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Industrie setzt weltweit auf Kärntner Simulationen

Die Klagenfurter Hatec Automatisations GmbH entwickelt nicht nur Automatisierungslösungen für Industriebetriebe, sondern lässt Kunden auch in die Zukunft blicken: Vor der Realisierung wird der komplette Prozess in einer Simulation dargestellt und optimiert.

Angelika Dobernig
Sechs Industrieroboter haben Jens-Felix Kraiger (rechts) und Firmengründer Herbert Kraiger in ihrem Labor im Einsatz. Hier werden Programmierungen getestet, bevor sie bei Kunden zum Einsatz kommen.
© Lobitzer Sechs Industrieroboter haben Jens-Felix Kraiger (rechts) und Firmengründer Herbert Kraiger in ihrem Labor im Einsatz. Hier werden Programmierungen getestet, bevor sie bei Kunden zum Einsatz kommen.
Wenn sich Kunden an die Hatec Automatisations GmbH wenden, sind ihre Fragen meist einfach. Ein Automobilkonzern wollte von dem Klagenfurter Unternehmen beispielsweise wissen, welche Arbeitsschritte für die Produktion einer neuen Heckklappe zu ändern wären. Die Antwort ist jedoch niemals einfach: Denn um einzelne Arbeitsschritte zu ändern, sind nicht nur Anlagen neu  zu programmieren, sondern der gesamte Workflow ist neu zu planen. Unzählige Maschinen und Fertigungsschritte hängen in der industriellen Fertigung  zusammen – und laufen sie nicht synchron, sind Arbeitsabläufe gestört, was Zeit und Geld kostet.Damit das nicht passiert, hat man sich bei Hatec darauf spezialisiert, hochpräzise Automatisierungslösungen umzusetzen. Geboten wird das komplette Paket – von der Planung und Konstruktion über die Programmierung bis hin zu Montage und Mitarbeiterschulungen. Das Herzstück, mit dem sich das Familienunternehmen von der Konkurrenz abhebt, ist aber virtuell. Geschäftsführer Jens-Felix Kraiger erklärt: „Wir waren einer der ersten Anbieter im deutschsprachigen Raum, der Simulationen angeboten hat.“ Vor rund 20 Jahren begann man, sich mit dem Thema zu beschäftigen.


Pionierarbeit in der Industrieautomation


Herbert Kraiger, der die Hatec GmbH im Jahr 1988 gründete und vor elf Jahren an seinen Sohn übergab, hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen auf dem Gebiet der Programmierung von Leitrechnersystemen gemacht.
Die ersten Jahre waren echte Pionierarbeit: Man musste die Kunden damals noch von den Vorteilen der Automatisierung überzeugen. Zu den ersten Großkunden zählte die russische Holzindus­trie – und so war der Firmengründer in den ersten Jahren in vielen russischen Werken, bis in den Norden Sibiriens, unterwegs. Herbert Kraiger hatte schon damals eine Vision: Er wollte die Automatisierungslösungen nicht nur in die Praxis umsetzen, sondern sie vorab simulieren und damit Laufzeiten präzise berechnen können.
Technisch war das noch kaum möglich, deshalb hat er sich an das Thema herangetastet, erzählt sein Sohn: „Mein Vater hat dann vor 20 Jahren die ersten Versuche in diesem Bereich gemacht. Die technischen Möglichkeiten waren noch begrenzt, deshalb waren es eher einfache Simulationen. Aber es hat funktioniert – und mit der Technik haben wir uns dann auch weiterentwickelt.“ Heute werden Arbeitsabläufe auf Milli- und Mikrosekunden genau am Computer dargestellt und aufeinander abgestimmt. Für die Kunden bietet das mehrere Vorteile: Die Realisierungszeit verkürzt sich, weil die Feinabstimmung bereits in der Simulation erfolgt, und die Fehlerwahrscheinlichkeit sinkt. „Dadurch sind Korrekturen und Nacharbeiten kaum noch nötig. Unsere Automatisierungslösungen können innerhalb kürzester Zeit in Betrieb genommen werden.“

Langjährige Erfahrung als Wettbewerbsvorteil


Die Konkurrenz in dem Bereich ist mittlerweile groß, sagt Jens-Felix Kraiger: „Es gibt immer wieder Anbieter, die dasselbe machen wollen. Darunter sind aber nur wenige, denen es wirklich gelingt. Und das macht den Unterschied aus: Unsere Simulationen funktionieren immer.“ Doch woran liegt das? „Einerseits an unserer langjährigen Erfahrung, andererseits ist das unser Anspruch. Wir wollen unseren Kunden die bestmögliche Lösung liefern und sind erst zufrieden, wenn der Kunde zufrieden ist.“ Mit dieser Einstellung  hat man sich über die Jahre als einer der führenden Dienstleister im Bereich der industriellen Automatisierung inklusive Prozess-Simulation etablieren können.


Projekte auf allen Kontinenten umgesetzt


„Möglich war das alles nur durch unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter. Jeder einzelne ist ein Experte auf seinem Gebiet“, so Kraiger, dessen Mitarbeiter auf der ganzen Welt unterwegs sind. Sie sorgen dafür, dass die neu entwickelten Anlagen und Abläufe richtig in Betrieb genommen werden, und schulen die künftigen Anwender vor Ort. Auf allen Kontinenten war das Hatec-Team bereits im Einsatz. „Wir gehen überall dorthin, wo unsere Kunden sind“, sagt der Geschäftsführer.


Die gesamte Erfolgsgeschichte lesen Sie in der "Kärntner Wirtschaft".

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