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Hervorragende Leistungen bei größtem Kärntner Lehrlingswettbewerb

Über 70 Lehrlinge traten beim vierten gemeinsamen Metalltechnik-Landeslehrlingswettbewerb der Sparten Gewerbe und Handwerk sowie Industrie gegeneinander an.

Der Wettbewerb wurde zum vierten Mal gemeinsam von Industrie und Gewerbe veranstaltet. Und wie bereits in den vergangenen beiden Jahren war einer der größten und bestbesuchtesten Lehrlingswettbewerbe des Landes.
© WKK/Sommeregger-Baurecht Innungsmeister Hans-Jörg Gärtner und Lehrlingsausbildner Marco Riepl (links) sowie Spartenobmann Alexander Bouvier und Landeshauptmann-Stv. Gaby Schaunig (rechts) freuten sich mit den drei Erstplatzierten.

Nicht nur die Temperaturen von über 30 Grad Celsius waren schuld daran, dass die Teilnehmer beim Landeslehrlingswettbewerb der Kärntner Metalltechniker, der zum vierten Mal gemeinsam von den Sparten Gewerbe und Handwerk sowie Industrie organisiert wurde, ins Schwitzen kamen. Auch die Aufgaben waren sehr herausfordernd, wie Stefanie Schranzer, die als erste weibliche Teilnehmerin auf das Podium im dritten Lehrjahr (Maschinenbau-, Prozess- und Zerspanungstechnik) schaffte, erzählte: „In unserem Bereich war vor allem der Theorie-Teil rund um Pneumatik und CNC recht schwierig.“ Viel Wissen war auch in den anderen Kategorien – Metallbearbeitungstechnik, Schmiedetechnik und Landmaschinentechnik – gefragt. „Im Prinzip geht es darum, anspruchsvolle Aufgaben in einer relativ kurzen Zeit so gut als möglich zu meistern“, erklärte der Erstplatzierte in der Kategorie Landmaschinentechnik (3. Lehrjahr), Patrick Ortner. Dass er es auf den ersten Platz geschafft hat und nun Kärnten beim Bundeslehrlingswettbewerb vertreten wird, mache ihn stolz: „Es ist ein tolles Gefühl. Ich freue mich schon auf den Bundesbewerb."

Mehr als 70 Lehrlinge stellen sich dem Wettbewerb

Der Wettbewerb wurde zum vierten Mal gemeinsam von Industrie und Gewerbe veranstaltet. Und wie bereits in den vergangenen beiden Jahren war einer der größten und bestbesuchtesten Lehrlingswettbewerbe des Landes: Mehr als 70 Lehrlinge von Betrieben in ganz Kärnten zeigten ihr Können in den vier Kategorien. „Es ist schön zu sehen, dass so viele junge Menschen den Mut haben, sich mit gleichaltrigen Berufskollegen zu messen“,  sagte Alexander Bouvier, Obmann der WK-Sparte Industrie, der sich auch über die steigenden Lehrlingszahlen in der Metallbranche erfreut zeigte und in Richtung der Lehrlinge sagte: „Wir brauchen hoch qualifizierte Mitarbeiter in unseren Betrieben – so wie ihr es seid.“   Zuversichtlich blickt auch Hans-Jörg Gärtner, Landesinnungsmeister der Kärntner Metalltechniker, in die Zukunft: „Wenn man sieht, welche hervorragenden Leistungen unsere Fachkräfte von morgen hier abgeliefert haben, kann man sich nur freuen. Sie haben präzise, sorgfältig und genau nach Plan gearbeitet –und trotz Zeitdruck sehr gute Arbeiten abgeliefert.“

Bundeslehrlingswettbewerb im Visier

Vielen Lehrlingen gab der Wettbewerb einen zusätzlichen Motivationsschub. „Es ist einfach schön, mit einem Pokal nach Hause zu gehen. Mir persönlich hat das wieder einmal gezeigt, dass ich mich für die richtige Branche entschieden habe. Mir gefällt die Arbeit in der Metallbearbeitungstechnik sehr gut“, so Wolfgang Pichler, der ebenfalls im dritten Lehrjahr siegte (Kategorie Metallbearbeitungstechnik). Auf seine künftigen Wettbewerbe wolle er sich gut vorbereiten: „Als nächstes kommt jetzt der Bundeslehrlingswettbewerb. Ich werde versuchen, dort so weit als möglich zu kommen.“

Gefragt war beim Landeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker übrigens nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch ein breites Branchenwissen. „Es war schon wichtig, dass man gut auf die Theorie vorbereitet war. Ich glaube, ich habe mir dort die Extra-Punkte für den Sieg geholt“, sagte Jamal Kraml, der in der Kategorie „Maschinenbau-, Prozess- und Zerspanungstechnik“ den ersten Platz im dritten Lehrjahr belegte. Für den Bundeslehrlingswettbewerb werde er deshalb wieder viel lernen – und auch sonst setzt er auf Weiterbildung: „Nach dem Lehrabschluss möchte ich die Matura machen, und wahrscheinlich den Meisterbrief. Ein Studium in dem Bereich würde mich auch interessieren. Auf jeden Fall habe ich noch einiges vor.“

Die Ergebnisse:

 2. LJ Metallbearbeitungstechnik:

Platz Name Lehrbetrieb
1 Günther Grasser Metallbau Selinger GmbH
2 Manuel Ortner Buttazoni Gesellschaft m.b.H.
3 Mario Strasser Haslinger Stahlbau GmbH

 
2. LJ Schmiedetechnik

Platz Name Lehrbetrieb
1 Florian Mösslacher Himmelberger Zeughammerwerk Leonhard Müller & Söhne GmbH
2 Benjamin Bergner Bergner Gebhard
2 Paul Werzer Kustschmiede Christoph Rossmann
3 Alexander Sima GMA Global Metal Art

 
3. LJ Metallbearbeitungstechnik

Platz Name Lehrbetrieb
1 Wolfgang Pichler Starmann GmbH
2 Tobias Rampitsch LET Lavanttaler Edelstahltechnik GmbH
3 Christopher Cockburn URBAS Maschinenfabrik Gesellschaft m.b.H

 
3. LJ Schmiedetechnik

Platz Name Lehrbetrieb
1 Michael Frohnwieser Brunner Werner

 
3. LJ Landmaschinentechnik

Platz Name Lehrbetrieb
1 Patrick Ortner Gailer Stefan
2 Thomas Tuppinger STRABAG BMTI GmbH
3 Martin Maier Konrad Forsttechnik GmbH

 
3. LJ Maschinenbau-, Prozess- und Zerspanungstechnik

Platz Name Lehrbetrieb
1 Jamal Kraml Kostwein Maschinenbau GmbH
2 Stefanie Schranzer Flowserve Control Valves GmbH
3 Alexander Scherzer OMYA GmbH
Die Erst- und Zweitplatzierten aus dem dritten Lehrjahr werden Kärnten beim Bundeslehrlingswettbewerb vertreten.

Fotos:


Credits: Patrick Sommeregger-Baurecht

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Landesinnung der Metalltechniker
Mag. Manfred Zechner
T 05 90 90 4 - 150
Emanfred.zechner@wkk.or.at

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