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Gstättner: Ausbau der Kinderbetreuung für Unternehmerinnen oft erfolgsentscheidend

Qualität und Flexibilität sind wesentliche Voraussetzungen, betont FiW-Vorsitzende und Kammervizepräsidentin Gstättner. Kärnten geht mit Betriebstagesmüttern bzw. –vätern neue Wege.

© WKK/Wolfgang Jannach

„Unsere jahrelangen Forderungen an die Politik zeigen nun Wirkung: Der rasche Ausbau von flächendeckender, qualitativ hochwertiger und zeitlich flexibler Kinderbetreuung ist für viele Frauen und besonders für Unternehmerinnen oft ganz entscheidend für den beruflichen Erfolg“, begrüßte heute die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Vorsitzende der Unternehmerinnen-Vertretung Frau in der Wirtschaft (FiW), Sylvia Gstättner, die gestern von ÖVP-Chef Sebastian Kurz präsentierten Pläne für einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung mit besserer Orientierung an den Bedürfnissen der Eltern und höherer Qualität der Betreuung. „Nicht jede Mutter hat das Glück, aktive Großeltern in der Nähe zu haben, die sich um die Kinder kümmern können. Da wird – vor allem für Unternehmerinnen, die keinen 9-to-5-Job haben – die Betreuungsfrage oft zur Existenzfrage.“ 

Richtlinie fertigstellen

Seit dem Sommer gibt es in Kärnten nunmehr auch die gesetzliche Möglichkeit für Unternehmen, die Kinder der MitarbeiterInnen im eigenen Betrieb durch Tagesmütter bzw. -väter betreuen zu lassen. Allerdings ist das Land mit den entsprechenden Förderrichtlinien in Verzug, mahnt Gstättner: „Aktuell zum Schulanfang ist es Zeit, dass auch das Land seine Hausaufgaben macht und die Richtlinie fertigstellt, damit die Unternehmer aktiv werden können.“ 

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Betreuung kann an die Arbeitszeiten angepasst werden, für die Eltern bleibt mehr Familienzeit, weil der Hin- und Rücktransport des Nachwuchses zu einem Kindergarten entfällt. Gstättner: „Diese Betreuungsform ist altersgemischt, damit familienähnlich, auch die Nachmittagsbetreuung für Pflichtschulkinder ist möglich. Darüber hinaus sind die Elternbeiträge durch öffentliche Förderungen niedrig und steuerlich absetzbar.“  

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