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Integrationsprojekt bei dem jeder profitiert

Unterstützt vom Know-how der Kärntner Wirtschaft starten 14 Mentees in den achten Durchgang des Projekts „Mentoring für MigrantInnen“

In den vergangenen sieben Jahren ist es in Kärnten gelungen, 128 Paare zusammenzubringen.
© WKK/Wajand

Wer in einem anderen Land wohnt hat es nicht immer leicht. Sprachbarrieren, eine andere Kultur mit anderen Traditionen und weit weg von Familie und Freunden zu sein, vereinfacht die Situation nicht gerade. Vieles spielt eine Rolle, wenn man beruflich und privat als Migrant Fuß fassen will.

Deshalb wird seit 2008 auf Initiative der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem österreichischen Integrationsfond (OIF) und dem AMS das Mentoring für MigrantInnen organisiert.

Die MentorInnen, etablierte Persönlichkeiten der Wirtschaft und die MigrantInnen trafen sich vor kurzem im Wifi in Klagenfurt. Bei der Auftaktveranstaltung lernten sich MentorInnen und Mentees kennen und verschmolzen zu einem sogenannten Tandem. Sechs Monate werden die Tandems zusammenarbeiten.  In dieser Zeit gibt es zahlreiche Schulungsangebote und Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Die MentorInnen helfen dem Mentee beim Netzwerken, Orientieren am österreichischen Arbeitsmarkt und geben Ratschläge.

Im aktuellen Durchgang des Mentoring-Projektes haben sich 14 Mentees und MentorInnen gefunden, unterstützt, durch das Projektteam bestehend aus Experten der Wirtschaftskammer (Nadine Seifert, Projektverantwortliche und Murat Selimagić, Migrationsbeauftragter) des Österreichischen Integrationsfonds (Ramona Kordesch, Standortleitung Klagenfurt und Maida Pita, Projektbetreuung) und des AMS (Marcus Bruckner).

Wirtschaftlich bedeutend

„In den vergangenen sieben Jahren ist es unserem Team in Kärnten gelungen, 128 Paare zusammenzubringen. Es ist einfach eine gute Sache, für die sich unsere Unternehmer einsetzen. Über 1,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Österreich, die wirtschaftliche Bedeutung für Kärnten wird durch dieses Projekt deutlich hervorgehoben", betonte Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer Kärnten. Projektkoordinatorin Brigit Hochreiter betonte ausdrücklich: „Das Projekt ist keine Job-Versicherung, jedoch hat man damit die besten Voraussetzungen dafür.“

Neben dem Projektteam wird auch Roswitha Jost von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt das Projekt unterstützen: „Wir schauen die Bewerbungsunterlagen durch und helfen den Mentees, sich auf ein Bewerbungsgespräch ideal vorzubereiten.“ 

Ehrgeiz und Sprache sind wichtig 

Durch das Programm konnten viele hochqualifizierte MigrantInnen am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Ein Beispiel ist Osama Said Ali. Er ist aus Syrien und ist studierter Betriebswirt, er war als Mentee beim Mentoring-Projekt dabei und konnte durch Unterstützung seines Mentors Paul Dobringer einen Job als Buchhalter bei einem Steuerberater finden. Beide wissen: „Der Schlüssel zum Erfolg ist auf jeden Fall die Sprache.Man muss ehrgeizig sein, konsequent lernen und den Kontakt zu den Einheimischen suchen.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Außenwirtschaft und EU
T 05 90 90 4-755
E aussenwirtschaft@wkk.or.at

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