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Immer mehr Arbeitsunwillige: Kärntens Gewerbe fordert Anreize und Sanktionen

Der Unwille mancher Arbeitslosen sorgt für Ärger in Betrieben. Trotz AMS-Vermittlung zeigen viele kein Interesse an Bewerbungsgesprächen oder gar fixer Einstellung. Die WK-Sparte Gewerbe und Handwerk fordert Maßnahmen, um diese Schieflage zu beseitigen.

Zollstock, Werkzeug, Schild Mitarbeiter gesucht
© digitalfoto105 - adobe.stock.com

Kärntens Wirtschaft wird massiv vom Fachkräftemangel gebremst. Mit Blick auf die traditionell arbeitsreiche Zeit im Frühling steigen nun auch die Sorgen in den Betrieben. Vor allem in den Bau- und Technik-Unternehmen werden in den kommenden Monaten weitere negative Auswirkungen befürchtet. „Die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Branchen zeigen ein einheitliches Bild: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dringendst gesucht“, berichtet Klaus Kronlechner, Obmann der WK-Sparte Gewerbe und Handwerk. Aufträge können nicht mehr abgearbeitet und Umsätze nicht mehr erwirtschaftet werden – obwohl viele Unternehmen bereits flexible Arbeitszeiten oder Vier-Tage-Woche anbieten.

Arbeitsvermittlung zielt oft ins Leere

Für großen Unmut sorgt in diesem Zusammenhang der Unwille mancher Arbeitssuchender. Die Vermittlungsversuche des AMS zielen immer öfter ins Leere, da viele Arbeitslose offensichtlich nicht arbeiten wollen. Kronlechner: „Die Unternehmen berichten von den abenteuerlichsten Geschichten, warum die Bewerberinnen und Bewerber weder an dem einen noch an dem anderen Tag zu einem Bewerbungsgespräch kommen können. Kurzfristige Absagen stehen an der Tagesordnung. Und immer wieder kommt es vor, dass AMS-Vermittelte nicht erreichbar sind. Trotz mehrmaliger Anrufe und E-Mails gelingt es den Betrieben nicht, mit ihnen in Kontakt zu treten.“

Der Spartenobmann fordert rasche Maßnahmen, um diese Schieflage zu beseitigen. Diese wurden von der Regierung bereits mehrfach angekündigt, aber nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Nun dränge die Zeit, betont Kronlechner: „Es muss sich dringend etwas ändern. Derzeit fehlen offenbar die Anreize, einen Job anzunehmen – und leider auch Sanktionen für Arbeitsunwillige.“

„Corona-Fesseln für Betriebe lockern“

Als zusätzlicher Bremsklotz für die Betriebe haben sich die 2G- und 3G-Regelungen für Kundinnen und Kunden erwiesen. Hier wird ein Ende der Kontrollpflicht durch die Betriebe gefordert. „Immer mehr Länder lockern die Corona-Maßnahmen. Es ist höchste Zeit, auch in Österreich Riesenschritte in Richtung Freiheit zu setzen und die Corona-Fesseln für Betriebe zu lockern“, so Klaus Kronlechner. 

Die angekündigten Lockerungen seien gut und richtig, sie könnten aber nur ein Anfang sein. Nachdem der Immunisierungsgrad der Bevölkerung mittlerweile sehr hoch sei, sich die Zahl der Corona-Intensivpatienten auf konstant niedrigem Niveau bewege und Impfen derzeit eine gesetzlich vorgeschriebene Bürgerpflicht sei, müsse die 3G-Kontrollpflicht bei den körpernahen Dienstleistern entfallen. „Die Kontrolle kann nicht bei den Betrieben liegen. Insgesamt ist es höchste Zeit, das Dickicht an Corona-Regelungen zu durchforsten, damit sich die Betriebe wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können“, betont Kronlechner.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Mag. Manfred Zechner
T 05 90 90 4-100
manfred.zechner@wkk.or.at

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