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Habenicht ortet Realitätsverlust bei Vizebürgermeister Scheider

Trotz eines Mini-Referates mehren sich die Zeichen von Desorientierung und Überforderung beim FPÖ-Politiker, warnt Wirtschaftsvertreter Max Habenicht.

Max Habenicht, Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer Klagenfurt
© WKK

Als zunehmend problematisch für die Entwicklung der Landeshauptstadt erweise sich die fachliche und persönliche Ausnahmesituation, in der sich offenbar Vizebürgermeister Christian Scheider befinde. Dies zeige sich aktuell an seinen verantwortungslosen Angriffen gegen die Innenstadtwirtschaft, bedauerte heute Max Habenicht, Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer Klagenfurt: „Scheider scheint sich der Bedeutung der Betriebe für die Landeshauptstadt gar nicht bewusst zu sein. Sonst würde er nicht durch schlecht koordinierte Dauerbaustellen und parteipolitische Ränkespiele rund um das wichtige Thema Stadtmarketing die wirtschaftliche Basis der Stadt gefährden.“

Habenicht erneuerte seine Forderung nach Wiedereinführung einer professionellen Stadtmarketingorganisation, wie sie unter dem bislang letzten ÖVP-Bürgermeister geschaffen und unter Scheider sowie dem damaligen FPÖ-Wirtschaftsreferenten Albert Gunzer zuerst parteipolitisch zu einem Selbstbedienungsladen umfunktioniert und letztlich demontiert worden sei. „Die Innenstadtkaufleute erinnern sich heute noch an die hochqualifizierte Geschäftsführerin Susanne Stissen, die sich der politischen Einflussnahme widersetzt hat und daraufhin eiskalt abserviert wurde“, mahnte Habenicht. Die vergangenen Jahre hätten trotz einiger positiver Impulse gezeigt, dass eine solche Organisation für eine nachhaltig positive Entwicklung der Innenstadt unverzichtbar sei.

Leider mangle es Scheider am Grundverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, denn obwohl er nur mit einem sehr bescheidenen Referat für Friedhöfe, Feuerwehr und Straßenbau ausgestattet sei, bekomme er seine Baustellen nicht in den Griff. Habenicht: „Scheiders Baustellen haben alle Verspätung, die betroffenen Unternehmer werden kaum informiert. Dabei ist jeder Tag Verzug eine schwere wirtschaftliche Schädigung für die Klagenfurter Unternehmerinnen und Unternehmer.“ Im Namen der Wirtschaft rief Habenicht Scheider auf, Ordnung in sein ohnehin überschaubares Referat zu bringen und einer positiven Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsstandortes wenigstens nicht im Wege zu stehen, wenn er schon nichts dazu beitragen könne.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten 
Bezirksstelle Klagenfurt
Wolfgang Kuttnig, MAS
T
05 90 90 4-600
E wolfgang.kuttnig@wkk.or.at
Wkaerntnerwirtschaft.at

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