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Haberl: Villacher Bürgermeister soll nicht den Handel bevormunden

Schlechte Vorbereitung und mangelnde Sachkenntnis des Stadtmarketing sind die Ursachen für das geringe Interesse der Kaufleute an der Einkaufsnacht.

Als plumpen Versuch, das eigene Versagen der Villacher Kaufmannschaft in die Schuhe zu schieben, bezeichnete heute Handelsspartenobmann Raimund Haberl die Kritik des Villacher Bürgermeisters an einer wenig erfolgreichen Umfrage des Stadtmarketings: „Wer so wenig Ahnung von den kaufmännischen und rechtlichen Rahmenbedingungen hat, in denen sich unsere Händler tagtäglich bewähren müssen, braucht sich nicht zu wundern, wenn er auf so naive Umfragen keine Antwort bekommt.

Weil dem Stadtmarketing eine "Einkaufsnacht" einfalle, bedeute das noch lange nicht, dass sich die längere Abendöffnung auch für die Betriebe rechne, unterstrich Haberl. Während die möglichen Zusatzumsätze überschaubar seien, müssten für die Mitarbeiter in dieser Zeit massiv höhere Lohnkosten kalkuliert werden. Das Argument, die Händler sollten sich eben selbst in ihre Läden stellen, zeige auf drastische Weise die unternehmerische Ahnungslosigkeit des Bürgermeisters, erklärte Haberl: "Wenn Sie alleine in einem Schmuckgeschäft stehen, ist das eine Frage der Sicherheit. In einem größeren Geschäft mit mehreren Räumen geht es dann auch um das Thema Ladendiebstahl. Und wenn Sie Mitarbeiter außerhalb der normalen Öffnungszeiten einteilen wollen, muss der Unternehmer die Änderung der Dienstzeiten 14 Tage vorher bekanntgeben."

Außerdem würden im Handel viele Frauen mit Kindern arbeiten, die zeitlich nicht besonders flexibel seien. Haberl: "Denn die Verwaltung, die Gemeinde oder die Kindergärten haben selbstverständlich in einer langen Einkaufsnacht nicht geöffnet." Der Bürgermeister sei also gut beraten, nicht Unternehmern öffentlich vorschreiben zu wollen, wie sie ihre Geschäfte zu führen haben. Darüber hinaus riet Haberl dem Stadtmarketing, künftig in solchen Fragen die Wirtschaftskammer einzubeziehen, weil die sich mit den erforderlichen Rahmenbedingungen besser auskenne: "Dann wird‘s vielleicht im nächsten Jahr was."

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