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Hinterleitner: Keine neue Belastungswelle für den Tourismus!

Der Tourismus sei von der Feiertagsdiskussion besonders betroffen und werde neuerliche Belastungen nicht hinnehmen, stellt Spartenobmann Hinterleitner klar.

Hinterleitner: Keine neue Belastungswelle für den Tourismus!
© WKK/Jost & Bayer
In der vom EuGH ausgelösten Feiertagsdebatte meldet sich nun auch der oberste Tourismussprecher Kärntens, Spartenobmann Helmut Hinterleitner, zu Wort. Er warnte heute ausdrücklich vor der untragbaren Belastung und Benachteiligung der Tourismusbetriebe, für die ein zusätzlicher allgemeiner Feiertag die Verdoppelung der Arbeitskosten bedeuten würde. Hinterleitner: „Gerichtsentscheidungen sind zu akzeptieren, Aber die heimische Politik wäre gut beraten, eine aufkommensneutrale Regelung zu finden, nachdem der Tourismus die jüngste Ungerechtigkeit in Form der – gottseidank mittlerweile reparierten – Mehrwertsteuererhöhung gerade erst verkraften musste.“

Das EuGH-Urteil treffe den Tourismus härter als alle anderen Branchen, denn schon jetzt seien die Löhne mit durchschnittlich rund 40 Prozent der größte Kostenfaktor in den Betrieben. „Wir liegen jetzt bereits im europäischen Spitzenfeld bei den Feiertagen, ein zusätzlicher 14. Feiertag ist aus Sicht des Tourismus inakzeptabel.“ Argumente, wonach der Tourismus davon profitieren können, weist Hinterleitner zurück: „Das Feiertagsgeschäft wiegt die erhöhten Kosten nicht einmal annähernd auf.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Wolfgang Kuttnig, M.A.S.
T 05 90 90 4 - 600
E wolfgang.kuttnig@wkk.or.at

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