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JW-Truppe: "Start-up-Paket erster wichtiger Schritt"

Die Junge Wirtschaft begrüßt die im Ministerrat beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung von Jungunternehmern und Start-ups.

Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner stellten heute wichtige Vorschläge zur Entlastung der Wirtschaft, insbesondere Jungunternehmer und Start-ups, ab 1. Jänner 2017 vor. Speziell der Vorstoß zur Reduktion der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren wird vonseiten der Jungen Wirtschaft (JW) sehr begrüßt. "Die Senkung der Lohnnebenkosten für Start-ups ist ein wichtiges Signal und ein bedeutender Wachstumshebel für unsere Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Sie ist eine wesentliche Entlastung beim Aufbau des eigenen Unternehmens", freut sich die JW-Landesvorsitzende Brigitte Truppe über die Umsetzung einer langjährigen Forderung.

Lohnnebenkostenentlastung für alle neuen Gründer und Gründerinnen

Laut dem Beschluss des Ministerrats werden ab 1. Jänner 2017 die Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge) für drei Mitarbeiter drei Jahre lang gefördert. Im ersten Jahr sollen 100 Prozent befreit sein, während im folgenden zweiten Jahr zwei Drittel und im dritten Jahr ein Drittel der Lohnnebenkosten entfallen. Völlig unverständlich ist aber, dass diese wichtige Entlastung auf "innovative Start-ups" beschränkt ist. "Jeder einzelne Gründer und jede einzelne Gründerin leisten einen immensen Beitrag für unsere wirtschaftliche Zukunft. Sie alle schaffen im Durchschnitt 2,4 Arbeitsplätze im ersten Betriebsjahr. Die heute vorgestellte Lohnnebenkostenentlastung muss daher für alle Gründer gelten, um diesen wichtigen Jobmotor nicht unnötig zu drosseln", fordert Truppe eine Nachbesserung bei diesem Punkt.

Risikokapitalprämie - Schritt in Richtung Beteiligungsfreibetrag

Das Incentive für privates Risikokapital ist eine ganz wichtige Maßnahme: Nach deutschem Vorbild wird ein Zuschuss für Beteiligungen durch Investoren an jungen, innovativen Start-ups geschaffen. Unterstützt werden Beteiligungen von bis zu 250.000 Euro mit einem 20-prozentigen Zuschuss. Die Maßnahme ist befristet auf drei Jahre und wird dann evaluiert.

Der Beteiligungsfreibetrag in der Höhe von 100.000 Euro bleibt jedoch eine weitere wichtige Kernforderung der Jungen Wirtschaft, da sie auf einer noch breiteren Ebene den langjährigen Investitionsstau lösen würde. "Langfristig muss auch eine steuerliche Förderung, wie sie in einigen anderen Ländern angeboten wird, angestrebt werden. Am Arbeitsmarkt werden wir erst Entlastungen spüren, wenn wir in die Spitze und in die Breite investieren", so die Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Kärnten abschließend.

Alle Informationen zum Ministerratsbescluss finden finden Sie hier.

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