th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

In Kärnten steckt viel #tourismusdrin

Heute fiel der Startschuss zur breit angelegten Imagekampagne #tourismusdrin der Wirtschaftskammer Kärnten. Ihr Ziel: Auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung des heimischen Tourismus aufmerksam zu machen.

"Tourismus ist der zweitgrößte Wirtschaftsfaktor in Kärnten!" Zu diesem Schluss kommt nicht nur Helmut Hinterleitner, WK-Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, sondern auch eine kürzlich veröffentlichte Analyse des IHS (Institut für Höhere Studien). Im Detail besagt diese, dass der Tourismus 1,7 Mrd. Euro ins Land bringt. Gemeinsam mit der Freizeitwirtschaft sind es sogar 3,7 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft hat demzufolge eine zumeist unterschätzte Wirkung auf den Wohlstand in Kärnten.

Machen mit der Imagekampagne #tourismusdrin Kärntnerinnen und Kärntner stolz auf ihre Heimat: Melanie Sass, Helmut Hinterleiter und Tom Ogris. Foto:  WKK/fritz-press
Machen mit der Imagekampagne #tourismusdrin Kärntnerinnen und Kärntner stolz auf ihre Heimat: Melanie Sass, Helmut Hinterleiter und Tom Ogris. Foto: WKK/fritz-press


"Daher packen wir es an und setzen mit der landesweiten Initiative #tourismusdrin Akzente. Wir zeigen der Kärntner Bevölkerung, was und wer alles mit dem Tourismus unmittelbar zu tun hat", leitete Hinterleitner die Präsentation ein. Der Hintergrund ist schnell erklärt: Die Kärntner Tourismusbetriebe kaufen bei lokalen Lieferanten, bauen mit Handwerkern aus der Region und schaffen damit auch Freizeiteinrichtungen und Infrastruktur für alle Kärntnerinnen und Kärntner.

Genau das griff Tourismussprecher Hinterleitner auf und belegte die Wichtigkeit mit Zahlen: "Mit einem Reisebilanzüberschuss von rund 660 Mio. Euro ist unsere Branche, nach der Exportwirtschaft, der zweitgrößte Devisenbringer Kärntens und hat nicht nur eine enorme Bedeutung als Gastgeber, sondern gewährleistet auch die gut ausgebaute Infrastruktur für die Freizeitbeschäftigungen der Einheimischen." Zusammen mit der Freizeitwirtschaft erreichen die Kärntner Tourismusbetriebe eine jährliche Bruttowertschöpfung von fast 2,4 Mrd. Euro. In Prozenten ausgedrückt macht das einen Anteil von 15 Prozent an der Gesamtwertschöpfung des Landes Kärnten.



Sichere Arbeitsplätze

Richtig bewusst wird einem die Bedeutung dieses Wirtschaftsmotors beim Beschäftigungseffekt: "Fast 50.000 Menschen leben in Kärnten von Jobs, die direkt oder indirekt vom Tourismus und der Freizeitwirtschaft abhängen. Das ist nahezu jeder fünfte Arbeitsplatz; im ländlichen Raum, beispielsweise in den Oberkärntner Tourismusregionen, sogar jeder dritte Arbeitsplatz", erklärt Hinterleitner.

Neben Wertschöpfung und Beschäftigung wird durch den Tourismus auch Einkommen generiert. Ohne Gäste würden in Kärnten jährlich 550 Millionen an Nettoeinkommen fehlen. "Umgerechnet sind dies fast 1.000 Euro in der Brieftasche eines jeden Kärntners und einer jeden Kärntnerin", gibt der WK-Spartenobmann zu bedenken.

Starkes Image

Über diese besondere Bedeutung des Tourismus weit über die Diskussion über Nächtigungszahlen hinaus soll nun die Imagekampagne der WK-Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten informieren. "Unter dem Credo ‚#tourismusdrin‘ streicht eine multimediale Imagekampagne heraus, wo überall in Kärnten Tourismus drinsteckt und welche Leistungen und Vorteile auf den Kärntner Tourismus zurückzuführen sind", erläuterte Tom Ogris von der beauftragten Agentur MAJORTOM. Dabei wird vor allem mit Emotion gearbeitet. Melanie Sass von der Kooperationsagentur Sass Marketing & Projects: "Wir wollen bei den Kärntnerinnen und Kärntnern einen Aha-Effekt erzeugen. Ohne Tourismus wäre Kärnten nicht so lebenswert, wunderschön und vielfältig. Die Bevölkerung soll stolz auf den heimischen Tourismus sein!"

Maßnahmenpaket

#tourismusdrin bespielt ganz Kärnten durch Außenwerbung und vielfältige Social Media-Aktivitäten. "Unübersehbare Maßnahmen an den wichtigsten Tourismusorten des Landes ziehen die Blicke auf sich. Unterstützend läuft eine informative Radiokampagne auf Antenne Kärnten und bei 28 Movingboards der Kärntner Firma Logicom kommen Video-Testimonials zum Einsatz. Zusätzlich gibt es noch Gewinnspiele mit attraktiven Preisen, die alle Kärntnerinnen und Kärntner dazu einladen, selbst zu entdecken, wo Tourismus überall drinsteckt", so Ogris. Für Tourismussprecher Helmut Hinterleitner ist speziell die Verknüpfung mit den 6000 Spartenmitgliedern wichtig: "Jeder Tourismus- und Freizeitbetrieb kann sich kostenlos ein #tourismusdrin-Paket ergattern. Sobald ein Posting auf Instagram oder Facebook mit #tourismusdrin verlinkt wird, kommt es auf unsere Social Wall auf tourismusdrin.at – eine simple Ergänzung, die aber einen Mehrwert an Reichweite und Aufmerksamkeit generiert."

Hinterleitner freut sich über die Kampagne, lässt aber nicht die Gelegenheit aus, um auch die Politik in ihre Pflicht zu nehmen: "Mit dieser innovativen Imagekampagne gehen wir neue Wege, um die Leistungen des Kärntner Tourismus sichtbar zu machen. Wir sind aktiv geworden, um Bewusstsein zu schaffen und um hervorzuheben wie wichtig es ist, unseren Gästen mit Wertschätzung zu begegnen. Nun fordern wir auch von der Politik, dass sie endlich in Gang kommt. Damit Investitionen getätigt werden, muss die Regierung Hotellerie und Gastronomie von Bürokratie und Unsinnigkeiten befreien. Es muss sich lohnen, Tourismus zu betreiben!"

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Siegfried Rauter mit dem Berufstitel Kommerzialrat geehrt

Siegfried Rauter gilt als Modeexperte, engagierter Standesvertreter und erfolgreicher Unternehmer. Heute wurde er zum Kommerzialrat ernannt. mehr

  • Presseaussendungen 2015

WK Kärnten kritisiert Wettbewerbsverzerrung

Geplanter KWF-"Beraterpool" stößt bei der Standesvertretung auf Ablehnung und kassiert hohe Förderungen, obwohl andere private Vereinigungen leer ausgehen. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Kärntner Unternehmer auf Wallfahrt

Der liebe Gott meints gut mit uns: Bei herrlichem Sonntagswetter trafen sich am 10. Juli zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Kärnten im Maria Saaler Dom, um gemeinsam die erste Wallfahrt zu begehen. mehr