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Herbstferien: Hotellerie fordert Runden Tisch mit Politik, Schule und Wirtschaft

Seit Jahren wird bereits darüber diskutiert, doch bei der Umsetzung hapert es: Obwohl sich Experten für die Einführung von Herbstferien aussprechen, sträubt sich der Kärntner Landesschulrat dagegen. WK-Hotelleriesprecher Sigismund E. Moerisch fordert nun einen Runden Tisch mit Vertretern von Politik, Schule und Wirtschaft.

Einzelne Kärntner Schulen sind bereits gestern in das neue Schuljahr gestartet: Sie haben die Sommerferien um eine Woche gekürzt und werden stattdessen eine Woche im Herbst pausieren. Bei Lehrern, Eltern und Schülern kommt dieses Modell gut an, ist aus den Schulen zu hören. "Es ist eine lange Zeit mit kaum Feiertagen von September bis Dezember. Eine einwöchige Pause im Oktober ist eine willkommene Erholung", fasst Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie, den Tenor zusammen.

Es stellt sich die Frage, warum dieses Erfolgsmodell, das auch in vielen Ländern Europas längst eingeführt wurde, beim Kärntner Landesschulrat auf so großen Widerstand trifft. "Als Argument wird eine Umfrage angeführt, die kein eindeutiges Ergebnis gebracht habe. Wir wissen nicht, wer hier befragt wurde und ob es sich um eine repräsentative Umfrage handelt. Viele Gespräche in den vergangenen Wochen haben mir aber gezeigt: Die Stimmung im Land ist eine andere. Der Großteil der Eltern und Lehrer - und natürlich auch der Kinder - würden sich über eine Woche Pause im Herbst freuen", so Moerisch.

Wie groß die Akzeptanz für Herbstferien ist, zeige auch die Tatsache, dass sich neben der Wirtschaftskammer mittlerweile auch die Arbeiterkammer für die Einführung von Herbstferien ausspricht. "Nun ist es an der Zeit, dass sich die Politik diesem Thema endlich stellt. Es gibt de facto nichts, das gegen Herbstferien sprechen würde, aber viele Gründe dafür", sagt Moerisch, der einen Runden Tisch mit Vertretern von Politik, Schule und Wirtschaft fordert. "Wir haben nun lange genug geredet, jetzt brauchen wir Taten! Es geht uns dabei nicht darum, die Ökonomie über die Pädagogik zu stellen, sondern wir wollen für alle Beteiligten die beste Lösung finden."

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