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Herbstferien: Was in Rumänien möglich ist, sollte auch in Kärnten umsetzbar sein!

Herbstferien für alle Kärntner Schüler fordert Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie. So könnte man sowohl die touristische Nachsaison beleben als auch vielen Familien die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Herbsturlaub geben - und ganz nebenbei auch die Problematik der Ferienbetreuung lösen!

Deutschland, Frankreich und England sind nur drei der vielen europäischen Länder, in denen es heuer wieder Herbstferien gibt. Der überwiegende Großteil der europäischen Schulen schließt Ende Oktober beziehungsweise Anfang November für ein bis zwei Wochen ihre Pforten.

"Aber was in ganz Europa möglich ist, davon können wir in Kärnten nur träumen: nämlich von einer einheitlichen Ferienregelung", sagt Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie. „Ganz im Gegenteil, bei uns gibt es schulautonome Tage, die jede Schule anders einplant.“ Darunter leiden vor allem Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern: Während einige wenige Schulen die schulautonomen Tage bereits zu Herbstferien bündeln, nutzen sie andere Schulen erst rund um die Feiertage im Frühling. "Anstatt mit ihren Kindern Urlaub machen zu können, müssen sich Eltern deshalb ständig Gedanken um die Betreuung ihrer Kinder machen."

Pädagogisch nicht wertvoll?
Von Seiten der Schulbehörden wird als Argument immer wieder angeführt, dass eine Unterbrechung des Schulrhythmus im Herbst nicht ideal sei. "Im Herbst soll eine Unterbrechung also nicht wertvoll sein, aber eine neunwöchige Unterbrechung im Sommer ist es schon? Hier wird offenbar mit zweierlei Maß gemessen", so Moerisch. Keine Diskussion über pädagogische Werte gibt es außerdem in den Jahren, in denen Allerheiligen in die Wochenmitte fällt. "Da werden für ein verlängertes Wochenende selbstverständlich ein oder zwei schulautonome Tage angehängt. Aber eine fixe Herbstferien-Woche einzuführen, ist anscheinend nicht möglich."

Dass es Bedarf an Herbstferien gibt, wissen die Verantwortlichen - wie es auch die Aussage von Landeschulratspräsident Rudolf Altersberger zeigt, der dem ORF vor kurzem in einem Interview sagte, dass es "einige Eltern gibt, die im Tourismusbereich tätig sind und sich Herbstferien wünschen". Hinterfragenswert hält Moerisch in diesem Zusammenhang die Ergebnisse einer Umfrage, die vom Landesschulrat in die Diskussion eingebracht wurden. "Laut dieser Umfrage sind die Hälfte der Befragten für Herbstferien und die andere Hälfte dagegen. Ich frage mich, ob es sich dabei überhaupt um eine repräsentative Umfrage handelt – und wer eigentlich befragt wurde. Bisher haben wir keine detaillierten Ergebnisse gesehen."

Aus touristischer Sicht wäre die Einführung von Herbstferien in jedem Fall ideal für die Belebung der Nachsaison. „Und eines ist klar: Wir brauchen dringend Anreize zur Belebung der Nachsaison. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist dabei, den heimischen Familien die Möglichkeit zu bieten, im Herbst auf Urlaub zu fahren.“ Dass die Nachfrage steigt, zeigen auch die Nächtigungszahlen: Im Oktober 2014 wurden in Kärnten rund 390.000 Nächtigungen gemeldet. Damit hat sich der Nächtigungsstand im Vergleich zum Oktober 2013 um 4,2 Prozent erhöht. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Jetzt liegt es an der Politik, die passenden Rahmenbedingungen für den Herbst-Tourismus zu schaffen. Denn in Zeiten von immer kürzeren Verweildauern der Gäste und internationaler Konkurrenz brauchen wir mehr denn je Impulse für den Tourismus!“, fordert Moerisch die Politik zum Handeln auf.

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