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Jahrhundertchance Koralmtunnel nutzen!

Mit einer überparteilichen Arbeitsgemeinschaft im Parlament forciert NAbg. Weidinger die regionalen Vorbereitungen auf den „Wirtschaftsraum Südösterreich“. Gemeinsam mit WK-Präsident Mandl startet nun ein „Dialogforum“.

Auch bei Infrastrukturministerin Leonore Gewessler haben Mandl und Weidinger gemeinsam mit der Kärntner Grünen-Nationalrätin Olga Voglauer bereits für den koralmbahngerechten Ausbau der Wörthersee-Strecke gekämpft.
© WKK Auch bei Infrastrukturministerin Leonore Gewessler haben Mandl und Weidinger gemeinsam mit der Kärntner Grünen-Nationalrätin Olga Voglauer bereits für den koralmbahngerechten Ausbau der Wörthersee-Strecke gekämpft.
Anfang 2026 soll die Koralmbahn ihren Betrieb aufnehmen. Sie verkürzt nicht nur die Fahrzeiten von Klagenfurt nach Wien von vier auf zweidreiviertel Stunden und nach Graz auf eine dreiviertel Stunde, sondern wird nach Auffassung der Forschungsgesellschaft Joanneum Research sogar zur Entstehung eines neuen „Wirtschaftsraums Südösterreich“ führen. Grund genug für WK-Präsident Jürgen Mandl und den Villacher Nationalratsabgeordneten Peter Weidinger, das „Dialogforum WirSüd“ ins Leben zu rufen. Weidinger ist bereits Initiator der ARGE Koralmbahn im österreichischen Nationalrat: „Wir müssen jetzt damit beginnen, diesen neuen südlichen Lebensraum sichtbar und erlebbar zu machen. Das reicht von der Industrie bis zum Tourismus. Mit dem Dialogforum wollen wir einerseits ein deutliches Zeichen setzen und den Startschuss geben, aber andererseits auch eine Struktur entwickeln, auf deren Basis sich interessierte Akteure aus allen Bereichen vernetzen und kooperieren können, um diese Jahrhundertchance zu nutzen.“

Achsen-Macht

WK-Präsident Mandl treibt das Thema der künftigen Baltisch-Adriatischen Achse von Ravenna bis Danzig unter Einbeziehung der Nordadriahäfen schon seit Jahren voran. „Eisenbahnachsen sind immer auch Entwicklungsachsen. Kärnten hat damit die Chance, im Warenverkehr Teil des europäischen Hochleistungsschienennetzes zu werden.“ Das bedeute enorme Entwicklungsmöglichkeiten für das bestehende Logistikzentrum in Fürnitz als „Dry Port“ im Hinterland des Hafens Triest, aber auch damit verbundene Hausaufgaben wie die veränderte Trassenführung rund um Villach und entlang des Wörthersee-Nordufers. Mandl: „Eine europäische Hochleistungsstrecke kann nicht auf der Panoramabahn aus dem Jahr 1864 durch die touristische Kernzone Kärntens donnern.“

Neue Märkte

Weiters geht es Mandl und Weidinger um die modulare und sektorale Entwicklung des Bereichs Unterkärnten, des Kärntner Zentralraums, aber auch darüber hinaus. Weidinger: „Die Effekte der Koralmbahn strahlen bis nach Oberkärnten aus. Wenn man in etwas mehr als einer Stunde mit der Bahn von Graz nach Villach kommt, bedeutet das auch für das touristische Angebot in diesem Raum ganz neue Herkunftsmärkte.“

Zukunftsfaktor Greentech

Aber auch abseits des Tourismus arbeiten die beiden Bundesländer schon jetzt intensiv am „Green Tech Valley“, um die enormen Wachstumschancen in den Bereichen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft angesichts des europäischen „Green Deal“ zu nutzen. Mandl: „Grüne Technologien sind eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Was Kärnten mit dem Silicon Alps Cluster bei den elektronikbasierten Systemen geschafft hat, soll unser ‚Greenland‘-Modell allen Greentech-Betrieben im neuen Wirtschaftsraum Südösterreich an gemeinsamen Innovationsmöglichkeiten und internationaler Wahrnehmbarkeit mit einem starken, professionellen Netzwerkmanagement bieten. So können wir die Jahrhundertchance Koralmtunnel nutzen!“

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