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Junge Wirtschaft Kärnten unter neuer Doppelführung

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Jungen Wirtschaft Kärnten wurde neben den Jahreshighlights auch der neue Landesvorstand mit seinem neuen Vorsitzenden Marc Gfrerer präsentiert. Melanie Jann wird neue JW-Geschäftsführerin.

Christine Hübner, Melanie Jann, Marc Gfrerer, Christiane Holzinger und Paul Haas machen sich für Kärntens Jungunternehmer stark.
© Anja Koppitsch Photography Christine Hübner, Melanie Jann, Marc Gfrerer, Christiane Holzinger und Paul Haas machen sich für Kärntens Jungunternehmer stark.
Das noch frische 2017 bringt für Kärntens größte Interessenvertretung für Jungunternehmer gleich einige Veränderungen. Mit Anfang des Jahres wurde Marc Gfrerer einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft Kärnten (JW) gewählt. Der Villacher Unternehmer, der viele Jahre aktiv als JW-Bezirksvorsitzender Villach tätig war und IT-Startup Sprecher ist, folgt damit Brigitte Truppe nach. "Aus meiner Funktion als Landesvorsitzender-Stellvertreter während der letzten drei Jahre nehme ich viel Erfahrungswerte mit und kann darauf solide unsere neuen Forderungen bauen", so Gfrerer, der mit der Logmedia GmbH seit neun Jahren erfolgreich in der IT-Branche ist. Neben Marc Gfrerer besteht das neue Team aus Christine Hübner (Farbenhandel Hübner) aus Spittal an der Drau und den Klagenfurtern Christiane Holzinger (Steuer- und Unternehmensberatung) sowie Paul Haas (Gastronomie).

Ebenfalls einen Wechsel gibt es in der Funktion des Geschäftsführers. Auf Wolfgang Kuttnig folgt Melanie Jann. Kuttnig bekleidete seit 2010 diese Stelle und wechselt nun in die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, für die er als Geschäftsführer berufen wurde. Seine Nachfolge bei der JW tritt die Leiterin des Gründer- und Unternehmerservices der Wirtschaftskammer Kärnten Melanie Jann an. Sie wird die Agenden zusätzlich übernehmen. Jann gilt bereits seit Jahren als Expertin in Fragen der Unternehmensgründung und Start-up-Beratung. Die Kärntnerin hat schon über 2000 Menschen auf ihrem Weg hin zum erfolgreichen Unternehmen begleitet. "Wir wollen mit unseren Funktionären und Bezirksgeschäftsführern gemeinsam an einem Strang ziehen, auf dem Alten aufbauen, aber auch neuen Elan in unsere Forderungen an die Politik bringen", so Jann wertschätzend gegenüber ihrem vertrauten Umfeld. Denn durch ihre lange Zugehörigkeit als (kooptiertes) Mitglied im Landesvorstand der Jungen Wirtschaft sind Jann Struktur, Formate und Funktionäre gut bekannt.

Als erste Schritte hat das neue Team auch schon drei Kernforderungen an die Politik:

Forderung 1 - Befreiung von Lohnnebenkosten
Seit Anfang des Jahres ist die Befreiung bzw. Reduktion der Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge) für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren vorgesehen, die allerdings nur sogenannten "innovativen Start-ups" zugutekommt (das betrifft kärntenweit nur ca. 70 Gründer pro Jahr). Die JW fordert die Ausweitung dieser Förderung auf alle Jungunternehmer unter dem Motto #3füralle und geht noch einen Schritt weiter: Die Befreiung der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter des ersten Jahres gilt schon seit jeher als Forderung der Jungen Wirtschaft Kärnten. Zwar gibt es Fördermöglichkeiten auf Landesebene von AMS und dem KWF sowie der AWS auf Bundesebene. Jedoch sind diese derzeit an unflexible Rahmenbedingungen (wie beispielsweise Investitionskosten oder das Alter der Arbeitnehmer) geknüpft. Daher soll es - sofern es bundesweit zu keiner zufriedenstellenden Lösung kommt - eine Förderung wie beispielsweise eines Zuschusses zu den Lohn- und Lohnnebenkosten für zumindest den ersten Mitarbeiter auf Landesebene ohne unflexible Voraussetzungen geben!

