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Junge Mechatronik-Profis zeigten ihr Können

Kürzlich standen die Landesmeisterschaften der Mechatroniker am Programm. Sechs Teams stellten sich den komplexen Aufgaben und bewiesen neben fachlicher Kompetenz auch taktisches Geschick. 

Teamwork: David Rader und Alexander Schmid
© WKK/Emhofer Teamwork: David Rader und Alexander Schmid

In sechs Zweierteams traten die jungen Profis bei der Mechatronik-Landesmeisterschaft der Sparte Industrie in der Technischen Akademie St. Andrä im Lavanttal an. Die Lehrlinge aus verschiedenen Unternehmen mussten komplexe mechatronische Systeme bauen, installieren sowie warten. In der Mechatronik spielen die drei Bereiche Mechanik, Elektronik und Informatik zusammen und verlangen ein umfassendes technisches Verständnis sowie kreative Lösungsansätze.  

Bei den komplexen Aufgaben war Fingerspitzengefühl gefragt
© WKK/Emhofer Bei den komplexen Aufgaben war Fingerspitzengefühl gefragt

„Die Landesmeisterschaft in dieser Form findet heuer zum ersten Mal statt. Mit diesem Format möchten wir die künftigen Fachkräfte auf die Staatsmeisterschaften vorbereiten und ihnen schon Wettbewerbserfahrung mitgeben“, erklärte Alexander Bouvier, WK-Obmann der Sparte Industrie. Und es wurde den zwölf Lehrlingen so einiges abverlangt: „Kreative mechanische Montagearbeiten, Verdrahtung elektrischer und elektronischer Komponenten, Verschlauchung von pneumatischen Schaltungen, Programmieren von SPS Steuerungen sowie Fehleranalyse unter Zeitdruck waren gefragt. Um diese Teilaufgaben korrekt und in der vorgegebenen Zeit lösen zu können, muss man nicht nur sein Handwerk beherrschen, sondern auch taktisch agieren können“, so Bouvier.  

Die Sieger

Sieger-Duo: David Rader und Alexander Schmid mit Spartenobmann Alexander Bouvier sowie Erich Hoffelner und Markus Mumme von Infineon
© WKK/Emhofer Sieger-Duo: David Rader und Alexander Schmid mit Spartenobmann Alexander Bouvier sowie Erich Hoffelner und Markus Mumme von Infineon

David Rader und Alexander Schmid von der Infineon Technologies Austria AG haben sich dabei gegen die fünf andren Teams durchgesetzt. Auf Platz zwei landeten Jennifer Oberegger und Thomas Gasser, ebenfalls von Infineon. Den dritten Platz belegten „Lehrling des Jahres“ Sarah Leitner und Michael Panzer von der Springer Maschinenfabrik GmbH.

Die Zweitplatzierten Jennifer Oberegger und Thomas Gasser mit Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald und Bürgermeister Peter Stauber
© WKK/Emhofer Die Zweitplatzierten Jennifer Oberegger und Thomas Gasser mit Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald und Bürgermeister Peter Stauber
Spartenobmann Alexander Bouvier und Talenteakademie-Leiter Christof Doboczky gratulierten Michael Panzer und Sarah Leitner zum dritten Platz
© WKK/Emhofer Spartenobmann Alexander Bouvier und Talenteakademie-Leiter Christof Doboczky gratulierten Michael Panzer und Sarah Leitner zum dritten Platz

Duale Ausbildung wichtig für gesamte Region

Neben tollen Sachpreisen bekommt das Siegerteam von der Sparte Industrie und der Talenteakademie einen wertvollen Vorbereitungskurs für die kommenden Staatsmeisterschaften in Salzburg. „Ich gratuliere den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren Lehrbetrieben zu den hervorragenden Leistungen. Gut ausgebildete Fachkräfte sind immens wichtig für unsere Betriebe und eine solide sowie qualitativ hochwertige Ausbildung bildet die Basis für eine erfolgreiche Karriere“, betonte Spartenobmann Bouvier. Gerhard Oswald, Obmann der Bezirksstelle Wolfsberg, schloss sich Bouvier an: „Die duale Ausbildung ist nicht nur ein traditioneller Bestandteil der Identität, sie sichert wie kein anderes Bildungsmodell den Wohlstand und den Erfolg unseres Landes und ist auch die einzige wirkungsvolle Strategie, um den Herausforderungen der sich stetig verändernden Arbeits- und Wirtschaftswelt zu begegnen.“ Peter Stauber, Bürgermeister von St. Andrä, war von der Premiere der Landesmeisterschaft ebenso begeistert: „Dass die Landesmeisterschaften in der Technischen Akademie St. Andrä ausgetragen wurden, freut mich natürlich sehr. Die Lehrlinge sind für unsere Betriebe und somit für die ganze Region sehr wichtig. Einerseits finden die Unternehmer die dringend benötigten Fachkräfte und andererseits haben junge Menschen eine tolle Karriereperspektive und können in ihrer Heimat bleiben. Davon profitieren wir alle.“ 

Daumen hoch für den Kärntner Mechatronikernachwuchs
© WKK/Emhofer Daumen hoch für den Kärntner Mechatronikernachwuchs

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