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Jede Lieferung ist bei ihnen in guten Händen

1939 als Ein-Mann-Betrieb gegründet, hat sich Riegler Transporte aus Klagenfurt als Unternehmen für unterschiedlichste Güterbeförderungen im In- und Ausland einen Namen gemacht.

Birgit Sacherer
Michael Pisjak, Manfred Hin­ter­egger und Beate Sallinger – ein eingespieltes Team, das in jeder Situation die Balance bewahrt.
© Lobitzer Michael Pisjak, Manfred Hin­ter­egger und Beate Sallinger – ein eingespieltes Team, das in jeder Situation die Balance bewahrt.

Es ist Freitag, neun Uhr. Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Firmengelände von Riegler Transporte in Klagenfurt herrscht Leere. Kein Lkw ist weit und breit zu sehen. Im Büro hingegen ist es kurz vor dem Wochenende alles andere als ruhig. Ein Eilauftrag eines Stammkunden ist gerade hereingekommen. Noch vor dem Wochenende muss Ware von Wien nach Klagenfurt geliefert werden. Für Manfred Hinter­egger und seinen Kollegen sind Kundenwünsche wie diese tägliche Routine. Rasch kontaktiert er jenen Lkw-Fahrer, der seine Rückfahrt von der Bundeshauptstadt nach Kärnten noch nicht angetreten hat, und beauftragt ihn mit der Express-Abholung. Auch wenn alle Fahrer jeden noch so kurzfris­tigen Auftrag seit Jahren direkt auf das Mobiltelefon gesendet bekommen: Das persönliche Gespräch hat auch in Zeiten der Digitalisierung ein großes Gewicht. „Es ist sehr wichtig, mit den Fahrern im regelmäßigen persönlichen Kontakt zu stehen. Nur so weiß man, was los ist, und kann sich ein Gesamtbild machen“, unterstreicht Gabriela Schermann.

Der Familienbetrieb zieht am selben Strang

Seit einigen Jahren steht sie mit ihren beiden Schwestern Sandra und Karin Binz ihrer Mutter, der Firmengründerin Margit Schermann-Riegler, in der Firma unterstützend zur Seite. Die „Senior­chefin“, die den elterlichen Betrieb als Jüngste von drei Kindern von ihrem Vater Josef Riegler 1982 übernommen und daraus ein Unternehmen mit aktuell 48 Mitarbeitern gemacht hat, zieht sich langsam aus dem operativen Geschäft zurück. „Wir ziehen alle am selben Strang. Das Vertrauen untereinander ist sehr groß: Jeder von uns kann in seinem Aufgabengebiet selbst handeln. Unsere Mutter akzeptiert die Entscheidungen, wie sie von uns getätigt werden. Auch dann, wenn sie es möglicherweise anders gemacht hätte“, unterstreicht Sandra Binz.

Ob Gefahrenguttransporte, Delogierungen, Tresortransporte, die Überführung von Kühlanlagen, Expresszustellungen binnen 24 Stunden oder eine Übersiedelung von Kärnten nach England – pro Jahr sind es an die drei Millionen Kilometer, die die 26 Lkw des Transportunternehmens zurücklegen. „Natürlich haben wir auch viele Partnerfirmen, mit denen wir zusammenarbeiten. “Apropos" Great Britain: Egal wie die Brexit-Verhandlungen ausgehen werden, die Geschäftsbeziehungen zum Königreich werden weiterhin aufrecht bleiben. Denn: „Sollte England ein Drittstaat werden, ist die Abwicklung natürlich aufwendiger“, so Gabriela Schermann.

Mit ihren beiden Schwestern ist Schermann von Kindheit an eng mit dem Unternehmen verbunden. „Wir haben viel auf dem Firmengelände gespielt oder durften zwischendurch mit den Staplerfahrern eine Runde mitfahren“, so Schermann, die wie ihre beiden Schwestern immer wieder den rauen Ton in der männerdominierten Branche zu spüren bekommen. Aber aus der Ruhe bringt sie das schon lange nicht mehr.  


Die gesamte Geschichte lesen Sie in Ausgabe 13 der "Kärntner Wirtschaft".

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