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K&Ö: WK weist Kritik zurück

Interessenvertretung hat ihre Aufgabe im Interesse der Innenstadtwirtschaft wahrgenommen.

Kuttnig Klagenfurt Bezirksstelle Kastner&Öhler
© WKK

Zurückgewiesen hat heute die Kärntner Wirtschaftskammer die Kritik von K&Ö, die geplante Ansiedlung verhindert zu haben. Es sei selbstverständlich Aufgabe der WK als Lobby der ansässigen Betriebe, faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen für alle Unternehmen in der Landeshauptstadt mitzugestalten, wobei von Anfang an festgestanden habe, dass ein weiterer Ausbau im Bereich der ohnehin sehr frequenzstarken City Arkaden negative Auswirkungen auf die Kundenströme in anderen Teilen der Innenstadt haben würde. Diese Bedenken habe auch das von K&Ö in Auftrag gegebene Verkehrskonzept nicht entkräften können, sondern im Gegenteil weitere Fragen vor allem im Bereich der Anbindung der oberen  Bahnhofstraße und des Kardinalplatzes aufgeworfen. Wolfgang Kuttnig, Geschäftsführer der WK-Bezirksstelle Klagenfurt: "Wir haben von Anfang an K&Ö in Klagenfurt willkommen geheißen und eine ganze Reihe alternativer Standorte ins Spiel gebracht, an denen das Unternehmen eine Bereicherung für die Innenstadt gewesen wäre. Alle diese Vorschläge wurden von K&Ö rundweg abgelehnt."

Die heutige Kritik sei daher völlig unberechtigt. Selbstverständlich habe die Wirtschaftskammer in erster Linie die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen zu vertreten und auf die Ausgewogenheit der kaufmännischen Chancen zu achten. Kuttnig: "Die Handelsbetriebe in der Klagenfurter Innenstadt tragen oft seit Jahrzehnten maßgeblich zur  Attraktivität der City bei, bieten Arbeitsplätze, bilden Mitarbeiter aus und leisten namhafte Beträge an Steuern und Abgaben. Keinesfalls werden wir offensichtliche Fehlentwicklungen zu Lasten dieser Leistungsträger in unserer Stadt unterstützen."

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