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Hochkonjunktur in Kärnten hält an

Ganz im Zeichen des Wirtschaftsaufschwungs stand heute die zehnte Auflage der Konjunktur- und Investitionskonferenz Kärnten.

Ganz im Zeichen des Wirtschaftsaufschwungs stand heute die zehnte Auflage der Konjunktur- und Investitionskonferenz Kärnten.
© WKK/fritzpress

Bereits zum zehnten Mal hat heute die Wirtschaftskammer Kärnten die Spitzen der Landespolitik über die wirtschaftliche Situation des Bundeslandes informiert. Allerdings gab es in dieser Zeit noch nie so viel Anlass zur Freude: „Die Zahlen sind beeindruckend“, erklärte WK-Präsident Jürgen Mandl in der abschließenden Pressekonferenz. Im ersten Halbjahr 2017 steht Kärnten mit einem Wachstum von 4,7 Prozent sogar an der Spitze aller Bundesländer: Industrie und Gewerbe wuchsen um mehr als elf Prozent, ebenso das Bauwesen. Der Tourismus steuert nach vielen sorgenvollen Jahren wieder auf mehr als 13 Millionen Nächtigungen zu, die Banken verzeichnen eine deutlich steigende Kreditnachfrage. Und dieser Trend hält an: Laut den Kärnten-Ergebnissen des österreichweiten Wirtschaftsbarometers der WKÖ signalisieren die Geschäftserwartungen der heimischen Unternehmer einen weiteren soliden Aufschwung für die kommenden zwölf Monate. 

Bessere Rahmenbedingungen festigen Wachstum

Die positiven Umsatzerwartungen haben sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Die Auftragslage wird gut bis sehr gut eingestuft und erstmals seit fünf Jahren wollen die Unternehmen wieder massiv Beschäftigte aufbauen. Eine Trendwende ist auch bei den Investitionsvorhaben zu bemerken: Ein Drittel der Unternehmen will ihr Investitionsvolumen erhöhen. Wachstumsmotor der Kärntner Wirtschaft ist weiterhin der Export. Bei aller Freude über die hervorragenden Ergebnisse des laufenden Jahres und die positiven Zukunftsaussichten mahnte Mandl aber weiterhin Reformen ein: „Das Tempo nimmt auch in den anderen Bundesländern zu – um die nach wie vor bestehende Lücke zu schließen, müssen wir die Rahmenbedingungen in Kärnten weiter verbessern.“ Dies bedeute weitere Anstrengungen im Ausbau der Infrastruktur bei Breitband-Internet, Straße und Bahn, aber auch in der Bildung.

Offensive im Straßenbau geplant

Landeshauptmann Peter Kaiser griff Mandls Hinweis auf: Er kündigte eine Straßenbauoffensive – z.B. beim „Nadelöhr“ B100-Drautalbundesstraße - ebenso an wie einen Schwerpunkt in der Fachkräfteausbildung, wo das erfolgreiche Modell „Lehre mit Matura“ durch die Option „Matura mit Lehre“ ergänzt und in einem neuen Berufsschulkonzept verwirklicht werden soll. Die seitens der Wirtschaft immer wieder geforderte Entlastung des Faktors Arbeit will Kaiser durch die Schließung von Steuerschlupflöchern finanzieren. Von den Ergebnissen der Studien und Umfragen zeigte sich Kaiser – er wird heute 59 Jahre alt – angetan: „Solche Wirtschaftsdaten wünsche ich mir öfter zu meinem Geburtstag.“

Heta-Lösung schafft Spielräume

LHStv. Gaby Schaunig unterstrich, dass die Lösung der Heta-Problematik neue politische Spielräume geschaffen habe. Sie dankte den Sozialpartnern für ihre Unterstützung und kündigte an, den Breitband-Ausbau für schnelles Internet auf Grundlage der guten Vorarbeiten der Gemeinden mit der Gründung einer eigenen Gesellschaft vorantreiben zu wollen. Besonders hob die Finanzlandesrätin die Lakeside Labs als Quelle „jener Zukunftsthemen, die zu bespielen sind“ hervor und sagte die weitere Unterstützung der erfolgreichen Exportoffensive von Wirtschaftsreferent Christian Benger und der WK zu. 

Export ist Wachstumstreiber

In dessen Vertretung unterstrich LAbg. Markus Malle nochmals die Rolle des Exports als Wachstumstreiber. Als zweiten wichtigen Punkt der nächsten Landesregierung nannte Malle die Abschaffung der Bagatellsteuern wie der Vergnügungssteuer, die zügig umgesetzt werden müsse. Den größten  Handlungsbedarf ortet Malle allerdings beim Dauerbrennerthema Bürokratie. So sei ein preisgekröntes Projekt zur Nahwärmeversorgung zwar seit vier Jahren in Betrieb, aber noch immer nicht abschließend behördlich genehmigt, weil die Zufahrt eine Steigung von zwölf statt der amtlich geforderten zehn Prozent aufweise. Und ein Hotelier sei zu einem Betriebsanlagenverfahren gezwungen worden, weil er für seine Gäste einen Tischtennistisch aufstellen wollte. Malle: „Da gibt es offensichtlich von Seiten der öffentlichen Hand noch einiges zu tun, damit Unternehmer sein wirklich wieder Freude macht.“

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