus den EU-Staaten betrifft: In Kärnten sind Menschen aus allen EU-Mitgliedsstaaten sesshaft. Viele von ihnen haben sich erfolgreich als Unternehmer ein berufliches Standbein in ihrer neuen Heimat aufgebaut. Wie etwa Nadette Olbrechts aus Belgien. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie, nachdem die gemeinsamen vier Kinder flügge geworden sind, nach Kärnten gezogen. Die Berufe haben sie aufgegeben. Heute ist sie Inhaberin einer Pension in St. Stefan/Lavanttal und glücklich über diese Entscheidung. Eines der wichtigsten Kriterien, um in einem fremden Land bestehen zu können, ist das Erlernen der Landessprache. „Nur so gelingt die Integration“, bringt es der gebürtige Italiener Nico Goriup, der 2007 einen Eissalon übernommen hat, auf den Punkt. 

Fremdsprachen in Schulen


Auch Kärntens Schüler werden in puncto Fremdsprachen in den Klassenzimmern EU-fit gemacht. Neben den gängigen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch oder Italienisch, die an vielen Schulen auf dem Stundenplan stehen, nimmt das Slowenische im Rahmen des Minderheitenschulgesetzes einen besonders hohen Stellenwert ein. „Denn in einer globalisierten Welt an der Drehscheibe dreier Kulturkreise ist Kärnten für die Mehrsprachigkeit prädestiniert“, unterstreicht Bildungsdirektor Robert Klinglmair. 
Seit dem Beitritt Österreichs zur EU im Jahr 1995 sind alleine in Kärnten knapp drei Milliarden Euro an Förderungen und Projekte geflossen. Umgekehrt hat das Land auch Geld nach Brüssel „geschickt“: Von 2014 bis 2018 waren es 185,5 Millionen Euro, die in die EU-Hauptstadt angewiesen wurden. Auch der Export spielt eine wichtige Rolle: Sieben von zehn Euro verdient Kärnten bereits im Export. 2500 Betriebe sind im Export tätig, die rund 70.000 Mitarbeiter beschäftigen. 


In Ausgabe 20/21 der "Kärntner Wirtschaft" finden Sie Stimmen einiger EU-Bürger, die in Kärnten Unternehmer geworden sind. 

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Präsident Jürgen Mandl nahm ausführlich auf die aktuelle politische Situation Bezug und sparte nicht mit Kritik, ohne allerdings Schuldzuweisungen vorzunehmen.

Mandl: "Kärnten muss seine Jahrhundertchancen nutzen!"

Im Zeichen der Abwahl der Bundesregierung stand die Frühjahrssession des Kärntner Wirtschaftsparlaments. Der neue Wirtschaftslandesrat Schuschnig traf den Nerv der versammelten Unternehmer. mehr

  • WK-News
Kärntner Wintertourismus verzeichnet ein Plus in den Monaten Jänner und Feber.

Kärntner Wintertourismus verzeichnet Plus

Nach intensiven Jahren der Investition verbucht der Kärntner Tourismus in der Wintersaison ein Plus gegenüber dem Vorjahr und lässt starke Bundesländer wie Tirol und Salzburg hinter sich. mehr