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Gstättner begrüßt VP-Veto gegen „Fritten-Verordnung“

Wirtschaftskammervizepräsidentin erwartet von der EU mehr als den „scharfen Blick fürs Unwesentliche“

WKK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner
© WKK/Gleiss

Als Akt der Vernunft bezeichnete heute Kärntens Wirtschaftskammervizepräsidentin Sylvia Gstättner das Veto der ÖVP-Delegation im EU-Parlament gegen die umstrittene „Fritten-Verordnung“ der EU. Damit wollen die Brüsseler Bürokraten den Bräunungsgrad von Pommes frites in der Gastronomie regeln, um Gesundheitsbelastungen durch zu dunkle Pommes zu vermeiden. Gstättner: „Ich danke Elli Köstinger und Othmar Karas für dieses Signal gegen den seltsam anmutenden Regelungswahn. Dass das österreichische Gesundheitsministerium diesem Unfug zugestimmt hat, stimmt mich wieder einmal sehr nachdenklich.“

Die EU-Abgeordnete Köstinger hatte schon im Vorfeld erklärt, eine EU-Regelung auf 20 Seiten über das korrekte Frittieren von Pommes und das ordnungsgemäße Backen von Gebäck sei überschießend und unnötig. Jeder wisse, dass verbrannte Pommes oder ein schwarzes Wiener Schnitzel ungesund sei, deshalb würde es auch kein Wirt servieren. Köstinger heute zu ihrem Veto: „Solche Streiche brauchen wir nicht. Jetzt sind die anderen Parteien gefordert, dieses Machwerk noch einmal zu prüfen und unseren Einspruch zu unterstützen.“ Für Gstättner hat die EU andere Aufgaben, als sich permanent auf Nebenschauplätzen wie Glühbirnen, Jausenbrettln und Kochlöffeln aus Holz oder jetzt der Färbung von Pommes frites abzumühen: „Da gibt es Wichtigeres zu tun, der scharfe Blick aufs Unwesentliche bringt uns wirtschaftlich nicht weiter.“

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