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Hilfspaket gibt den Betrieben Kraft zum Durchhalten

Spartenobmann Klaus Kronlechner begrüßt ausgeweiteten Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss. „Indirekt betroffene Zulieferer brauchen dringend Klarheit und Hilfe.“

Kronlechner begrüßt das von der Bundesregierung vorgestellte Hilfspaket.
© AdobeStock
„Unsere Unternehmen sind es gewohnt, anzupacken. Viele können das aber derzeit nicht“, bedauert Klaus Kronlechner, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Er begrüßt das von der Bundesregierung vorgestellte Hilfspaket.

Fixkostenzuschuss II

Viele Betriebe, die offen sind und weiterhin ihren Geschäften nachgehen dürfen, leiden unter beträchtlichen Einbußen durch den Lockdown. „Diese Unternehmen bekommen die Konsumzurückhaltung zu spüren, weil die Kundinnen und Kunden vorschriftsgemäß zuhause bleiben. Die Umsatzausfälle sind teilweise enorm“, erklärt Kronlechner. „Wir begrüßen sehr, dass die lang erwartete Fortsetzung des Fixkostenzuschusses nun beantragt werden kann.“

Hilfe für gesperrte Branchen

„Der ausgeweitete Umsatzersatz hilft den im Lockdown gesperrten Betrieben, diese schwierige Phase zu überleben. Es war wichtig und richtig, eine gleichermaßen rasche wie umfassende Kompensation zu beschließen. Damit werden der Fortbestand und die Arbeitsplätze vieler kleiner- und mittelständischer Unternehmen abgesichert“, so Kronlechner. Die Unterstützung betrifft in erster Linie die körpernahen Dienstleister: Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure, Nagelstudios sowie Piercer und Tätowierer, die ihre Salons im November zusperren mussten, erhalten 80 Prozent des entsprechenden Vorjahresumsatzes ersetzt. Auch Floristinnen und Floristen, denen so kurz vor dem Advent eine Hauptsaison als Einnahmequelle ausfällt, haben mit der avisierten Kompensation – in diesem Fall 60 Prozent des Umsatzes – bessere Planbarkeit.

Hilfe für Mischbetriebe

In diesem Zusammenhang sieht Kronlechner die Klarstellung des Finanzministers als wichtiges Signal, dass Betriebe aus dem Gewerbe und Handwerk, die als Mischbetriebe auch eine Handelstätigkeit ausüben, beim Umsatzersatz ebenfalls anteilig berücksichtigt werden soll. Er hofft auf rasche Klärung der Details.

Indirekt Betroffene

In einer existenzbedrohenden Notlage finden sich allerdings auch viele Vorlieferanten oder Zulieferer von geschlossenen Betrieben wieder, etwa Veranstaltungstechniker, Textilreiniger, Erzeuger kunsthandwerklicher Gegenstände, Lebensmittelproduzenten und viele mehr. Ihnen wurde eine Kompensation in Aussicht gestellt, allerdings sei diese laut Finanzminister mangels verfügbarer Finanzdaten komplexer zu organisieren. „Diese Betriebe brauchen jetzt so schnell wie möglich Unterstützung. Viele können die finanziellen Engpässe nicht mehr länger überstehen“, warnt Kronlechner. „Hier gilt noch mehr als sonst die Devise: Wer rasch hilft, hilft doppelt.“

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Mag. Manfred Zechner
T 05 90 90 4-100
E manfred.zechner@wkk.or.at

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