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Großer Erfolg für Trauerfloristik-Seminar in Kärnten

Meisterfloristen-Trio präsentierte 45 Werkstücke im stilvollen Ambiente des Stiftes St. Georgen.

Nicolaus Peters, Christina Hannawald und Johann Oberdrauf führten durch die stilvolle Präsentation.
© WKK/Sommeregger-Baurecht Nicolaus Peters, Christina Hannawald und Johann Oberdrauf führten durch die stilvolle Präsentation.
„Dieses Seminar war ein besonderer Erfolg“, freute sich Kurt Glantschnig, der Landesinnungsmeister der Gärtner und Floristen über die rege Teilnahme an der Fachveranstaltung, die nach Tirol und Niederösterreich nun auch in Kärnten stattfand.

Mit mehr als 120 Teilnehmern bewies das Trauerfloristik-Seminar in St. Georgen am Längsee  das große Publikumsinteresse an diesem sensiblen Thema. Das Seminarzentrum des Stiftes St. Georgen bildete dabei den perfekten Rahmen, so der Landesinnungsmeister weiter: „Wir danken dem Stift und seinen Verantwortlichen herzlich, die es uns ermöglicht haben, die Veranstaltungen in diesem einmaligen Ambiente abzuhalten.“

Blumenschmuck als letzter Gruß
„Unsere Trauerfloristik-Seminare sollen das Bewusstsein dafür stärken, dass geschmackvoll gestaltete Blumen- und Pflanzenarrangements ein wichtiger Teil jeder würdigen Bestattung sind“, erklärte Glantschnig. „Auf Parten wird jüngst immer häufiger darauf hingewiesen, dass von Blumenspenden Abstand zu nehmen ist. Damit wird aber gleichzeitig auf die letzte Wertschätzung des Verstorbenen verzichtet. Dabei können gerade Blumen das ausdrücken, was Worte oft nicht vermögen.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt: die Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Bestattern, den ansässigen Friedhofsgärtnern, den kirchlichen Institutionen oder den Floristenfachgeschäften. „Nur durch das optimale Zusammenspiel aller Beteiligten gelingt eine würdevolle Trauerfeier, die etwas ganz Besonderes ist“, sagt Kurt Glantschnig.

Meisterfloristen-Team zeigte würdevolle Werkstücke
Viele Anregungen bot die dreistündige Floristikshow mit den drei international bekannten Meisterfloristen: Christina Hannawald, Nicolaus Peters (ehemaliger deutscher Meister) sowie Johann Obendrauf (ehemaliger österreichischer Meister) präsentierten dem Publikum neue Ideen und florale Inspirationen, wie das sensible Thema der Trauerfloristik individuell und professionell bearbeitet werden kann.

Vom Sarg- bis zum Urnenschmuck, dem Kondolenz-Strauß, Kirchenschmuck bis hin zu Kränzen: Das Meisterfloristen-Trio präsentierte 45 Werkstücke sowie die technischen Details, um die stilvollen Arbeiten zu arrangieren. Auch individuelle floristische Arbeiten wurden gezeigt, die die Vorlieben und die Persönlichkeit des Verstorbenen wiederspiegeln, so zum Beispiel ein floristisch umgesetzter Notenschlüssel oder ein  Motorrad.

Einen besonderen Fokus legten die Experten auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Stark im Trend sind momentan etwa Materialien, die natürlich abgebaut werden können.

Stilvolle und authentische Präsentation
Das stimmungsvolle Ambiente der Stiftskirche, in dem die schönen Werkstücke überaus wirkungsvoll präsentiert wurden, begeisterte das Fachpublikum, ebenso wie die Vielfalt der Arrangements, die große Inspiration für die 120 Floristen, Gärtner und Friedhofsgärtner bot.

Rückfragen:

Wirtschaftskammer Kärnten
Landesinnung Gärtner & Floristen
Harald Dörfler
T 05 90 90 4 - 120
Eharald.doerfler@wkk.or.at

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