Forderung 2 - Beschleunigung des Giga-Netzes
Das Team der JW Kärnten will, dass moderne Dateninfrastruktur flächendeckend zur Verfügung gestellt wird. Alle sprechen von Digitalisierung und dem Breitbandausbau. Dazu müssen jedoch regulatorische Hindernisse zum Breitbandausbau abgebaut und die Breitbandmilliarde rasch mobilisiert werden. In benachteiligten Regionen sollen technologieneutrale Fördermodelle angewandt werden, um Investitionsanreize für private Infrastrukturunternehmen zu schaffen und einen fairen Wettbewerb zwischen breitbandfähigen Infrastrukturen zu gewährleisten.

Forderung 3 - Absetzung für Kosten für das Home-Office
Die bisherige gesetzliche Regelung zur Absetzung von Kosten im Zusammenhang mit Wohnraum ist sehr eng gefasst. Unternehmer, die zu Hause arbeiten, können die Kosten ihres privaten Umfeldes nur erschwert geltend machen, denn die steuerliche Anerkennung für Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Arbeitszimmer hängt davon ab, ob der Aufwand für die unternehmerische Tätigkeit unbedingt notwendig ist und hat zur Bedingung, dass der Raum nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird. Die Junge Wirtschaft Kärnten fordert daher eine Ausweitung der jetzigen Definition in Bezug auf die Absetzung von Home-Office-Kosten.

Zu den Personen:

Ing. Marc Gfrerer, MBA

ist seit 2008 Geschäftsführer der Logmedia GmbH mit Sitz in Villach. Als Unternehmer beschäftigt er derzeit 10 Mitarbeiter. Neben seiner Funktion in der Jungen Wirtschaft ist er Vorstandsmitglied im Software Internet Cluster – SIC, IT-Start-up-Sprecher in der Fachgruppe Unternehmensberatung/IT sowie Mitglied im wirtschaftspolitischen Beirat des Landes Kärnten. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Christine Hübner

handelt mit Farben aller Art und ist im elterlichen Betrieb in der zweiten Generation aktiv. Die Firma Hübner hat Standorte in Spittal/Drau und Villach. Ehrenamtlich ist Frau Hübner auch als Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Spittal/Drau aktiv.

Paul Haas

ist Prokurist im elterlichen Betrieb und kein Unbekannter in der Gastronomie. Er ist demnach für das Gasthaus im Landhaushof, Bierhaus zum Augustin, Augustin City Arkaden, Café Domgassner mitverantwortlich; insgesamt vier Betriebe mit über 180 Mitarbeitern werden von ihm jeden Tag gemanagt. Haas ist auch seit mehr als einem Jahr aktives Mitglied im Team JW Klagenfurt.

Christiane Holzinger

ist studierte Betriebswirtin und Steuerberaterin. Sie hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Alternativfinanzierung mit ihren beiden Unternehmen 360 Grad Business Planner und StartUpStars einen Namen gemacht. Seit November ist sie auch stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Österreich und in diesem Zusammenhang Bundessprecherin für Start-ups und Alternative Finanzierung.

MMag. Melanie Jann

ist Leiterin der Abteilung Gründer- und Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Kärnten. Die studierte Betriebswirtin blickt auf langjährige Erfahrung in der Privatwirtschaft und im universitären Umfeld zurück. Seit 2008 ist sie mit viel Leidenschaft für die Wirtschaftskammer Kärnten tätig und koordiniert interessenspolitische und serviceorientierte Anliegen insbesondere für Gründer und Start-ups.

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