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Gut besuchtes Intensivtraining für Maurerlehrlinge in der BAUAkademie

Wie berechnet man Betonmischungen richtig? Worauf muss man beim Lesen von Bauplänen achten? Und wie schreibt man eine Baudokumentation? Beim dreitägigen Lehrlingstraining stand theoretisches Wissen für die tägliche Arbeit im Mittelpunkt. Finanziert wurde das Training durch eine Bundesförderung und die WK-Landesinnung Bau.

23 Maurerlehrlinge aus ganz Kärnten haben in den vergangenen beiden Tagen die Schulbank in der BAUAkademie Kärnten in Klagenfurt gedrückt. Bis heute Mittag werden sie noch allerhand theoretisches Wissen für ihre Arbeit lernen: unter anderem Planlesen, Fachzeichnen, Materialkunde und Fachrechnen.

Edith Pust, Stefan Liesnig und Barbara Holtsch-Quendler mit den 23 Maurerlehrlingen, die am ersten Lehrlingstraining der Landesinnung Bau teilgenommen haben. Foto: WKK/Just
Edith Pust, Stefan Liesnig und Barbara Holtsch-Quendler mit den 23 Maurerlehrlingen, die am ersten Lehrlingstraining der Landesinnung Bau teilgenommen haben. Foto: WKK/Just

„Mit dem Lehrlingstraining wollen wir die Grundkenntnisse, die man für das Arbeiten am Bau braucht, vertiefen“, erklärt Stefan Liesnig, Lehrlingsbeauftragter der Landesinnung Bau in der Wirtschaftskammer Kärnten. Denn handwerkliches Geschick alleine reiche am Bau längst nicht mehr aus. „Die richtige Berechnung von Flächen oder Volumen, maßstabsgetreues Fachzeichnen und das Verfassen von Baudokumentationen – all das gehört zur täglichen Arbeit eines Maurers. Unser Ziel ist es, den Lehrlingen diese grundlegenden Dinge näher zu bringen“, so Liesnig.

Das dreitägige Lehrlingstraining fand heuer zum ersten Mal statt. Finanziert wird es zu 75 Prozent durch eine Bundesförderung; die restlichen 25 Prozent sowie die Lohnkosten der Lehrlinge in dieser Zeit übernimmt die Landesinnung Bau. „Den Unternehmern entstehen durch diese drei Schulungstage keinerlei Kosten“, sagt Barbara Holtsch-Quendler, Geschäftsführerin der Landesinnung Bau. „Das Lehrlingstraining ist ein Pilotprojekt. Wenn wir sehen, dass es für Lehrlinge und Betriebe dadurch einen effektiven Nutzen gibt, werden wir es auch künftig wieder anbieten.“

Als Trainerin konnte eine erfahrene Baumeisterin, die auch als Prüferin bei Lehrabschlussprüfungen im Einsatz ist, gewonnen werden: Edith Pust aus Keutschach. Sie wird den Jugendlichen heute Mittag ihre Urkunden inklusive Benotung verleihen. „Es handelt sich hierbei um ein Training und keine Schulausbildung. Trotzdem wollen wir gute Leistungen mit einer guten Note belohnen – und den Lehrlingen insgesamt zeigen, wo sie stehen. Damit schaffen wir auch die Basis für ihre künftige Karriere am Bau“, erklärt Stefan Liesnig.

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